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Das Kinderzimmer aufräumen Wie würden Sie entscheiden?

 


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Typische Fälle, die in jeder Familie vorkommen. Was tun? family hat mehrere Mitglieder des Redaktionsteams befragt - und sehr unterschiedliche Reaktionen erhalten. Diesesmal geht es um's Aufräumen.

Aufräumen

„Hier sieht’s ja aus wie im Saustall“, schimpft Laras Mutter.
„Das ist schließlich mein Zimmer“, meckert die Zwölfjährige zurück. Hat sie Recht?

Ja. Aber ich rege mich trotzdem auf. Es ist ja auch ein Lernprozess, den eigenen Bereich ordentlich zu halten. Wir haben mit den Kindern Abmachungen getroffen, die ihnen halfen, eine gewisse Ordnung zu halten.
Anke Kallauch

So lange nichts entgegengekrabbelt kommt … Unsere Mädchen haben bereits mit neun Jahren die Verantwortung für ihre Zimmer übernommen und müssen diese auch ordentlich halten. Einmal in der Woche möchte ich den Boden zum Saugen freihaben und dies nutzen die zwei auch gleich als Gelegenheit, um etwas mehr aufzuräumen. Dabei biete ich ihnen meine Hilfe an – die manchmal auch gerne angenommen wird.
Romana Reinert

Eine Diskussion, die auch mit unserer Siebenjährigen schon genauso klingt. Wir haben darauf bestanden, dass sie ihr Zimmer aufräumen muss, weil es unsere gemeinsame Wohnung ist. Wir fühlen uns in dieser Wohnung nicht wohl, wenn ihr Zimmer ein „Saustall“ ist. Bevor ich sauge, kündige ich es an. Alles, was dann auf dem Boden herumliegt, wird aufgesaugt oder von mir entsorgt. Das ist eine harte Methode, die aber fruchtet. Wir haben es auch schon so probiert, dass die Kinder 50 Cent für Aufräumaktionen in der Wohnung erhalten. Die Voraussetzung: Ihr eigenes Zimmer muss zu diesem Zeitpunkt aufgeräumt sein, sonst werden extra Tätigkeiten nicht belohnt.
Stefanie Böhmann

Ich finde, die Kinder haben das Recht, in ihrem Zimmer ihr Reich zu bauen und dazu gehört auch ein gewisses Maß an Chaos. Trotzdem sollten die Eltern das letzte Wort haben. Dazu gehört mindestens einmal in der Woche aufzuräumen und regelmäßig durchzuputzen. In den Ferien ist dann Zeit, alle Schubladen auszusortieren, umzuräumen, weg zuwerfen … Kindern muss Ordnung beigebracht werden und das geht – denke ich – nur unter Zwang und mit der entsprechenden Beteiligung der Eltern. Wenn man seine Kindheit im Saustall verbracht hat, kann ich mir kaum vorstellen, dass man es später schafft, seinen Haushalt ordentlich zu halten.
Katrin Leppert

Weitere Fälle und die unterschiedlichsten Antworten aus dem Redaktionsteam finden Sie in der aktuellen family.

Quelle:family

Labels: Erziehung, Entscheidung, Family, Aufräumen, Redaktion

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