Schon wieder Mathe vergeigt?

Wenn die Noten in den Keller sacken

Der schulische Leistungsdruck ist in den letzten Jahren immens gestiegen. Von vielen Seiten wird die Botschaft suggeriert, dass das Abitur unbedingt erforderlich sei, wenn man später einen erfolgreichen Job finden und den Lebensstandard halten möchte. Die Angst, auf dem Arbeitsmarkt nicht bestehen zu können und sozial abzurutschen, ist auf Seiten der Eltern groß, sodass ein guter Schulabschluss zu einem wichtigen Ziel geworden ist.

Alles im Umbruch

Die Wünsche und Gedanken der Teenager sehen dagegen ganz anders aus. Für sie ist nicht der Schulabschluss die zentrale Frage, sondern die Frage nach der eigenen Identität. Alles ist im Umbruch: Körper und Seele verändern sich, die neurologischen Verbindungen im Gehirn werden neu strukturiert, und die Gefühle fahren Achterbahn. Die Verarbeitung dieser Veränderungen kostet viel Kraft. Verständlich, dass in dieser Phase nicht mehr allzu viel emotionale Energie für die Schule übrig bleibt. Die Folge ist, dass viele Jugendliche zwischen der siebten und neunten Klasse einen Leistungsabfall in der Schule erleben.

Sind sich Eltern bewusst, dass ein Leistungsabfall in diesem Alter normal und in der Lebensphase begründet ist, kann das schon zu viel Entspannung und Entlastung führen. Eltern sollten sich genau überlegen, an welchen Stellen sie klare Anforderungen stellen und wo nicht. Sind meine Erwartungen realistisch? Ist es wirklich notwendig, dass mein Kind von der Vier in Deutsch runterkommen muss, wenn seine Begabungen mehr im naturwissenschaftlichen Bereich liegen? Ist es schlimm, wenn mein Kind das Schuljahr wiederholen muss?

Den vollständigen Artikel können Sie in der aktuellen Ausgabe der Family nachlesen.

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