<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

	<channel>
		
		<title>family.de: Aktuelle Artikel</title>
		<link>http://www.family.de/</link>
		<description>Neue Artikel auf family.de</description>
		<language>de</language>

		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 14:38:52 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<!--description>Viele Paare wollen sich Beruf, Erziehung und Haushalt partnerschaftlich aufteilen, doch ihre Vorsätze scheitern daran, dass sie insgeheim doch an traditionellen Rollenbildern hängen.</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.family.de/typo3temp/pics/6e91c214bf.jpg" /> Viele Paare wollen sich Beruf, Erziehung und Haushalt partnerschaftlich aufteilen, doch ihre Vorsätze scheitern daran, dass sie insgeheim doch an traditionellen Rollenbildern hängen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.family.de/typo3temp/pics/6e91c214bf.jpg" /> Viele Paare wollen sich Beruf, Erziehung und Haushalt partnerschaftlich aufteilen, doch ihre Vorsätze scheitern daran, dass sie insgeheim doch an traditionellen Rollenbildern hängen. <p class="bodytext">In der modernen Partnerschaft gibt es kein Oben und Unten mehr. Da geht man in Freiheit miteinander um, respektiert einander und spricht sich ab. Die überkommenen Geschlechterrollen verlieren an Bedeutung, mag man meinen. Die Wirklichkeit des Ehealltags sieht allerdings oft anders aus. <br /><br />Die Grundeinstellung ist vorhanden: Die allermeisten Paare in meiner Beratungspraxis vertreten ein modernes, wirklich partnerschaftliches Rollenverständnis. Der Wille ist da, aber die unbewusst verinnerlichten Vorstellungen bestimmen das Miteinander oft stärker, als man glauben mag. Bewusst partnerschaftlich, aber unbewusst traditionell: Das ist eine Mixtur, die Partnerschaften und Familien schwer vergiften kann. <br /><br />Frau Müller hat es geschafft. Sie hat sich emanzipiert. Sie hat ihren eigenen Kosmetiksalon eröffnet. In der Anfangszeit der Ehe hatte sie ihren Mann in seinem kleinen Unternehmen unterstützt. Dann kamen die Kinder und Frau Müller geriet an ihre Leistungsgrenze. Sie fand ein Ja dazu, jetzt nur noch Mutter zu sein. Ihr Mann kam kaum über die Runden mit der vielen Arbeit als Selbstständiger, und die wirtschaftliche Lage war schwierig. Abends war er hundemüde, an den Wochenenden trieb ihn die Sorge um die Firma um. „Du bist nie richtig da, wenn du mal da bist“, warf sie ihm vor. Er gab ihr recht. Es tat ihm leid. Er liebte seine Familie und fühlte sich verantwortlich. Aber er wusste nicht, wie er es ändern sollte. Die finanziellen Sorgen wuchsen ihm über den Kopf.</p>
<p class="bodytext"><b>Zwischen allen Stühlen</b></p>
<p class="bodytext">Die Kinder wurden größer und Frau Müller, die gelernte Kosmetikerin, sagte selbstbewusst zu ihrem Mann: „Ich werde einen Kosmetiksalon eröffnen.“ „Das ist eine tolle Idee“, antwortete Herr Müller, „du hast meine volle Unterstützung.“ Dann müsse er aber auch mehr im Haushalt übernehmen, meinte Frau Müller. Ihr Mann war einverstanden. <br /><br />Der Kosmetiksalon wurde ein Erfolg. Reich wurde sie damit nicht, aber es war ganz ordentlich. Herr Müller kämpfte weiter, um mit seiner Firma über die Runden zu kommen. Manchmal dachte er daran aufzugeben. Aber es zeigte sich keine brauchbare Alternative. Sie hatten sich ein schönes Haus gemietet. Die Familie wohnte gern dort. Er sehnte sich nach Erleichterung, aber er wollte auch seiner Familie nicht das Opfer einer Verschlechterung der Lebensqualität abverlangen. Und jetzt, wo seine Frau ebenfalls etwas verdiente, ging es ja auch einigermaßen. Richtig schwierig wurde es, als sie ein neues Auto brauchten. Seine Frau hatte mittlerweile ein schönes Sümmchen zusammengespart: Ihr eigenes verdientes Geld! Sie war stolz darauf. Und genauso empört war sie, als Herr Müller vorsichtig fragte, ob es aus ihrer Sicht vielleicht denkbar wäre, Geld von ihrem Ersparten für das Auto … „Ich soll also mein hart verdientes Geld, das ich neben dem täglichen Haushaltsdreck und dem Dauerkrieg mit zwei Pubertierenden und einem hyperaktiven Neunjährigen erarbeite, für deinen Geschäftswagen zum Fenster rauswerfen?“<br /><br />Jetzt hatten sie einen richtig schweren Konflikt. Es stimmte ja: Er würde das Auto vor allem als Dienstfahrzeug nutzen. Und wirklich: Sie machte nach wie vor das allermeiste im Haushalt. Es klappte nicht mit der vereinbarten Arbeitsteilung. Wenn wenigstens die Kinder ihren bescheidenen Verpflichtungen nachgekommen wären. Die kümmerten sich aber herzlich wenig um die mühsam aufgestellten Regeln. Wenn Frau Müller sich beschwerte, wurden sie unverschämt. Dann fühlte sie sich hilflos und war wütend. Wenn dann Herr Müller müde und besorgt von der Arbeit kam, schlug ihm das Drama schon in der Eingangstür entgegen. Sie überschüttete ihn mit Klagen über das böse Spiel, das die Kinder mit ihr trieben. Herr Müller fühlte sich sehr bedrängt und reagierte seinerseits mit Wut. „So geht das nicht!“, pflegte er zu sagen und knüpfte sich die Zöglinge vor. Er drohte mit schlimmen Strafen. Er verlor die Geduld und wurde laut. Und er verlor seine Autorität bei den Kindern – und bei seiner Frau. „Du schreist hier bloß rum und drohst mit sinnlosen Strafen. Du bist doch nicht mehr ernst zu nehmen“, giftete sie ihn an. <br /><br />Das saß. Herr Müller wurde immer wortkarger und zog sich leidend zurück. Sie wurde immer aggressiver und maßlos in ihren Anschuldigungen.</p>
<p class="bodytext"><b>Der heldenhafte Ernährer versagt</b></p>
<p class="bodytext">Nicht, dass der schwarze Peter bei Frau Müller läge! Sie stellt ihm zwar den Schlappen hin, aber er zieht ihn sich auch an. Tief in ihm sitzt das sehr traditionelle Selbstideal, der (heldenhafte) Ernährer der Familie zu sein. Natürlich will er gleichzeitig auch der souveräne, aufmerksame, liebevolle, nachsichtige, humorvolle und konsequente Ehemann und Vater sein. Und noch dies und das. Und wenn er das alles nicht schafft? Dann ist er ein Versager, als Mensch und Mann und Vater. Dann muss er es besser machen. Hat sie nicht völlig recht? „Ich bin schuld und sie leidet. Und natürlich auch die Kinder.“ <br /><br />Tief in ihm sitzt ebenfalls ein sehr traditionelles Frauenideal: Frau Müller möge doch am allerliebsten so sein wie einst die liebe Mama, unkompliziert und friedlich. Dann gäbe es alle diese Streitereien nicht. Sie hätte immer was Gutes in der Pfanne, wäre rund um die Uhr für die Kinder da und hätte den Haushalt bestens in Schuss. Die wahre Expertin in all diesen mütterlichen Dingen. Es kann nicht anders sein bei diesem Selbstbild: Der Mammutjäger braucht nun einmal die treusorgende Partnerin daheim am Feuer. Umgekehrt genauso: Tief in Frau Müller sitzt das Bild vom starken Mann. Er ist der Fels in der Brandung. Ganz modern fordert sie zwar unentwegt von ihm, mehr Gefühl zu zeigen und sich seiner Schwächen nicht zu schämen. Aber wenn er wirklich Schwäche zeigt, schlägt sie Alarm. Schließlich ist sie doch das schwache Geschlecht! Hat er eine Ahnung, wie das ist, wenn man sich den ganzen Tag nur mit dem Dreck und den unverschämten Kindern herumschlagen muss? Und kaum noch Zeit hat für die eigentliche Arbeit im Salon! Er hat es gut; er kann sich ja schön abschotten in seiner Arbeit. Überhaupt, seine Arbeit. Ist er nicht längst süchtig danach? <br /><br />Tief in Frau Müller sitzt ebenfalls ein sehr traditionelles Frauenideal: Natürlich ist sie die unumschränkte Chefin im Haushalt. Und natürlich weiß niemand so gut wie sie, was die Kinder brauchen und wie man sie erziehen muss. Darum hat sie so viel Stress. Wie oft soll sie ihm denn noch sagen, wie man die Gläser in die Spülmaschine einräumt? Er macht es doch wieder verkehrt. Was er „Kochen“ nennt – mit Verlaub, das Ergebnis ist nur selten genießbar. Er hat noch immer nicht kapiert, welche Kleidungsstücke in die Buntwäsche gehören. Das nervt. Lieber macht sie es selbst. Und das Schlimmste ist: Das beweist doch leider alles, dass es ihn im Grunde genommen gar nicht interessiert.</p>
<p class="bodytext"><b>Radikal partnerschaftlich</b></p>
<p class="bodytext">Die amerikanische Frauenzeitschrift Redbook fand in einer Leserinnen-Umfrage heraus, dass die meisten Frauen sehr wenig von den erzieherischen Fähigkeiten ihrer Männer hielten. Nur elf Prozent bezogen ihre Gatten überhaupt bei Erziehungsfragen ein. Auch deutsche Frauen, befragt durch das Sample-Institut, beschreiben ihren Traummann nur selten als engagierten Vater und Gegenüber in Erziehungsfragen. „Der verantwortungsbewusste Vater“, folgert die bekannte Gender-Buchautorin Karin Jäckel („Der gebrauchte Mann“), „der sich aktiv und die Mutter entlastend um Kinderbetreuung und Erziehungsfragen kümmert, ist anscheinend nicht gefordert.“ <br /><br />Für den Fall Müller, der genauso für die Familien Maier, Huber und Schmidt steht, kenne ich nur eine Lösung: Sprengen Sie Ihr krankes, pseudopartnerschaftliches System. Und das bedeutet: Werden Sie radikal konsequent in der Umsetzung des modernen, partnerschaftlichen Rollenverständnisses, das Sie offiziell vertreten. Und das bedeutet wiederum: Nehmen Sie in Ihrer Rollenverteilung nichts unbesehen als selbstverständlich vorgegeben hin. Denn damit gehen Sie den traditionellen Mustern von Partnerschaft, die Sie unbewusst von den Herkunftsfamilien übernommen haben, ebenso auf den Leim, wie den gesellschaftlichen Klischees von Frau und Mann, die immer noch kräftig herumspuken. <br /><br />„Ich betrachte das sich entwickelnde Gleichgewicht zwischen Frauen und Männern als ebenso welterschütternd wie die einst neue Erkenntnis, dass die Welt keine Scheibe, sondern eine Kugel ist“, fand Virginia Satir („Kommunikation, Selbstwert, Kongruenz“), die Pionierin der Familientherapie. Es ist noch längst nicht in allen Köpfen angekommen, dass die Partnerschaft eine runde Sache ohne Oben und Unten ist. Wenn die beiden das Projekt „Partnerschaft“ durchgehend als gemeinsame Angelegenheit betrachten, wie zwei Kompagnons in einer Firmenleitung mit denselben Rechten und derselben Verantwortung für das Firmenganze, kann es funktionieren. Dann teilt man in Verantwortungsbereiche auf und respektiert gegenseitig die Grenzen der Kompetenz, aber immer so, dass beide dabei stets das Firmenganze im Blick haben und ihm in beständiger Absprache zuarbeiten. Auf Familie Müller bezogen: Es ist nicht deine Firma und mein Kosmetiksalon, sondern wir sind der gemeinsame Vorstand einer Holding mit zwei Erwerbsquellen, und wir haben miteinander die Aufgabe, das finanziell und zeitlich unter einen Hut zu bekommen. Nicht du bist der Brötchenverdiener und ich habe nun endlich auch was für mich, sondern wir sind gemeinsam für die finanzielle Versorgung unserer Familie verantwortlich. <br /><br />Dann heißt es nicht mehr: „Ich muss jetzt endlich mal mein eigenes Leben führen“, sondern: „Ich bestehe darauf, dass wir beide uns in dieser Ehe wirklich wohl und Zuhause fühlen können“. Nicht mehr: „Hilf mir endlich mehr im Haushalt!“, sondern: „Auf welche Haushaltspflichten einigen wir uns und wie teilen wir sie so auf, dass jeder wirklich damit zufrieden ist?“ Nicht mehr: „Greif endlich durch, damit mir die Kinder nicht mehr auf der Nase herumtanzen!“, sondern: „Was wollen wir gemeinsam im Blick auf die Kinder erreichen und wie setzen wir es in Einigkeit um?“ <br /><br />Ein Zurück zu einem traditionellen Rollenmodell gibt es für viele Paare nicht. Ein bisschen partnerschaftlich wird nicht funktionieren. Nur wenn beide Partner ernst machen und Kinder, Haushalt und Beruf als gemeinsames Projekt ansehen, kann sich das erträumte Miteinander von Mann und Frau entfalten.<br /><br /><i>Hans-Arved Willberg ist Theologe, Verhaltenstherapeut und Buchautor. Außerdem ist er in der Ausbildung von Seelsorgern tätig.</i></p>]]></content:encoded>
			<title> Paare im Spagat Zwischen Selbstverwirklichung und alten Rollenbildern</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/wir-beide/artikel/ansicht//170445zwischen-selbstverwirklichung-und-alten-rollenbildern.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=09&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=01</link>
			<category>Wir beide</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:38:52 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) setzt sich für mehr männliche Erzieher in Kindertagesstätten ein. </description-->
			<description><![CDATA[ Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) setzt sich für mehr männliche Erzieher in Kindertagesstätten ein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) setzt sich für mehr männliche Erzieher in Kindertagesstätten ein.  <p class="bodytext"> <span class="Apple-style-span"><span class="Apple-style-span">Ab dem kommenden Jahr solle es gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit ein Umschulungsangebot für Männer geben, die sich innerhalb von zwei Jahren zum Erzieher ausbilden lassen können, kündigte Schröder im Gespräch mit den «Stuttgarter Nachrichten» (Dienstagsausgabe) an. Die Zeit, in der Gleichstellungspolitik einseitig auf Frauen und Mädchen ausgerichtet werden sollte, sei vorbei. Heute seien eher die Jungs, nicht selten mit Migrationshintergrund, die Problemfälle der Bildungspolitik, so die Ministerin.<br /><br /> Schröder erwartet nach eigenen Worten zwar nicht, dass in Zukunft die Hälfte aller Erzieher in Kitas männlich sein werden: «Aber es wäre bereits ein schöner Fortschritt, wenn es an jeder Kita ein oder zwei Männer gäbe.» Dazu habe es bereits vielversprechende Pilotprojekte gegeben. Sie sei überzeugt, dass das Programm Erfolg haben werde, denn Erzieher hätten auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen.<br /><br /> Den Mangel an Frauen in Führungspositionen führt Schröder auf eine falsche Unternehmenskultur zurück. Das Leitbild des Managers mit mindestens 60 Wochenstunden lasse keinen Raum für familiäre Verpflichtungen. «So wollen viele Frauen gar nicht leben», sagte die Politikerin dem Blatt.<br /></span></span></p>]]></content:encoded>
			<title> Bundesregierung Schr&#246;der k&#252;ndigt Umschulungsprogramm f&#252;r mehr m&#228;nnliche Erzieher an</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/notizen/artikel/ansicht//169173schroeder-kuendigt-umschulungsprogramm-fuer-mehr-maennliche-erzieher-an.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=20</link>
			<category>Family-Notizen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 11:34:48 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>In der aktuellen Ausgabe von family beschreibt Jutta Wilbertz, was es für sie bedeutet, für immer geliebt zu sein. Das Lied &quot;Liebe für immer&quot; greift genau dieses Gefühl auf. Sie können sich das Lied hier auf family.de anhören.</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.family.de/typo3temp/pics/f3a024f4de.jpg" /> In der aktuellen Ausgabe von family beschreibt Jutta Wilbertz, was es für sie bedeutet, für immer geliebt zu sein. Das Lied &quot;Liebe für immer&quot; greift genau dieses Gefühl auf. Sie können sich das Lied hier auf family.de anhören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.family.de/typo3temp/pics/f3a024f4de.jpg" /> In der aktuellen Ausgabe von family beschreibt Jutta Wilbertz, was es für sie bedeutet, für immer geliebt zu sein. Das Lied &quot;Liebe für immer&quot; greift genau dieses Gefühl auf. Sie können sich das Lied hier auf family.de anhören. <p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /></p>
<h2>Liebe für immer</h2>
<p class="bodytext">Ein wahres Liebeslied muss traurig sein, <br />Es handelt von Abschied und Schmerz, <br />von verbotener Liebe und heimlichen Ringen, <br />von zerschlagenen Tellern und trotzigem Singen, <br />von „Es geht nicht mehr“ und „Wir wollen doch so sehr“ <br />zu „Ich muss hier raus, nimm’s nicht so schwer!“ <br />Dann verlässt man mit Zorn und mit wildem Blick <br />das gemeinsame Lebensabschnittsstück, <br />und nach einer Zeit der schmerzlichen Verdauung <br />entsteht draus ein Lied, ein Gedicht zur Erbauung. <br />Ja, und genau das ist mein großes Problem, <br />mein Leben mit Dir ist viel zu angenehm: </p>
<p class="bodytext"><i>Denn es gibt sie ja doch, die Liebe für immer,<br />sie sitzt gerade neben mir. <br />Wir schauen uns an, und reden wie immer. <br />Sind wir denn die Einzigen hier?</i></p>
<p class="bodytext">Vielleicht gehören wir beide in den Zoo, <br />ins Bilderbuch oder in die Freakshow,<br />denn wir zwei haben eine Lebensform, <br />die liegt bei uns Künstlern ganz außer der Norm!<br />Lieben heißt Leiden und Leiden, das schafft <br /> in der Kunst die wahre Lebenskraft! <br />Kann ich wirklich tragische Lieder singen <br /> und zu Hause in Socken Dir Kaffee bringen?<br />Und dann, ich will mich ja auch nicht beklagen,<br />aber wir haben uns noch niemals geschlagen. &nbsp; <br />Anscheinend sind wir beide wohl total out <br />und nur zusammen, weil keiner abhaut? </p>
<p class="bodytext"><i>Dabei gibt es sie doch, die Liebe für immer, <br />sie sitzt gerade neben mir. <br />Wir trinken Kaffee und reden wie immer. <br />Es ist einfach schön mit Dir!</i></p>
<p class="bodytext">Mehr als zehn Jahre sind nun schon vergangen, <br />so vieles ist lange nicht mehr!<br />So viele haben woanders neu angefangen <br />ganz vorsichtig diesmal und ohne Gewähr. <br />Die Zeit rast dahin, für uns beide ja auch.<br />Ich hab Zellulitis und du einen Bierbauch. <br />Wie zwei struppige und zerzauste Raben <br />wissen wir, was wir aneinander haben. <br />Vielleicht ist es ja die ganz große Liebe <br />oder aber auch nur gezähmte Triebe. <br />Nennt es von mir aus ruhig Selbstbetrug, <br />was immer es ist, für uns ist’s genug!</p>
<p class="bodytext"><i>Denn es gibt sie ja doch, die Liebe für immer, <br />sie sitzt gerade neben mir. <br />Wir schauen uns an und reden wie immer, <br />ich fühl mich so wohl mit Dir <br />und du bestellst, und du bestellst, und du bestellst <br />– noch zwei Bier.</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Jutta Wilbertz ist Halbtagssekretärin und Autorin, außerdem tritt sie regelmäßig mit ihrem Chanson-Kabarett-Programm auf.</i></p>]]></content:encoded>
			<title> Reinh&#246;ren Liebe f&#252;r immer (Jutta Wilbertz)</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/wir-beide/artikel/ansicht//168551liebe-fuer-immer-jutta-wilbertz.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=28</link>
			<category>Wir beide</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 19:58:07 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>Union und FDP wollen Adoptionen erleichtern. «Wir wollen, dass die starre Altersgrenze aufgehoben wird», sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstagsausgabe).</description-->
			<description><![CDATA[ Union und FDP wollen Adoptionen erleichtern. «Wir wollen, dass die starre Altersgrenze aufgehoben wird», sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstagsausgabe).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ Union und FDP wollen Adoptionen erleichtern. «Wir wollen, dass die starre Altersgrenze aufgehoben wird», sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstagsausgabe). <p class="bodytext"> <span class="Apple-style-span"><span class="Apple-style-span"> Bisher sei es in der Praxis so, dass die Jugendämter lediglich bei einem Altersabstand von weniger als 40 Jahren zwischen Kind und Adoptiveltern die Zustimmung geben.<br /><br /> «Wir wollen gesetzlich festhalten, dass auch bei älteren Bewerbern eine Einzelfallprüfung durch die Jugendämter vorgenommen wird», sagte Gruß, die auch familienpolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist. Darauf hätten sich die Familienpolitiker von Union und FDP verständigt. Ein gemeinsamer Antrag der Koalitionsfraktionen mit der Aufforderung an die Bundesregierung, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen, solle in der kommenden Woche auf den Weg gebracht werden.<br /><br /> Entscheidend sei, dass auch über 40-Jährige die Chance bekämen, bei Adoptionen zum Zuge zu kommen. «Die Gesellschaft hat sich weiter entwickelt. Die Tendenz nimmt zu, dass sich Paare auch noch im späteren Alter für Kinder entscheiden wollen», sagte Gruß.<br /></span></span></p>]]></content:encoded>
			<title> Familie Koalition will Adoptionen erleichtern</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/notizen/artikel/ansicht//167487koalition-will-adoptionen-erleichtern.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=10</link>
			<category>Family-Notizen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:09:13 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>Die Sophie-Scholl-Schule für chronisch kranke Kinder im bayerischen Bad Hindelang im Oberallgäu hat den mit 100.000
Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2010 erhalten.</description-->
			<description><![CDATA[ Die Sophie-Scholl-Schule für chronisch kranke Kinder im bayerischen Bad Hindelang im Oberallgäu hat den mit 100.000
Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2010 erhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ Die Sophie-Scholl-Schule für chronisch kranke Kinder im bayerischen Bad Hindelang im Oberallgäu hat den mit 100.000
Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2010 erhalten. <p class="bodytext">Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlieh die Auszeichnung am Mittwoch in Berlin an das Private Förderzentrum und die Schule für chronisch kranke Kinder.<br /><br />Merkel dankte allen Lehrerinnen und Lehrern, die in ihrem Beruf «unglaublich viel leisten». Dies werde noch nicht ausreichend gewürdigt, sagte die Kanzlerin in der Berliner St. Elisabethkirche. Der Deutsche Schulpreis ist mit insgesamt 230.000 Euro dotiert wird jährlich von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung in Stuttgart ausgeschrieben. Die seit 2006 vergebene Auszeichnung gilt als größter und höchst dotierter deutscher Schulwettbewerb.<br /><br />Weitere Preise mit je 25.000 Euro gingen an das Oberstufen-Kolleg Bielefeld, die Grundschule Süd in Landau (Rheinland-Pfalz), die Realschule am Europakanal in Erlangen und die Waldhofschule Templin (Brandenburg). Das Evangelische Firstwaldgymnasium in Mössingen (Baden-Württemberg) erhielt den mit 15.000 Euro dotierten «Preis der Akademie». Den «Preis der Jury» mit 15.000 Euro erhielt die Schule &quot;Am Park in Behrenhoff (Mecklenburg-Vorpommern).<br /><br />Internet: <a href="http://www.deutscher-schulpreis.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.deutscher-schulpreis.de</a><br /><a href="http://www.deutscher-schulpreis.de" target="_blank" >http://www.deutscher-schulpreis.de</a></p>]]></content:encoded>
			<title> Bayern Merkel verleiht Deutschen Schulpreis</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/notizen/artikel/ansicht//167455merkel-verleiht-deutschen-schulpreis.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=09</link>
			<category>Family-Notizen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:23:26 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>Experten des EU-Bildungsnetzwerks «Eurydice» haben die EU-Regierungen aufgefordert, mehr für die Förderung von Jungen und jungen Männern zu unternehmen. </description-->
			<description><![CDATA[ Experten des EU-Bildungsnetzwerks «Eurydice» haben die EU-Regierungen aufgefordert, mehr für die Förderung von Jungen und jungen Männern zu unternehmen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ Experten des EU-Bildungsnetzwerks «Eurydice» haben die EU-Regierungen aufgefordert, mehr für die Förderung von Jungen und jungen Männern zu unternehmen.  <p class="bodytext">Die geschlechterspezifische Berufsberatung zum Beispiel konzentriere sich meist auf Mädchen, kritisieren die Wissenschaftler in einer am Montag in Brüssel vorgestellten Studie. Diese würden ermutigt, sich für einen Beruf im Bereich Technik oder Naturwissenschaften zu entscheiden. Im umgekehrten Fall gebe es allenfalls vereinzelte Projekte - kein EU-Land verfüge über eine umfassende Strategie, um Jungen traditionell «weiblichen» Berufe näher zu bringen.<br /><br />Vernachlässigt wird dem Bericht zufolge auch die Tatsache, dass Jungen in der Schule weniger erfolgreich abschneiden als Mädchen. Nur Großbritannien, Irland und der flämische Teil Belgiens kümmern sich demnach intensiv um männliche Schulversager. Noch weniger Länder haben spezielle Programme, um die Lesekompetenz von Jungen einerseits und die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fähigkeiten von Mädchen andererseits zu verbessern. Solche Initiativen finden sich nur in Großbritannien und Österreich.<br /><br />EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou betonte, beide Geschlechter müssten gefördert werden. «Die Lehrkräfte sind überwiegend weiblich, gestaltet werden die Bildungssysteme aber von Männern. Die meisten Graduierten sind weiblich und die meisten Schulabbrecher männlich», sagte sie bei der Präsentation der Studie. «Wir müssen die Gleichstellungspolitik auf diese Realität ausrichten.»</p>]]></content:encoded>
			<title> EU-Experten Staaten sollten Jungen besser f&#246;rdern</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/notizen/artikel/ansicht//167037staaten-sollten-jungen-besser-foerdern.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=07</link>
			<category>Family-Notizen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 16:37:59 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>Ist das Chaos nicht schon groß genug? Gedanken eines Vaters vor der Geburt seines dritten Sohns.</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.family.de/typo3temp/pics/c3398299c2.jpg" /> Ist das Chaos nicht schon groß genug? Gedanken eines Vaters vor der Geburt seines dritten Sohns.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.family.de/typo3temp/pics/c3398299c2.jpg" /> Ist das Chaos nicht schon groß genug? Gedanken eines Vaters vor der Geburt seines dritten Sohns. <p class="bodytext">Sie kennen das sicher. Diese Blicke auf den Bauch, der dank der Schwangerschaft gewaltige Dimensionen annimmt. Und dann diese Salve von Fragen. Manche Leute wollen alles wissen – vom Namen des Babys über die Gefühle der Eltern bis zu den genauen Umständen der Zeugung. Es ist fast so, als leiste man mit der Schwangerschaft gleichzeitig einen Offenbarungseid, künftig auf jede Privatsphäre zu verzichten. <br /><br />Andere nehmen sich etwas zurück. Eine Frage kommt allerdings immer: „Wissen Sie schon, was es wird?“ Die Antwort, die ich am liebsten gebe, lautet: „Ein Baby.“ Leider geben sich damit nicht alle zufrieden. Meine Frau genießt das wissend-schelmische, gleichzeitig mitleidige und begeisterte Grinsen der Leute, wenn sie hören, dass der dritte Junge ansteht.</p>
<h3>Den Standard sprengen </h3>
<p class="bodytext">Drei Burschen. In wenigen Jahren also drei junge Jedi-Schüler, die mit Laserschwertern durch den Flur rasen. Noch mehr Kämpfe im Haus, die mit unglaublicher Energie geführt werden; einer Energie, die übrigens blitzartig verschwindet, wenn es heißt: „Zieht euch bitte den Schlafanzug an!“ <br /><br />Doch zuerst sollen Sie etwas über mich erfahren. Dass ich bereits zwei Kinder habe, konnten Sie eben zwischen den Zeilen lesen. Acht und fünf Jahre sind sie alt, die beiden. Danach haben wir erst einmal ein Haus gebaut, und – ich gebe es zu – schließlich habe ich das Thema „drittes Kind“ immer nachhaltiger ins Spiel gebracht. <br /><br />Das ist ein durchaus ernstes Thema, eine Frage, die sich viele Paare früher oder später stellen. Ein drittes Kind? Oder, allgemeiner gesprochen: Noch ein Kind? <br /><br />Die Frage betraf mich sehr direkt: Denn für mich gibt es kein rettendes Rückzugs- Büro in irgendeiner Firma, sondern nur mein Home-Office mitten im Trubel. <br /><br />Wenn Sie diese Zeitschrift in Händen halten, ist der Kleine längst geboren. In diesem Moment, in dem ich diese Zeilen tippe, fühlt er sich noch im Mutterleib rundherum pudelwohl. Vielleicht wundert er sich darüber, dass es langsam eng wird und fragt sich, ob es tatsächlich ein Leben nach der Geburt gibt. Aber er ahnt noch nicht viel von der großen weiten Welt, die es zu entdecken gilt. <br /><br />Während der Phase, in der wir hin- und herüberlegt haben, waren meine Frau und ich uns schelmisch einig: Ein guter Grund, ein drittes Kind zu bekommen, ist, den Standard zu sprengen. So viele Leute um uns herum haben zwei Kinder – aber drei? Der Gedanke gefiel mir. Nicht, dass man das so sehen muss … absolut nicht. Aber uns beide amüsierte diese Vorstellung, ein wenig außerhalb der 1,4-Kinder-Durchschnittsnorm zu stehen.</p>
<h3>Schneeschmelze für die Geburt </h3>
<p class="bodytext">Was sagen nun die beiden Großen zu dem anstehenden Nachwuchs? Auch das ist eine Frage, die gerne und oft gestellt wird. Sind sie eifersüchtig? Freuen sie sich? Zeigen sie eher Skepsis? <br /><br />Nun, in unserem Fall sind sie begeistert. Sie arbeiteten kräftig mit, die Mama langsam, aber sicher zu überzeugen. Auch jetzt, wo Nummer Drei sich schon deutlich andeutet, sind sie ganz begeistert. Silas, der Kleinere, beugte sich neulich über den Babybauch und sagte: „Hallo, mein Schatz.“ Meine Frau, gerührt und begeistert, fragte nach, was er gesagt habe – und erhielt die offenbar peinlichberührte, coole Antwort: „Nix.“ Als ob fünfjährige Jungen über ihre Gefühle reden würden. Tss! <br /><br />Aber ein kurzer Sprung zurück. Man kann sich vorstellen, dass es nicht immer einfach ist, zu Hause zu arbeiten, wenn die Kinderschar wächst und nebenbei Besucherkinder das Haus auf den Kopf stellen. Was mich derzeit von der Arbeit ganz wunderbar ablenkt, ist die berühmte Checkliste vor der Geburt. Die ist lang. Seeehr lang. <br /><br />Tausend Kleinigkeiten sind zu erledigen. Vor Kurzem tobten zum Beispiel noch die Schneestürme und die Welt versank langsam aber sicher gerade in den weißen Massen. Bis zum Geburtstermin blieben zwar noch zwei Monate Zeit, und dann würden die Straßen hoffentlich passierbar sein. Dennoch ergänzte ich die Checkliste um: Dafürsorgen- dass-der-Schnee-schmilzt. <br /><br />Hm, nicht ganz einfach. Aber für einen Papa nicht unmöglich, möchte ich meinen. Wir heben ja gerne die Welt aus den Angeln und kriegen alles hin, oder? Notfalls (ha!) wenden wir uns an die oberste Instanz in Form einer Gebets-Hotline. Inzwischen kann ich erleichtert konstatieren: Schnee verschwunden, Häkchen hinter das Schnee-Problem gesetzt. Wir können ins Krankenhaus fahren. <br /><br />Aber – wollen wir das überhaupt? Die Hebamme hat damals bei der Geburt des Zweiten schon angekündigt, dass es beim dritten Kind wahrscheinlich noch schneller gehen wird (das klang düster und bedeutungsschwanger zugleich). Sie empfahl uns deshalb eine Hausgeburt. Ich finde die Vorstellung ja nicht schlecht, aber – seien wir ehrlich – diese ganze Prozedur zu Hause? Ist nicht jedermanns Ding und für die eine oder andere nüchtern denkende Hausfrau durchaus ein Argument. <br /><br />Doch ich komme vom Hundertsten ins Tausendste. So ist das bei einer bevorstehenden Geburt, kennen Sie das auch? Väter denken ja nüchtern und in Schubladen, lehren uns die Lehrbücher, schließlich sind wir Männer. Aber irgendwie verwursteln sich meine Gedanken doch, wenn ich an das kleine Wesen denke, das bald zu uns gehören wird. Oder – na ja, es gehört ja längst zu uns. Aber … Aber … <br /><br />Ach, schon wieder so kompliziert gedacht. Man hat es als werdender Vater nicht leicht, seine Gedanken beisammen zu halten, weil man ständig wechselweise über hinreißend schönes Babylächeln und abgrundtief entsetzliches Geschrei nachsinniert. <br /><br />Denke ich an das Babyalter meiner großen Jungs zurück, überwiegen übrigens die hinreißenden Gedanken. Wie die kleinen Fingerchen den eigenen Zeigefinger umklammern. Das verschmierte Gesichtchen nach der ersten Breimahlzeit. Oder jener herrliche Moment, als zwei der Schwestern meiner Frau die Windel des Großen aufpackten und dieser nichts Besseres zu tun hatte, als gerade in diesem Augenblick zu strullern – herrlich, wie meine beiden Schwägerinnen synchron mit einem „Iiiih!“ zur Seite sprangen. <br /><br />Für die Zeit nach den Geburten erinnere ich mich vor allem daran, wie Stunden und Tage dahinflossen, ohne dass man irgendetwas anderes machte, als sich um das Baby zu kümmern und es anzustarren, als wäre es ein Weltwunder. Was es übrigens auch ist, nebenbei gesagt. Martin Luther nennt es „Gott auf frischer Tat ertappen.“ Ich möchte diese Tage um keinen Preis missen. Sie bald noch einmal erleben zu können, ist wunderbar.</p>
<h3>Stehpult mit Tragetuch </h3>
<p class="bodytext">Alles in allem verspricht es also bald unruhig zu werden im Haus. Wunderbar. Dazu passt die Bedeutung des Namens, die übrigens mithalf, meine Frau davon zu überzeugen, dass wir es tatsächlich versuchen sollten. Nach zähem Ringen fanden wir beide „Noah“ gut, und als wir die Bedeutung nachschauten und herausfanden, dass diese „Ruhebringer“ ist, da war es geschehen. Na, wenn das keine Verheißung ist! <br /><br />Das kann man jetzt als Zufall ansehen, aber daran glaube ich nicht. Ganz im Gegenteil. Da brauche ich nur mal fünf Jahre zurückzugehen, als Silas noch ein Baby war. Ich weiß noch, wie auch er mir Ruhe brachte in mein Arbeitsleben. Seelenruhig stand ich nämlich am Thekentisch in der Küche, das Baby im Tragetuch umgebunden, und schrieb an meinem damals aktuellen Roman. Eine der wunderbaren Erinnerungen, von denen ich oben sprach. Mal schauen, wie sich das mit dem neuen Baby machen wird. <br /><br />Da fällt mir ein: Ich muss die Checkliste ergänzen. Wir besitzen keine Küchentheke mehr. Also ein Steh-Schreibpult kaufen. Das wurde mir ohnehin empfohlen – gut für den Rücken, statt den ganzen Tag zu sitzen und sei der Stuhl noch so ergonomisch perfekt. Aber gilt das auch, wenn man ein Baby im Tragetuch mit sich herumträgt? Seltsam, das erwähnen die Ratgeber nicht. <br /><br />Allerdings ist das zweifellos besser, als den Wickeltisch in der Wand zu verschrauben, während man sich in den winzigen Hohlraum dahinter zwängt, den Akkuschrauber irgendwie über dem Kopf haltend, das noch lose Verlängerungsteil des Tischs auf Bücherstapeln balancierend. Wenn das jemand gesehen hätte! Typisch Schriftsteller, Bücher für so etwas zu benutzen. Die Frage ist wohl nur, was diese Konstruktion eher stabil hielt: die Bücher oder der unerschütterliche Glaube des Improvisations- Zimmermanns? <br /><br />Lassen Sie mich noch einmal nachdenken. Noch ein weiteres Kind? Hm, unser drittes Kind … der Ruhebringer … das gefällt mir. Die Entscheidung bereuen wir nicht. Zumal es ja alles andere als selbstverständlich ist, dass aus einer solchen Entscheidung tatsächlich neues Leben entsteht. Wie war das noch mit der „obersten Instanz“? Gott hat ganz sicher auch ein Wörtchen mitzureden. Zumindest, wenn wir das zulassen. Alles andere (seien wir ehrlich) wäre aber dämlich. <br /><br />Doch nun muss ich mich wieder an die Checkliste setzen: Ich sollte vor der Geburt noch einen Roman fertigstellen. Mal schauen, ob ich es schaffe. Vorhin habe ich mit meiner Frau diskutiert, wann der Geburtstermin am besten passt – verrückt, gell? Sie ist im Gegensatz zu mir von einem anderen Datum überzeugt. <br /><br />Ha! Entscheiden wird jemand anders. Biologisch gesehen das Kind, und geistlich gesehen derjenige, der es ohnehin am besten weiß. Wahrscheinlich ist beides deckungsgleich. Gut so! Ich kann es kaum erwarten.</p>
<p class="bodytext"><b>P.S.</b> Inzwischen ist Noah auf die Welt gekommen und es ist prima! Die Vokabel „Schlaf“ müssen wir zwar hin und wieder aus unserem Wortschatz streichen, aber … nun ja, was soll’s. Ihm ins Gesicht zu schauen, ist besser als Kino. Auch wenn man keine Zeit hat, muss man noch mal fünf Minütchen dranhängen und seine Mimik beobachten. Der Geburtstermin war übrigens derjenige, den ich mir erhofft hatte – aber den Roman habe ich dennoch nicht rechtzeitig fertigbekommen. Inzwischen ist er trotzdem erschienen. Das Baby ist wundervoll, nicht umsonst singe ich ihm immerzu (auf die Melodie von „Bruder Jakob“): „Kleiner Noah, kleiner Noah – du bist schön, du bist schön – so ein gutes Baby, so ein gutes Baby – hab dich lieb, den Kinderwagen schieb.“</p>
<p class="bodytext"><i><br />Christoph Dittert arbeitet freiberuflich als Romanautor. Er lebt mit seinen Kindern und seiner Frau Rahel in Wattenheim/Pfalz.</i></p>]]></content:encoded>
			<title> Noch ein Kind? Gedanken eines Vaters vor der Geburt seines dritten Sohns</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/wir-alle/artikel/ansicht//166851noch-ein-kind.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=31</link>
			<category>Wir alle </category>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 May 2010 08:38:19 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>Ab 12 Uhr schaltet der Kindersender Nickelodeon am heutigen Internationalen Weltspieltag (28. Juni) sein Programm für sechs Stunden ab.</description-->
			<description><![CDATA[ Ab 12 Uhr schaltet der Kindersender Nickelodeon am heutigen Internationalen Weltspieltag (28. Juni) sein Programm für sechs Stunden ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ Ab 12 Uhr schaltet der Kindersender Nickelodeon am heutigen Internationalen Weltspieltag (28. Juni) sein Programm für sechs Stunden ab. <p class="bodytext">Alle jungen Zuschauer sind aufgefordert, den Fernseher für diese Zeit ganz auszuschalten, um die Zeit anders zu nutzen - für Freunde und Familie. Die Initiative veranstaltet Nickelodeon in Kooperation mit dem Spielwarenhersteller LEGO, der anlässlich der Aktion zahlreiche neue Gesellschaftsspiele verlost, die teilweise erst in einigen Wochen offiziell erscheinen.<br /><br />Christian Korbes, Marketingdirektor bei LEGO Zentraleuropa, ist erfreut über die gelungene Kooperation: &quot;Diese Initiative passt perfekt zu den Werten der LEGO Gruppe. Eins unserer größten Anliegen ist es, Familien darin zu unterstützen, mehr Qualitätszeit miteinander zu verbringen, zum Beispiel beim Spielen. Kinder wünschen sich heutzutage nichts sehnlicher, als mit ihren Eltern gemeinsam etwas zu erleben und zu entdecken - der fernsehfreie Tag bietet sich dafür geradezu an. Wir würden uns freuen, wenn dies keine einmalige Aktion bleibt, sondern regelmäßig wiederholt wird.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<title> Weltspieltag Nickelodeon schaltet f&#252;r sechs Stunden ab</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/notizen/artikel/ansicht//166785nickelodeon-schaltet-fuer-sechs-stunden-ab.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=28</link>
			<category>Family-Notizen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 28 May 2010 11:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>Noch nie kamen weniger Kinder zur Welt - Bevorzugung von Müttern und Vätern in der Arbeitswelt soll nun helfen.</description-->
			<description><![CDATA[ Noch nie kamen weniger Kinder zur Welt - Bevorzugung von Müttern und Vätern in der Arbeitswelt soll nun helfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ Noch nie kamen weniger Kinder zur Welt - Bevorzugung von Müttern und Vätern in der Arbeitswelt soll nun helfen. ]]></content:encoded>
			<title>Welt.de Bevorzugung Mit der M&#252;tterquote gegen den Geburtenschwund</title>
			<link>http://www.welt.de/die-welt/politik/article7771806/Mit-der-Muetterquote-gegen-den-Geburtenschwund.html</link>
			<category>Family-Notizen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 May 2010 11:39:09 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<!--description>Für das Wohlbefinden einer Familie sind zwei Faktoren entscheidend: die Kinder und die Eltern. Logisch. Im Blick auf eine gute Erziehung sollten uns daher zwei Fragen leiten: Was brauchen Kinder um sich zu fröhlichen, selbstbewussten Menschen zu entwickeln? Und: Was brauchen Eltern, um zufrieden...</description-->
			<description><![CDATA[<img src="http://www.family.de/typo3temp/pics/e25379312c.jpg" /> Für das Wohlbefinden einer Familie sind zwei Faktoren entscheidend: die Kinder und die Eltern. Logisch. Im Blick auf eine gute Erziehung sollten uns daher zwei Fragen leiten: Was brauchen Kinder um sich zu fröhlichen, selbstbewussten Menschen zu entwickeln? Und: Was brauchen Eltern, um zufrieden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.family.de/typo3temp/pics/e25379312c.jpg" /> Für das Wohlbefinden einer Familie sind zwei Faktoren entscheidend: die Kinder und die Eltern. Logisch. Im Blick auf eine gute Erziehung sollten uns daher zwei Fragen leiten: Was brauchen Kinder um sich zu fröhlichen, selbstbewussten Menschen zu entwickeln? Und: Was brauchen Eltern, um zufrieden... <p class="bodytext">Neulich hatte ich Gelegenheit einen Blick ins Buchregal einer befreundeten Familie (zwei Kleinkinder) zu werfen. Ich fand zwölf Bücher zu den Themen Familie und Ehe. Elf der Bücher drehten sich um den Nachwuchs. Konkret: das elterliche Einwirken auf das Kindeswohl. Nur ein Buch widmete sich Punkt Zwei, der Ehe. Ich vermute, unser Bücherregal sah vor 15 Jahren nicht anders aus. Ich behaupte aber: Wie sich Ihre Kinder langfristig entwickeln, ist vor allem von Punkt Zwei abhängig. Fröhliche Eltern, die mit ihrem Leben zufrieden sind, können auch starke Vorbilder für ihre Kinder sein. Sie sind in der Lage, ihren Kindern Liebe zu schenken und Grenzen zu setzen. Von Krisen werden sie nicht so schnell umgeworfen. Natürlich werden solche Eltern sich auch schlau machen: Wie funktioniert Erziehung? Was braucht mein Kind in welcher Phase? Aber sie achten vor allem darauf, dass es ihnen als Eltern und Paar gut geht.</p>
<p class="bodytext"><br />Lesen Sie in der aktuellen family, warum es wichtig ist, dass die Eltern ab und zu nur für sich sind und sich als Paar erleben und genießen können.</p>]]></content:encoded>
			<title> Wie funktioniert Erziehung? Eltern brauchen Freiraum!</title>
			<link>http://www.family.de/no_cache/wir-beide/artikel/ansicht//166633eltern-brauchen-freiraum.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=24</link>
			<category>Wir beide</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 24 May 2010 12:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>