Bundesministerium stellt neue Software für kindersicheres Surfen vor

(epd) Minderjährige sollen mit einer neuen Software vor jugendgefährdenden Inhalten im Internet geschützt werden. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) stellte am Mittwoch in Berlin den sogenannten KinderServer vor, der jungen Surfern nur Zugang zu Online-Portalen erlaubt, die als altersgerecht eingestuft werden. Eltern können sich die erforderliche Software kostenlos herunterladen und über einen passwortgeschützten Zugang den Computer auf Erwachsenen- oder Kinderbedarf beim Surfen umstellen.

Parallel dazu gibt es auch eine App für Smartphones und Tablets mit den Betriebssystemen iOS (Apple) und Android. Das Programm unterbindet auch auf den mobilen Geräten den Zugang zu Internetseiten oder Anwendungen, die nicht auf der Positivliste des KinderServers stehen. Bei anderen Seiten bekommt man die Information, dass diese Seite nicht zugänglich ist.

Schröder sagte, die Software sei ein «wertvoller Helfer in der Medienerziehung». Kinder könnten ihre Medienkompetenz dadurch in einem sicheren Surfraum entwickeln, ergänzte die Ministerin. Die Einrichtung des KinderServers geht auf eine Empfehlung des Dialogs Internet zurück, bei dem Schröder unter anderem mit Medienpädagogen, Internet-Experten und Vertretern der Online-Wirtschaft über sicheres Surfen von Kindern und Jugendlichen berät. Der Server für die neue Software wird vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco bereit gestellt.

Link: www.kinderserver-info.de

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