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Artikel aus den Heften

Wenn aus Fremden Freunde werden

Was tun, wenn in der Nachbarschaft ein Asylbewerberheim eröffnet? Ganz einfach: klingeln, Hallo sagen, unglaublich süßen Tee schlürfen. Aber Vorsicht: Am Ende entstehen dabei womöglich Freundschaften! Katrin Faludi und ihre Familie haben das erlebt

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/Family_2016_4_DS_Seite_11.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 11:18:252016-09-13 14:13:52Wenn aus Fremden Freunde werden

„EIN KOMISCHER TYP NAMENS PAPA“

„Unser Sohn (8 Monate) ist ein gesundes und munteres Kerlchen. Er lacht mit jedem, aber abends, wenn Papa von der Arbeit kommt, haben wir Riesen-Theater. Unser Baby mag Papa nicht. Ist das normal?“

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/f0416_S50-e1466586145894.jpg 502 774 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 11:03:062016-06-28 09:45:42„EIN KOMISCHER TYP NAMENS PAPA“

Psalmen entdecken

„Ich liebe die Psalmen in der Bibel. In den meisten Kinderbibeln kommen sie aber nicht vor. Wie kann ich meinen Kindern diese Texte nahebringen?“

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/f0416_S52-1-e1466585800967.jpg 532 754 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 10:57:152017-01-13 17:25:27Psalmen entdecken

Gelassen trotz Notendruck

„Unser Sohn ist in der dritten Klasse. Anfangs hat ihm die Schule Spaß gemacht, aber inzwischen hat er wenig Lust zu lernen und die Noten sind auch nicht gut. Wie kann ich ihn motivieren?“

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/f0416_S54-1-e1466585438222.jpg 451 734 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 10:35:382017-01-13 17:26:15Gelassen trotz Notendruck

Den Glauben bekennen

„Neulich habe ich zufällig gehört, wie die Freundin meiner Tochter Lena (13) darüber
sprach, dass das Leben keinen Sinn habe. Lena sagte dazu kein Wort. Dabei hätte ich
erwartet, dass sie die Gelegenheit nutzt, um auf den Sinn des Glaubens zu verweisen.
Wie kann ich meine Tochter dazu ermutigen, im Alltag zu ihrem Glauben zu stehen?“

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/f0416_S56-e1466583427663.jpg 524 743 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 10:19:382017-01-13 17:26:49Den Glauben bekennen

„Ich bin dann mal weg…“

„Unser Sohn (17) möchte nach dem Abitur ein missionarisches Jahr im Ausland machen.
Wie können wir ihn da gut beraten?“

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/f0416_S58-e1466582716495.jpg 476 678 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 10:08:292017-01-13 17:27:17„Ich bin dann mal weg…“

„Danke“ – Die Trainingsfelder

In den letzten fünf Ausgaben ging es an dieser Stelle darum, welche Schritte Sie gehen können, um ein dankbarer Mensch zu werden. Im abschließenden Teil der Family- Serie zur Dankbarkeit wird es ganz praktisch: Wer ein dankbarer Mensch werden will, braucht Trainingsfelder. Von Martin Gundlach

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/Family_2016_4_DS_Seite_34.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 08:33:022017-01-13 17:24:38„Danke“ – Die Trainingsfelder

Nur eine Sache

Moor Jovanovski über Konzentration aufs Wesentliche.

Irgendwas ist immer!“ Diese drei Worte sprangen mich plötzlich an. Ich hatte mir gerade den Luxus erlaubt, einen Buchladen durchzustöbern. Zwischen den Regalen waren Magnete mit kleinen Weisheiten angebracht. „Irgendwas ist immer!“ – dieser Magnet kam mir wie ein Stoppschild vor. Er aktivierte mein schlechtes Gewissen. Ich fühlte mich beim Vertrödeln wichtiger Lebenszeit ertappt. Die Leichtigkeit war dahin, und ich stand wieder unter Strom. Stimmt, dachte ich. Irgendwas ist immer.

Gerade, als ich hinauseilen wollte, um meinem Leben wieder Effizienz zu verleihen, fiel mir ein, dass man diese Aussage auch mit einem Teilsatz erweitern könnte: „Irgendwas ist immer, also mach dich nicht verrückt!“ Meine Schritte wurden langsamer, und weitere Varianten für die zweite Satzhälfte fielen mir ein: „… also gönn dir mal eine Pause.“ „… also versuch nicht alles auf einmal zu lösen.“ Und dann noch eine weitere für mich wichtige Version: „… also vergiss die wirklich wichtigen Dinge nicht!“

Wirklich wichtig sind nur wenige Dinge, aber um diese muss man in unseren Zeiten wirklich ringen. Jeder macht sein Anliegen wichtig. „Irgendwas ist immer“ wird zu einem Lebensgefühl. Ständig poppen jede Menge Nachrichten auf unserem Display auf und buhlen um unsere Aufmerksamkeit.

Diesem Lebensgefühl begegne ich mit der „Kultur der einen Sache“. So habe ich meinen Entschluss benannt, die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben zu kultivieren. Ich habe festgestellt (und wen wundert das), dass viele automatisierte Abläufe in meinem Alltag zu finden sind: Der Griff zum Smartphone. Der Blick ins Mailpostfach. Die Sichtung der Aufgabenlisten. Sie sind deshalb automatisch, weil sie durch das Gefühl ausgelöst werden, dass ich danach schauen muss.

Diesen Selbstläufer habe ich für meine „Kultur der einen Sache“ genutzt. Ich habe mir sehr nüchtern überlegt, was mir die meiste Kraft gibt und was meine größte Quelle der Inspiration ist und bin bei diesen Überlegungen auf einen Psalm gestoßen, der zur Grundlage für diesen Selbstläufer geworden ist:

„Eins habe ich vom HERRN erbeten, danach trachte ich: zu wohnen im Haus des HERRN alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Freundlichkeit des HERRN und nachzudenken in seinem Tempel. Denn er wird mich bergen in seiner Hütte am Tag des Unheils, er wird mich verbergen im Versteck seines Zeltes; auf einen Felsen wird er mich heben.“ (Psalm 27,4+5)

Eine Sache! Eine einzige Sache, die tatsächlich das Wichtigste zu sein scheint: Gott sehen. Nachzudenken über seine Präsenz. Seine Freundlichkeit vor Augen haben. Geborgenheit erleben. Ein Zuhause spüren. Fundamente bekommen.

Die Sehnsucht danach versuche ich zu kultivieren, damit ich ganz automatisch nach Begegnungen mit Gott suche. Das Gefühl, auf meine Arbeit schauen zu müssen, weil irgendwas immer ist, bekämpfe ich nicht, denn es bringt mich auch voran. Ich habe vielmehr ein weiteres Lebensgefühl kreiert, dass es eine Sache gibt, die mir Kraft und Quelle ist und so stelle ich die Alarmzeit meines Weckers auf 05:25 Uhr. Hier ist die Ruhe, um meiner „Kultur der einen Sache“ nachzukommen. Denn danach ist immer irgendetwas.

Moor JovanovskiMoor Jovanovski hat zwei Kinder und ist verheiratet mit Monica.
Er arbeitet als Fachlehrer im Bereich Praktische Theologie am Theologischen Seminar Beröa.

 

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/f0416_S65-e1466578786337.jpg 462 746 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 08:01:022016-06-28 09:45:42Nur eine Sache

Verschmierte Brille

Oder: Die Unmöglichkeit, einen Granatapfel ohne Spritzer zu entkernen. Von Stefanie Diekmann.

Quirliges Toben in der Teengruppe. Interessant, wer die Witze reißt und wer nicht darüber lacht. Wer sich entspannt verhält und wer nicht, so wie Dustin. Ein Junge wie ein explosives Pulverfass. Immer wieder wandert mein Blick zu Dustins Brille. Sie ist so schmierig und verschmutzt, dass fast jeder irgendwann fragt: „Soll ich dir mal die Brille putzen? Du siehst doch gar nichts.“ Vehement schüttelt der herausfordernde Teen dann den Kopf: „Finger weg! Ich will das so!“

Mit meinem Muttersein geht es mir ähnlich. Mein Alltag hat an meinem Blickfeld Spuren hinterlassen. Einiges an meinem Mutter-Ich funktioniert automatisch: das Heraussuchen von Büchern zum Familienlesen, das Feste-Vorbereiten zum Zeugnis, Geburtstag oder einfach so, meine Reaktionen bei versemmelten Mathearbeiten. Einiges aber braucht mehr Hinsehen und Üben: gerecht bleiben beim Streiten, Nähe suchen, zuhören. Das fühlt sich dann so an, als würde ich einen Granatapfel entkernen. Trotz YouTube-Videos finde ich Spritzer im Gesicht und auf dem Shirt. Meine Tätigkeit hinterlässt Spuren. So ergeht es mir auch bei meinem Mutter-Sein: Das „Kümmern“ und Im- Blick-Behalten, das Fördern und Loslassen sind Übungen für mich, die nicht ohne „Spritzer“ und „Flecken“ an mir vorübergehen.

Ein Treffen mit Freunden nach langer Zeit. Sie lieben unsere Kinder, und im Gespräch fallen Rückmeldungen zu unserem Familienalltag. Zunächst fühle ich mich so wie Dustin und möchte rufen: „Ich brauche keine Kommentare. Ich sehe klar. Ich will das so!“ Mein Blick auf meine Kinder, meine Art, Liebe zu vermitteln, meine Art, mit ihnen zu glauben, wird vom Alltag verschmiert und manchmal bleiben sogar verzerrte Bilder übrig.

Meinem Helfer und Freund Jesus Christus die Brille zum Reinigen anzubieten, fühlt sich unnötig an. Ich bin doch als Mama gut unterwegs. Oder? Durch das Beispiel von Dustins Schatten- und Schlieren-Brille ahne ich: Ich habe den klaren Blick verloren.

Wie gut, dass Jesus mir eine Idee gibt, neu hinzusehen, die Spritzer wegzuwischen. Geht es allen Kindern mit unserer Lösung gut, wie wir den Haushalt organisieren? Sind die Rollen, die ich durch Kommentare, Stöhnen und Blicke festlege, fördernd für meine Familie? Ist das kritische Denken über mich nicht auch dem verschmierten Blick durch die Alltagsbrille geschuldet? Was sehen andere, wenn sie uns als Familie sehen?

Ich darf einen neuen Blick wagen. Neue Worte finden zu den täglich gleichen Dingen und Konflikten. Neue Seiten an meinem Mann, an mir und sogar an Gott entdecken. Ich sehe mit Abstand sogar, wo mich mein Sohn bei den Medienzeiten um den Finger wickelt. Ich bin verblüfft: Durchblick kann sogar Spaß machen, erleichtern. Ob ich das Dustin mal erzähle?

DiekmannStefanie Diekmann ist Diplom-Pädagogin
und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Ingelheim am Rhein.

 

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/f0416_S64-e1466581003654.jpg 551 757 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-22 07:50:302016-06-28 09:45:42Verschmierte Brille

Plötzlich Mutter

Mit einem Baby ändert sich das Leben. Das wissen alle Eltern vor der Geburt ihres Kindes. Aber wie sich das anfühlt, überrascht sie dann doch oft. Priska Lachmann hat junge Mütter nach ihren oft zwiespältigen Gefühlen gefragt.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/06/Family_2016_4_DS_Seite_23.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2016-06-21 12:13:462016-06-28 09:45:42Plötzlich Mutter
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