<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Family: Partnerschaft genießen. Familie gestalten.</title>
	<atom:link href="http://www.family.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.family.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 11:07:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Knapp die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland lebt in Familien</title>
		<link>http://www.family.de/2013/05/15/knapp-die-halfte-der-bevolkerung-in-deutschland-lebt-in-familien/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/05/15/knapp-die-halfte-der-bevolkerung-in-deutschland-lebt-in-familien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 10:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/?p=1473</guid>
		<description><![CDATA[Im Jahr 2011 lebte knapp die Hälfte (49 %) der Bevölkerung in Deutschland in Familien. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai 2013 weiter mitteilt, war dieser Anteil vor 15 Jahren, also 1996, noch deutlich höher. Damals lag er bei 57 %. Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2011 lebte knapp die Hälfte (49 %) der Bevölkerung in Deutschland in Familien. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai 2013 weiter mitteilt, war dieser Anteil vor 15 Jahren, also 1996, noch deutlich höher. Damals lag er bei 57 %. Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familienmitglieder gelten hier Mütter und/oder Väter (auch Stief-, Pflege- oder Adoptiveltern) und die mit ihnen in einem Haushalt zusammen lebenden minder- oder volljährigen Kinder.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/05/15/knapp-die-halfte-der-bevolkerung-in-deutschland-lebt-in-familien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SCM Collection im SCM-Verlag: Der wunderbare Wahnsinn (Wendland, Bettina)</title>
		<link>http://www.family.de/2013/05/14/scm-collection-im-scm-verlag-der-wunderbare-wahnsinn-wendland-bettina/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/05/14/scm-collection-im-scm-verlag-der-wunderbare-wahnsinn-wendland-bettina/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 10:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Facebook-Posts]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/2013/05/14/scm-collection-im-scm-verlag-der-wunderbare-wahnsinn-wendland-bettina</guid>
		<description><![CDATA[Morgen ist der Internationale Tag der Familie! Aus diesem Anlass verlosen wir dreimal das Buch &#8220;Der wunderbare Wahnsinn. Ein Glück, dass es Familie gibt&#8221; von family-Redakteurin Bettina Wendland. Schickt bis Sonntag, den 19.05.13, eine Mail mit dem Betreff &#8220;Wunderbarer Wahnsinn&#8221; an verlosung@family.de. Postanschrift nicht vergessen!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen ist der Internationale Tag der Familie! Aus diesem Anlass verlosen wir dreimal das Buch &#8220;Der wunderbare Wahnsinn. Ein Glück, dass es Familie gibt&#8221; von family-Redakteurin Bettina Wendland. Schickt bis Sonntag, den 19.05.13, eine Mail mit dem Betreff &#8220;Wunderbarer Wahnsinn&#8221; an verlosung@family.de. Postanschrift nicht vergessen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/05/14/scm-collection-im-scm-verlag-der-wunderbare-wahnsinn-wendland-bettina/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie wäre es mal mit einem&#8230;</title>
		<link>http://www.family.de/2013/05/13/wie-ware-es-mal-mit-einem/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/05/13/wie-ware-es-mal-mit-einem/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Facebook-Posts]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/2013/05/13/wie-ware-es-mal-mit-einem</guid>
		<description><![CDATA[Wie wäre es mal mit einem Ausflug in einen Wildpark? Welchen Park könnt ihr empfehlen?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wäre es mal mit einem Ausflug in einen Wildpark? Welchen Park könnt ihr empfehlen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/05/13/wie-ware-es-mal-mit-einem/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Qual der Wahl</title>
		<link>http://www.family.de/2013/05/10/die-qual-der-wahl/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/05/10/die-qual-der-wahl/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 10:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[16+]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/?p=1463</guid>
		<description><![CDATA[Wie Eltern bei der Berufsfindung helfen können Jahr für Jahr stehen Jugendliche vor der Frage, welchen Beruf sie ergreifen sollen. Eine schwierige Frage, denn nur ein Beruf, der den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht, macht langfristig glücklich. Wesentlich bei der Berufswahl ist also, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein. Falls nicht schon die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie Eltern bei der Berufsfindung helfen können</strong></p>
<p>Jahr für Jahr stehen Jugendliche vor der Frage, welchen Beruf sie ergreifen sollen. Eine schwierige Frage, denn nur ein Beruf, der den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht, macht langfristig glücklich. Wesentlich bei der Berufswahl ist also, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein. Falls nicht schon die Schule das Thema angestoßen hat, kann ein Gespräch mit den Eltern helfen.</p>
<p>Doch Vorsicht: Hier ist Neutralität gefragt. Eltern neigen dazu, sich um die Zukunft ihrer Kinder zu sorgen und empfehlen daher oft vermeintlich sichere, gut bezahlte Jobs. Mitunter spielen auch unerfüllte Träume eine Rolle oder unbewusste Eigeninteressen. Dem Jugendlichen müssen aber persönliche Wünsche erlaubt sein – und scheinen sie noch so illusorisch. Besser, als das Kind in eine ungewünschte Richtung zu drängen, ist es, aus seinen Äußerungen eine realistische Perspektive zu entwickeln.</p>
<p><strong>Stärken entdecken</strong></p>
<p>Neben der Eigencharakterisierung des Jugendlichen, die in der Regel aus Lieblingsfächern und Hobbys resultiert, kann es helfen, sich mit der Beurteilung anderer auseinanderzusetzen: Sporttrainer, Lehrer, Freunde oder Vereinsmitglieder. Am wichtigsten aber ist es, nach aussagekräftigen Situationen zu forschen: Wann geht das Kind wirklich auf in einer Sache? Wann kam es zu außergewöhnlichem Engagement? Vielleicht bei der Organisation eines Festes, der Aufführung eines Theaterstücks, beim Reparieren defekter Geräte, einem Marathonlauf? Je konkreter die Beispiele, desto besser.</p>
<p>Außerdem sollten Persönlichkeitsmerkmale berücksichtigt werden, die bei der Berufsfindung allzu oft im Hintergrund bleiben. Hält sich das Kind zum Beispiel lieber drinnen oder draußen auf, zieht es Ruhe oder Bewegung vor, arbeitet es  lieber allein oder mit anderen, kann es sich gut unterordnen, ist es freiheitsliebend oder folgsam, braucht es Herausforderungen? Ein quirliger Jugendlicher, der die meiste Zeit draußen in Bewegung ist, wird eventuell später Schwierigkeiten haben, zu festen Zeiten einem Angestelltenjob nachzugehen. Egal, wie gut seine Noten im kaufmännischen Rechnen sind.</p>
<p><strong>Praxis statt Theorie</strong></p>
<p>Ein Einblick in den Berufsalltag ist unersetzlich. Eltern sollten nicht nur detailliert alle Facetten ihres eigenen Jobs darlegen – Arbeitszeiten, Kleidung, Tagesablauf –, sondern auch ihre Kontakte spielen lassen. Freunde, Verwandte und Bekannte können aus ihrem Arbeitsleben berichten oder bei der Vermittlung eines Praktikums helfen. Auch der Apotheker oder Buchhändler, bei dem man Stammkunde ist, kann vielleicht interessante Einblicke gewähren. Wichtig ist, dem Jugendlichen ein umfassendes Bild zu verschaffen von Arbeitsinhalten und -bedingungen.</p>
<p>Dasselbe gilt für die Frage: Studium oder Lehre? Ein Geographiestudium unterscheidet sich sehr vom Erdkundeunterricht in der Schule und mancher Sprachenfreund wäre mit einer Dolmetscherausbildung besser bedient als mit einem Romanistikstudium. Sinnvoll ist, sich vorab genau über Inhalte und Ablauf eines Studiums zu informieren und auch einmal Vorlesungen live mitzuerleben und mit Studenten vor Ort zu sprechen. Was auch immer Sohn oder Tochter am Ende beschließen: Die Eltern sollten stets im Hinterkopf behalten, dass es das Kind ist, das letztlich mit seiner Entscheidung leben muss. Eltern können – und sollten – nichts weiter tun, als alle notwendigen Informationen zu beschaffen, die das Kind braucht, um eine wohl überlegte Entscheidung zu treffen.</p>
<p><em><strong>Silke Mayer</strong> arbeitet im Bereich Weiterbildung und Training, daneben ist sie als freiberufliche Autorin tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Duisburg.</em></p>
<p><em>Illustration: <strong>Thees Carstens</strong></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/05/10/die-qual-der-wahl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schreckenszeit Pubertät?</title>
		<link>http://www.family.de/2013/05/10/schreckenszeit-pubertat/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/05/10/schreckenszeit-pubertat/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 09:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[11-15]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[Teenager]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/?p=1457</guid>
		<description><![CDATA[Was vielen Eltern Angst macht, ist eine wichtige Entwicklungszeit ihrer Kinder. Nicht mehr und nicht weniger Es gibt wohl nur wenige Wörter, die Eltern so sehr in Schrecken versetzen wie „Pubertät“. Aufgeklärte, moderne und frohgemute Väter und Mütter sehen plötzlich mürrische, wie Landstreicher gekleidete, Schimpfwörter rufende Monster vor sich, deren Lieblingsausspruch „Ich bin dagegen!“ ist. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was vielen Eltern Angst macht, ist eine wichtige Entwicklungszeit ihrer Kinder. Nicht mehr und nicht weniger</strong></p>
<p>Es gibt wohl nur wenige Wörter, die Eltern so sehr in Schrecken versetzen wie „Pubertät“. Aufgeklärte, moderne und frohgemute Väter und Mütter sehen plötzlich mürrische, wie Landstreicher gekleidete, Schimpfwörter rufende Monster vor sich, deren Lieblingsausspruch „Ich bin dagegen!“ ist. Dabei bezeichnet der Begriff „Pubertät“ nichts anderes als eine physische Veränderung im Körper der Mädchen und Jungen.</p>
<p><strong>Zeit der Veränderungen</strong></p>
<p>Durch die hormonellen Veränderungen kommt es zu Stimmungsschwankungen. Der Teenager muss seinen „neuen“ Körper erst einmal akzeptieren. Aus dem süssen, blond gelockten Mädchen wird eine junge Dame, die plötzlich niemand mehr „niedlich“ findet. Der kleine, wilde Rabauke wird in kurzer Zeit zum sportlichen jungen Mann mit Bartstoppeln und tiefer Stimme. Das verunsichert nicht nur den Jugendlichen selbst, sondern auch seine Umgebung. Verwandte und Bekannte, die den jungen Menschen nicht täglich sehen, erkennen diesen oft nach wenigen Wochen oder Monaten nicht wieder und benehmen sich dem Teenager gegenüber völlig anders als früher. Zudem sind Autoritätspersonen plötzlich gleich groß oder gar kleiner als der Teenager selbst. Das verunsichert und verschreckt den Pubertierenden. In seiner Unsicherheit reagiert der Junge oder das Mädchen dann viel ruppiger oder unfreundlicher als gewollt.</p>
<p>Für die Zeit der Pubertät gilt ganz besonders, was der weise König Salomo so treffend beschrieb: „Alles hat seine Zeit!“ (Prediger 3). Pubertät ist eine ganz besonders wichtige Phase im Leben. Es ist äußerst bedauerlich, dass gerade diese so wertvolle und Weichen stellende Zeit derart negativ behaftet ist. Dabei ist diese Zeit der Veränderung in Wirklichkeit eine Chance!</p>
<p><strong>Begleiten auf dem Weg zur Reife</strong></p>
<p>Niemand wünscht sich, dass Himbeeren oder Johannisbeeren im grünen, unreifen Stadium bleiben. Es gibt nichts Herrlicheres, als Obst zum richtigen Zeitpunkt zu ernten und zu genießen. Mit genau diesen Augen dürfen Eltern ihre Heranwachsenden sehen: als Menschen, die „noch nicht fertig“ sind.</p>
<p>Es wird sie geben, die Tage, an denen der Sohn oder die Tochter sich selbst nicht leiden kann. Manchmal kann man direkt beobachten, wie in einer Phase die Körperproportionen durch unterschied liches Wachstum nicht mehr harmonisch zusammenpassen. Da kann es hilfreich sein, gemeinsam Fotos von der eigenen Teeangerzeit zu betrachten, wo plötzlich die Nase zu groß, die Beine zu kurz oder die Arme zu lang erschienen. Oder auch zu erzählen, wie sich die Mutter als Mädchen oder der Vater als Vierzehnjähriger in gewissen Situationen fühlte. Wie peinlich es war, als die Stimme in der Zeit des Stimmbruchs plötzlich hoch und dann wieder ganz tief erschien. Oder wie unangenehm die ersten weiblichen Rundungen wahrgenommen wurden!</p>
<p>Eltern von Teenagern sollten sehr sensibel sein, wenn es darum geht, über diese Zeit Späße zu machen oder zu lachen. Manchmal kann es aber hilfreich sein, den Kindern komische Momente aus der eigenen Teenagerzeit zu erzählen. Sie merken dann: Mit Humor ist manches leichter zu ertragen.</p>
<p>Pubertät – ein Schreckgespenst? Nein, aber eine Zeit, in der neben Geduld eine Extraportion Humor nicht schaden kann. Und das Erinnern und Vertrauen: Gott hat diese Zeit der Reife und des Wachstums geschenkt! Was kann daran verkehrt sein?</p>
<p><em><strong>Roswitha Wurm</strong> arbeitet als Lern-, Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin und lebt mit ihrer Familie in Wien. Sie hat drei Kinder zwischen 14 und 20.</em></p>
<p><em>Illustration: <strong>Thees Carstens</strong></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/05/10/schreckenszeit-pubertat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fit für die neue Schule?</title>
		<link>http://www.family.de/2013/05/10/fit-fur-die-neue-schule/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/05/10/fit-fur-die-neue-schule/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 09:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[6-10]]></category>
		<category><![CDATA[Notendurchschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulnoten]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Versetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/?p=1452</guid>
		<description><![CDATA[Was Kinder in der vierten Klasse brauchen Für einen Wechsel auf eine weiterführende Schule sind neben dem Notendurchschnitt viele andere Kompetenzen wichtig, die die gesamte Persönlichkeit des Kindes betreffen. Kinder haben eine natürliche, gesunde Neugier auf das Leben. Sie wollen vieles wissen, fragen nach, probieren aus. Diese Fragehaltung ist eine elementare Voraussetzung für den Wechsel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was Kinder in der vierten Klasse brauchen</strong></p>
<p>Für einen Wechsel auf eine weiterführende Schule sind neben dem Notendurchschnitt viele andere Kompetenzen wichtig, die die gesamte Persönlichkeit des Kindes betreffen.</p>
<p>Kinder haben eine natürliche, gesunde Neugier auf das Leben. Sie wollen vieles wissen, fragen nach, probieren aus. Diese Fragehaltung ist eine elementare Voraussetzung für den Wechsel an eine weiterführende Schule. Nur Kinder, die es genau wissen wollen, werden Lernwillen zeigen und leistungsbereit sein. Dazu kommt ein hohes Maß an Arbeitsaufwand, das mit dem in der Grundschule nicht mehr vergleichbar ist. Wenn ein Kind genügend Selbstdisziplin hat und schon in der vierten Klasse bereit ist, mehr zu tun, als durch die Hausaufgaben gefordert ist, hat es eine gute Grundhaltung für die neue Schule.</p>
<p><strong>Selbstständig arbeiten</strong></p>
<p>Mit dem Schulwechsel dauert es oft nicht mehr lange, bis Eltern in bestimmten Fächern mit dem Lernstoff überfragt sind. Die Schüler brauchen jetzt das Durchhaltevermögen, schwierige Problemstellungen selbstständig zu lösen und nicht gleich aufzugeben, wenn eine Aufgabe auf den ersten Blick unlösbar erscheint. Eine gute Vorbereitung darauf ist, wenn Kinder bereits im Grundschulalter, spätestens aber in der vierten Klasse, ihre Hausaufgaben alleine und selbstständig lösen. Eltern können natürlich Tipps geben, wenn ein Sachverhalt sich als schwierig darstellt, aber grundsätzlich ist es gut, wenn ein Kind früh die Haltung entwickelt, selbst verantwortlich für seine Aufgaben zu sein. Zu den Verantwortlichkeiten zählen natürlich auch die persönlichen Dinge: Kinder sollten früh daran gewöhnt sein, ihren Schulranzen selbstständig zu packen, die Schreibutensilien in Ordnung zu halten und auf Vollständigkeit zu achten. Dann werden sie zum Schulwechsel wenig Schwierigkeiten damit haben, sich zu organisieren. Jeden Tag sind andere Fächer gefragt, muss anderes Material eingepackt werden. Auch die Wertsachen wie Schlüssel, Handy, Busfahrkarte müssen sicher untergebracht und immer präsent sein.</p>
<p><strong>Krisenfest werden</strong></p>
<p>Solange die Kinder zur Grundschule gehen, werden sie von ihren Eltern vergleichsweise stark behütet. Die Schule liegt in der Regel in der Nähe des eigenen Wohnortes und ist oft fußläufig erreichbar. Mit dem Schulwechsel ändert sich diese Situation für die meisten Kinder. Sie fahren mit dem Bus und erleben dabei auch die eine oder andere unvorhergesehene Situation. Ist das Kind in der Lage, mit  kleinen Krisen umzugehen? Hat es in seinem bisherigen Leben gelernt, Probleme selbstständig anzugehen und in Stresssituationen Ruhe zu bewahren? Was ist, wenn der Bus verpasst wurde oder wenn der Unterricht unvorhergesehen früher endet?</p>
<p>Persönliches Krisenmanagement ist auch bei den Zensuren gefragt. Vor allem die Kinder, die auf ein Gymnasium wechseln, waren es bisher gewohnt, durchgehend sehr gute bis gute Noten zu schreiben. Nun kommen in der neuen Schule nur noch leistungsstarke Schüler zusammen. Das Leistungsgefüge muss sich in der Klasse neu entwickeln, und dazu gehört auch, einmal oder mehrmals eine schlechte Note zu schreiben. Es gehört eine gute Portion Frustrationstoleranz dazu, jetzt nicht zu resignieren, sondern sich wieder motiviert an die Arbeit zu machen, um schlechtere Leistungen auszugleichen. Eine gute Vorbereitung darauf sind Sportarten, bei denen sich das Kind auch mit anderen misst. Beispielsweise beim Handball kann die eigene Mannschaft nicht immer gewinnen. Schlechtere Spiele gehören dazu. Dennoch muss sich jeder einzelne Spieler zum Weitermachen motivieren. Dadurch lernen die Kinder auch, Niederlagen zu relativieren und als Ansporn zu sehen.</p>
<p><em><strong>Birgit Wenzel</strong> ist Erzieherin und leitet eine Vorklasse an einer Schule zur Sprachförderung. </em></p>
<p><em>Illustration: <strong>Thees Carstens</strong></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/05/10/fit-fur-die-neue-schule/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Elefant mit Blaubeeren</title>
		<link>http://www.family.de/2013/05/10/elefant-mit-blaubeeren/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/05/10/elefant-mit-blaubeeren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 09:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[3-5]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Malen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/?p=1443</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Kinder kreativ sind Max hat einen blauen Elefanten mit grauem Rüssel gemalt, der aus einem pinken Eimer Blaubeeren isst. Stolz präsentiert er sein Bild. Seine ältere Schwester spricht das aus, was Sie jetzt vielleicht denken: Ein Elefant sei weder blau noch blau-grau und Blaubeeren esse er auch nicht. Max’ Schultern sacken bei jedem Wort seiner Schwester [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Kinder kreativ sind</strong></p>
<p>Max hat einen blauen Elefanten mit grauem Rüssel gemalt, der aus einem pinken Eimer Blaubeeren isst. Stolz präsentiert er sein Bild. Seine ältere Schwester spricht das aus, was Sie jetzt vielleicht denken: Ein Elefant sei weder blau noch blau-grau und Blaubeeren esse er auch nicht. Max’ Schultern sacken bei jedem Wort seiner Schwester ein bisschen tiefer.</p>
<p>An einem anderen Tag bastelt Max ein Osternest – und das im Mai. Eigentlich sollte er doch etwas Schönes für Omas Geburtstag basteln. Und sonntags dauert es eine halbe Stunde, bis Max endlich alle Utensilien zum Basteln  zusammengesucht hat. Doch dann hat er nach sieben Minuten keine Lust mehr.</p>
<p>Max ist kreativ, er lässt seine Fantasie spielen, probiert aus, erfindet Neues. Er erreicht das eigentliche Ziel vom Kreativsein – den Weg dorthin. Das Ergebnis ist nur ein Ausdruck des Weges.</p>
<p><strong>Eltern sind nur Assistenten</strong></p>
<p>Wenn Ihr Kind etwas malt oder bastelt, fragen Sie: „Wie bist du auf diese Idee gekommen?“ Max hat sich zum Beispiel überlegt, dass der Elefant von den vielen Blaubeeren ganz blau geworden ist. Das ist kindliche Fantasie. Sie können ehrlich und anerkennend darauf reagieren: „Das ist aber eine lustige Idee von dir. Ich mag die grauen Elefanten wie im Zoo aber auch gerne.“</p>
<p>Über das Osternest hatte sich die Oma an Ostern so sehr gefreut und das soll sie am Geburtstag schließlich auch, denkt Max, der gerade so viel Spaß dabei hat, bunte Eier zu bemalen. Kreativität bietet Kindern vielfältige Möglichkeiten, das zu verarbeiten, was sie beschäftigt. Geben nicht Sie Ihrem Kind das Thema vor, lassen Sie sich es selbst wählen.</p>
<p>Kinder entscheiden auch, wann ihr kreatives Tun anfängt, unterbrochen wird oder aufhört. Bieten Sie Anreize durch Materialien und Ideen: „Vielleicht hält es mit Klebeband fester …“. Stellen Sie Zeit und Raum zur Verfügung und begleiten Sie als Assistent: „Ich halte dir die Pappe fest – damit du das kleben kannst.“</p>
<p>Wecken Sie die Vorstellungskraft Ihres Kindes, indem Sie ihm nicht zum Beispiel die Schablone von einer Ente geben, sondern mit ihm überlegen: „Wie sieht eine Ente aus? Was hat sie am ganzen Körper?“ Begegnen Sie Ihrem Kind mit Alternativen, ehrlichen Erklärungen und Kompromissen, wenn es an Grenzen stößt: „Du darfst dir fünf Streifen Klebeband abmachen, mehr leider nicht, weil es sehr teuer ist.“ Oder: „Lass mich für dich ein Loch mit dem Messer in den Karton schneiden, mit der Schere ist es zu gefährlich.“</p>
<p>Loben Sie Ihr Kind, zeigen Sie echte Anerkennung: „Du hast dir sehr viel Mühe gegeben, die Ente gefällt mir sehr gut.“</p>
<p><strong>Frisuren für die Strichmännchen</strong></p>
<p>Aber wie reagieren, wenn Ihr Kind ein weißes Papier nimmt, drei Strichmännchen draufkritzelt und sich dafür ein Lob abholen will? Reagieren Sie positiv auf das Gezeigte und motivieren Sie: „Ich finde, die Männchen könnten noch Frisuren gebrauchen. Und frieren die nicht – so ganz ohne Kleidung?“</p>
<p>Kreativität zu fördern, verlangt viel Muße und Geduld, beschert uns aber auch viel Freude, Faszination und Bewunderung der kreativen Wege und Werke unserer Kinder. Und sie ist eine unvergleichbare Möglichkeit, Kinder in all ihren Entwicklungsbereichen herauszufordern, dadurch zu fördern und blaubeeressende Elefanten kennenzulernen!</p>
<p><em><strong>Juliane Schmitz</strong> ist Erzieherin sowie Erziehungs- und Entwicklungsberaterin. Sie arbeitet in einer evangelischen Kindertagesstätte in Köln.</em></p>
<p>Illustration: <strong>Thees Carstens</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/05/10/elefant-mit-blaubeeren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Ich spiel, womit ich will!“</title>
		<link>http://www.family.de/2013/05/03/ich-spiel-womit-ich-will/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/05/03/ich-spiel-womit-ich-will/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 08:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[0-2]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/?p=1255</guid>
		<description><![CDATA[Für Babys und Kleinkinder ist teures Spielzeug überflüssig. Spielzeug für die Kleinsten – das ist ein interessanter Markt für die Industrie, die mit Batteriebetrieb Baby-Handys zum Leuchten oder Fellbüschel zum Bellen bringt. Mit diesem Artikel will ich den Absatz dieser Produkte etwas dämpfen: Denn Kinder spielen gerne mit Dingen aus ihrer Umgebung – und das sollen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Babys und Kleinkinder ist teures Spielzeug überflüssig.</strong></p>
<p>Spielzeug für die Kleinsten – das ist ein interessanter Markt für die Industrie, die mit Batteriebetrieb Baby-Handys zum Leuchten oder Fellbüschel zum Bellen bringt. Mit diesem Artikel will ich den Absatz dieser Produkte etwas dämpfen: Denn Kinder spielen gerne mit Dingen aus ihrer Umgebung – und das sollen sie für eine entspannte Entwicklung auch. Babys unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen. Jede Entdeckung des Alltags wird spielerisch wiederholt. Wenn Eltern dafür einen Rahmen bieten, ermöglichen sie ihrem Kind Erfahrungen über die Beschaffenheit der Welt. Denn durch Ausprobieren und Nachahmung werden die grundlegenden Fähigkeiten des Lebens „erspielt“.</p>
<p><strong>Papa-Socke und Packpapier</strong></p>
<p>Babys untersuchen und befühlen Gegenstände mit dem Mund. Deshalb sollten Spielzeuge so groß sein, dass Säuglinge sie nicht vollständig in den Mund nehmen können. Sie sollten keine scharfen Kanten und Spitzen haben, unzerbrechlich und ungiftig sein.</p>
<p>Gut zum Spielen eignen sich Kochlöffel, Plastikdosen, Mützen oder „Bälle“ aus Geschirrtüchern, Papier, Mülltüten und Klebeband. Hier sollten Eltern aber dabeibleiben – Kleinkinder sind stark und der Ball aus Papier und Tüten muss ganz bleiben. Manche Babys lieben den Plastik-Rührbesen, andere ein Stück Holz oder Stoffstreifen, die von einem Band herunterhängen.</p>
<p>Eine gute Investition ist eine schiefe Ebene aus Schaumstoff oder kleine Matratzen, auf denen getobt und gerollt werden darf (erhältlich zum Beispiel bei jako-o oder Wehrfritz). Später ist hier Platz zum Lesen und Klettern. Die täglichen Erfahrungen können vielfältig sein. Besonders gerne erforschen kleine Entdecker verschiedene Materialien: ein Holzbrettchen, eine Plastikdose, eine Papa-Socke (gewaschen!) und Packpapier.</p>
<p><strong>Nudelsortierer</strong></p>
<p>Wichtig ist es, die Spielgeräte anzubieten und nicht dem Kind in die Hand zu drücken. Wie soll ein Kind spielen lernen, wenn ihm vorgegeben wird, womit es spielen soll? An Babys Gesichtsausdruck kann man ablesen, ob es ein Spielzeug anregend findet oder nicht. In der Regel finden Kleinkinder lärmendes Spielzeug kurzzeitig anregend und „lustig“ – untersuchen es aber weniger. Der Spiel- und Lerneffekt ist somit geringer.</p>
<p>Wenn die Kinder laufen können und weniger Gegenstände in den Mund stecken, kann das Sortieren von verschiedenen Nudeln in leere Joghurtbecher oder das Fädeln von großen Knöpfen oder „ Düsis“ von Seitenbacher eine gute Übung sein. Unsere Tochter hatte einen großen Vorrat an Knöpfen und hat sie mit zwei Jahren während des Kochens gern zu meinen Füssen entleert, sortiert und eingeräumt, entleert, sortiert und … Mit Schnüren und Bändern können Kleinkinder den wichtigen Pinzettengriff von Zeigefinger und Daumen üben. Hier müssen Sie ebenfalls dabeibleiben, denn eine Schnur kann schnell um den kleinen Hals wandern. Das Schütten von Wäscheklammern von einem Eimerchen in den nächsten trainiert das räumliche Sehen und macht auch Papas ruhig – Eigenversuche haben das ergeben.</p>
<p>Ab 18 Monaten kann auch ein (Tennis-) Ballparcours aufgebaut werden: eine leere breite Posterversandrolle zum Durchrollen, leere Behälter zum Hinein werfen, eine Sofakante zum Hochklettern (mit Elternhilfe) und Ball-Hinabwerfen … Viele Ideen kommen noch zusätzlich beim Kullern, Verstecken und Suchen.</p>
<p>Viel Spaß beim Entdecken der Möglichkeiten, die das Spielen mit Alltagsgegenständen bietet!</p>
<p><em><strong>Stefanie Diekmann</strong> ist Diplom-Pädagogin und arbeitet im Gemeindejugendwerk Südwest, um Mitarbeiter für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszubilden. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Ingelheim am Rhein.</em></p>
<p><em>Illustration: <strong>Thees Carstens</strong></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/05/03/ich-spiel-womit-ich-will/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Bei Opa ist es öde“</title>
		<link>http://www.family.de/2013/04/30/bei-opa-ist-es-ode/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/04/30/bei-opa-ist-es-ode/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 10:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[16+]]></category>
		<category><![CDATA[Familienfeier]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/?p=1382</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Jugendliche keinen Bock auf Familienfeiern haben Wer meint, Jugendliche hätten keinen Sinn für Familie, irrt gewaltig. Für 72 Prozent der 12- bis 18-Jährigen steht laut Shell-Jugendstudie Familie als „das Wichtigste auf der Welt“ ganz oben auf der Werteskala. Was allerdings nicht bedeutet, dass Familienfeiern bei Teens genauso beliebt wären. In der Pubertät ist Abgrenzung von Eltern und Familie angesagt. Viele Jugendliche ziehen ein Zusammensein mit Gleichaltrigen einem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Jugendliche keinen Bock auf Familienfeiern haben</strong></p>
<p>Wer meint, Jugendliche hätten keinen Sinn für Familie, irrt gewaltig. Für 72 Prozent der 12- bis 18-Jährigen steht laut Shell-Jugendstudie Familie als „das Wichtigste auf der Welt“ ganz oben auf der Werteskala. Was allerdings nicht bedeutet, dass Familienfeiern bei Teens genauso beliebt wären. In der Pubertät ist Abgrenzung von Eltern und Familie angesagt. Viele Jugendliche ziehen ein Zusammensein mit Gleichaltrigen einem Treffen im Familienclan vor.</p>
<p><strong>Kicken vor dem Kaffee</strong></p>
<p>Jan (15) kann Sprüche wie „Du bist aber groß geworden“, bei Familienfeiern schon lange nicht mehr hören: „Den Verwandten fällt oft nichts anderes ein, als mich nach der Schule auszufragen und mir zum x-ten Mal zu erklären, wie wichtig ein guter Schulabschluss ist. Das ist ätzend.“ Dieser etwas unbeholfene Versuch der Kontaktaufnahme seitens der Erwachsenen stört ihn mächtig – genau wie die Frage, ob er denn schon eine Freundin habe.</p>
<p>Aber das ist nicht unbedingt ein Grund, Familienfeiern grundsätzlich zu boykottieren. In bester Erinnerung hat er die Konfirmation seines Cousins. Auf der Einladung stand: „Bitte Sportzeug mitbringen“. Die Festgesellschaft zog vor dem Kaffeetrinken auf den nahen Sportplatz. Wer sich zu alt zum Kicken fühlte, konnte die anderen anfeuern. „Ich finde wichtig, dass es nicht zu steif zugeht und dass wir Jugendlichen zwischendurch auch was für uns  machen können“, meint Jan. Und hat vorsichtshalber bei jeder Feier ein Kartenspiel und das Smartphone dabei. Annika (16) findet Familienfeiern „einfach grässlich“. Ihre Eltern sind geschieden und ihr Verhältnis zueinander ist nicht gerade entspannt. Zum 80. Geburtstag allerdings hatte Oma beide Elternteile eingeladen. „Das ging überhaupt nicht. Meine Eltern saßen da wie Eisklötze. Die nächste Familienfeier findet ohne mich statt“, zeigt sie sich entschlossen.</p>
<p><strong>Familienfeiern sind auch für Jugendliche attraktiv …</strong></p>
<p>… wenn Eltern erklären, warum ihnen selbst die Familienbande wichtig sind. Und wenn sie selbst nicht im Nachhinein schlecht über die Feier oder andere Familienmitglieder reden.</p>
<p>&#8230; wenn Jugendliche das Gefühl haben, sich und ihre Interessen einbringen zu können: Womöglich macht es Spaß, den Begrüssungsdrink anzubieten, für den Nachschub von Getränken verantwortlich zu sein, einen Programmpunkt beizusteuern?</p>
<p>… wenn ein Raum vorhanden ist, der es den Jugendlichen ermöglicht, sich bei Bedarf zum Spielen oder Reden untereinander „auszuklinken“.</p>
<p>… wenn auf Kleiderordnung, Förmlichkeiten und Erwachsenensprüche wie: „Du bist aber groß geworden“ verzichtet wird.</p>
<p>… wenn einige Programmpunkte Jugend liche und Erwachsene ins Gespräch miteinander bringen oder für Auflockerung sorgen.</p>
<p>… wenn Spannungen, die es womöglich im größeren Familienkreis gibt, im Vorfeld im Gespräch mit den Heranwachsenden angesprochen werden. Gemeinsam kann entschieden werden, ob man ihnen lieber ausweichen will oder ob es geraten ist, sie einstweilen zu übergehen.</p>
<p><em><strong>Karin Vorländer</strong> arbeitet als freie Journalistin und lebt in Nümbrecht bei Köln.</em></p>
<p>Illustration: <strong>Thees Carstens</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/04/30/bei-opa-ist-es-ode/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlechte Noten sind (k)ein Weltuntergang</title>
		<link>http://www.family.de/2013/04/30/schlechte-noten-sind-kein-weltuntergang/</link>
		<comments>http://www.family.de/2013/04/30/schlechte-noten-sind-kein-weltuntergang/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 10:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[11-15]]></category>
		<category><![CDATA[Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulnoten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.family.de/?p=1375</guid>
		<description><![CDATA[Der Leistungsdruck in vielen Schulen ist hoch. Wie können Eltern und Schüler damit klarkommen? Eltern wollen immer das Beste für ihre Kinder. Und das ist auch richtig so. Aber wenn gute Noten und eine erfolgreiche Schullaufbahn zum obersten Erziehungsziel werden, läuft etwas verkehrt. Es kann nicht darum gehen, dass aus den Kindern im Leben etwas wird, sondern dass sie ihren Platz im Leben finden. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Leistungsdruck in vielen Schulen ist hoch. Wie können Eltern und Schüler damit klarkommen?</strong></p>
<p>Eltern wollen immer das Beste für ihre Kinder. Und das ist auch richtig so. Aber wenn gute Noten und eine erfolgreiche Schullaufbahn zum obersten Erziehungsziel werden, läuft etwas verkehrt. Es kann nicht darum gehen, dass aus den Kindern im Leben etwas wird, sondern dass sie ihren Platz im Leben finden. Dass sie eine gute Grundausstattung mitbekommen, um ihr Leben zu gestalten. Dass sie ihren Begabungen und Fähigkeiten gemäß gefördert und gefordert werden und dass sie die Freude am Lernen nicht verlieren.</p>
<p><strong>Gut – aber nicht gut genug</strong></p>
<p>Von Schulstress sind nicht nur schlechte Schüler betroffen. Auch gute Schülerinnen und Schüler denken oft, sie seien nicht gut genug. Sie leiden darunter, dass sie den hohen Ansprüchen, die sie selbst oder die Eltern an sie stellen, nicht genügen. Sie wollen gern der oder die Beste sein, aber es gibt immer jemanden, der noch besser ist. Luxusprobleme? Nicht unbedingt. Selbst ein Einser-Abi-Durchschnitt garantiert nicht den gewünschten Studienplatz. Und viele Ausbildungsberufe, für die früher die Mittlere Reife ausreichend war, erfordern heute das Abitur. Kein Wunder, dass Eltern ihre Kinder zu Hochleistungen motivieren möchten. Dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden. Ein Kind zu motivieren, sich anzustrengen und seine Fähigkeiten voll auszunutzen, ist durchaus sinnvoll.</p>
<p>Aber die Erwartungen der Eltern und die Fähigkeiten des Kindes müssen übereinstimmen. „Realistisch fördern“ nennt das der Psychologe Christoph Eichhorn in seinem Buch „Bei schlechten Noten helfen gute Eltern“. Zu berücksichtigen seien beispielsweise das Intelligenzniveau, das Durchhaltevermögen, die Frustrationstoleranz, die Persönlichkeit, die Interessen und Vorlieben des Kindes. Und gerade bei leistungsstarken Kindern sei es wichtig, auf Erholung und Ausgleich zu achten.</p>
<p><strong>Vertrauen und Gelassenheit</strong></p>
<p>Wenn schon gute Schülerinnen und Schüler unter Leistungsdruck leiden, wie viel mehr die Schüler mit schlechten Noten. Und ihre Eltern gleich mit. So erging es auch Heidemarie Brosche, Lehrerin und Mutter von zwei Söhnen. Beide Jungen sackten zeitgleich in der Schule ab. Ihre Mutter fühlte sich als Versagerin. In dieser Krisenzeit traf sie der Satz eines Lehrers ins Herz: „Sehen Sie zu, dass Sie sich Ihr wunderbares Verhältnis zu ihren Söhnen durch die blöde Schule nicht kaputt machen lassen!“ Im Nachhinein ist Heidemarie Brosche überzeugt: Der Anlass war die Aufregung nicht wert. Deshalb hat sie ein Buch geschrieben: „Warum es nicht so schlimm ist, in der Schule schlecht zu sein“. Damit möchte sie schlechte Noten nicht glorifizieren, aber relativieren. Sie rät anderen betroffenen Eltern, die schulischen Probleme ihres Kindes nicht zum zentralen Familienthema werden zu lassen und mit einem  Quäntchen Gelassenheit zu versuchen, die Ursachen für die Schulprobleme zu ergründen.</p>
<p>Sicher ist es nicht immer möglich, eine einzelne Ursache für schlechte Schulleistungen herauszufiltern. Entscheidend ist aber, dass Eltern am Ball bleiben und Interesse zeigen, statt Panik zu vermitteln. Sie sollten versuchen, gelassen nach vorn zu sehen und gemeinsam mit dem Kind Strategien zu entwickeln, um die Situation für das Kind angenehmer und erfolgreicher zu machen.</p>
<p><em><strong>Bettina Wendland</strong> ist Redakteurin bei family und lebt mit ihrer Familie in Bochum.</em></p>
<p><em>Illustration: <strong>Thees Carstens</strong></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.family.de/2013/04/30/schlechte-noten-sind-kein-weltuntergang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
