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Schlagwortarchiv für: Familie

Beiträge

„Wie ich das schaffe? Gar nicht!“

Listen schreiben, Arbeiten delegieren, Dinge vereinfachen – viele Tipps und Ideen können uns helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Bettina Wendland hat einige gesammelt.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/12/Bildschirmfoto-2015-12-02-um-15.09.04.png 894 1267 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-12-06 09:11:082016-02-23 10:47:32„Wie ich das schaffe? Gar nicht!“

Baustelle Familie

Jede Familie hat ihren eigenen Charakter, eigene Prägungen und Strukturen. Auch die Familie von Stefanie Diekmann.

Splitter einer Unterhaltung wirken in mir nach: Wie habe ich mir Familie gedacht, als mein erstes Kind kam? Ich war Studentin und hatte wenig Vorstellungen von Familie. Ich habe viel beobachtet: Wie leben Eltern? Was will ich? Was passt zu mir?
Ich hatte mir vorgenommen, es müsse so weitergehen wie vorher. Schon vor 16 Jahren gab es den blöden Trend, dass Frauen fix wieder in die alte Jeans passen, kurz nach der Geburt wieder shoppen gehen (und dafür auch abstillen) und das alte Leben wenig unterbrechen lassen.
Dann kam Timna: wunderbare Prinzessin auf der Erbse. Sie beklagte den unsanften Weg ins Leben, in das sie vier Wochen zu früh geholt wurde, und ich auch: Ich fühlte mich plötzlich allein. Ich spürte: Jetzt bin ich definitiv erwachsen. Und für diese Maus verantwortlich. Klar, mit Henrik zusammen. Aber wenn er nicht da ist, dann …
Ich kann Mamas sehr gut verstehen, die sich allein fühlen, denen ein Tag zu lang vorkommt. Aber ich bin sicher: Dass ich aus dieser Schrecksekunde ins Muttersein gewachsen bin, das ist meine Top-Errungenschaft bis heute! Ich habe es geschafft! Trotz blutender Nasen, Niveacreme im Wohnzimmer, Einkaufen mit drei Kindern, gescheiterten Diäten, abgebrochenen Sportkursen, gemeisterten Ehekrisen – ich bin Mummy!
Die ersten fünf Monate war ich am Limit. Nach außen lächelnd und in die alte Hose passend, zu Hause aber dann Tränen, Wut und Hilflosigkeit. Warum fühle ich mich so eingeengt? Bin ich zu egoistisch? Wenn ich nachts um zwei, vier und sechs Uhr stillte, hatte ich das Gefühl, ich bin die Einzige, die nachts wach ist.
Als wir ein Jahr Familie waren, haben wir angefangen, mehr über unsere Strukturen nachzudenken: Wo und was essen wir? Wie verbringen wir bewusst Zeit mit Timna? Unser Familiengefühl entstand. Nichts, was sich vorher absprechen und klären ließ. Nichts, was planbar ist. Aber immer motiviert von anderen Familien mit Ausstrahlung, von Büchern oder Vorträgen.
Familie geht nicht einfach bei uns – Familie ist Arbeit. Ich muss meine Herkunftsfamilienerfahrung ablegen und offen sein für das, was sich in meiner kleinen Familie entwickelt. Mir ist zum Beispiel bis heute wichtig, dass Kinder nicht tricksen oder die Eltern beschummeln. Anderen Eltern ist das total egal: Sie sind dem Charme des Keks stibitzenden Jungen jedes Mal erlegen. In meiner Familie ginge das nicht, und ich spüre: Familie ist ein sehr persönliches Konstrukt. Das Betrachten anderer Familien hat mir geholfen, meinen Stil zu finden, mich hinterfragen zu lassen, mich aufzuwecken. Dazu gehört auch die Offenheit, seine Ansichten nicht als Weltweisheit zu empfinden. Meine Familie ist eine Baustelle – noch immer.
Wenn ich an die ersten fünf Jahre Familien-Tapsschritte denke, fällt mir Folgendes ein:
Badezimmerfeste, Vorlesestunden, müde sein zum Umfallen, Fassungslosigkeit über so viel Chaos, zur Kindermusik von Kallauch und Jöcker singen und tanzen, jeden Tag raus, Blätter suchen, rennen, Tiere ansehen, mit Gott sprechen, immer weniger Tütenessen, immer mehr bewusstes Kochen, Gemütlichkeitshosen, Segnen am Bett und vor dem Kiga, Sonntagsessen mit vielen Menschen, Tränen und Wutausbrüche bei Mutter und Kindern, „Nein“ und „Stopp“ lernen, Warten auf den Pastoren-Mann, Kuschelalarm im Ehebett …
Und deine Entwicklung zur Familie?

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/12/Bildschirmfoto-2015-12-02-um-10.33.41.png 891 633 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-12-02 15:35:362015-12-02 15:35:36Baustelle Familie

Auch mal fünf gerade sein lassen

Nicht nur junge Paare wie Madeleine und Daniel stehen immer wieder vor der Herausforderung, ihren Alltag zu organisieren. Rollen müssen geklärt, Vorstellungen und Wünsche aufeinander abgestimmt und Aufgaben aufgeteilt werden. „Keine leichte Aufgabe“, meint Paartherapeutin Christina Roseman. „Doch die Mühe lohnt sich, denn gerade in der Gestaltung des Alltags werden die Weichen für eine gelingende Partnerschaft gelegt.“

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/12/Bildschirmfoto-2015-12-02-um-09.41.28.png 890 1268 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-12-02 11:38:312016-02-23 10:48:45Auch mal fünf gerade sein lassen

MAMA HAT URLAUB

Ein freies Wochenende ganz allein, ohne Ansprüche und Aufgaben. Von Kathrin D. Weber

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/10/FAMILY_2015_6_DS_Seite_39.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-10-16 10:48:042016-06-28 09:45:43MAMA HAT URLAUB

Verhängnisvolle Einigkeit

Paare ergänzen sich, korrigieren einander – und oft gleicht einer die Fehler des anderen aus. Aber was geschieht, wenn ein Paar gemeinsame Schwächen hat? Von Jörg Berger

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAMILY_2015_6_DS_Seite_151.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-10-12 15:57:222016-02-18 13:22:14Verhängnisvolle Einigkeit

Nicht mehr so wie vorher

Veränderungen bestimmen unser Leben. Sechs Family-Leserinnen schildern die damit verbundenen Herausforderungen.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAMILY_2015_6_DS_Seite_13.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-10-12 15:48:322015-12-02 15:53:32Nicht mehr so wie vorher

Achtung, geänderte Strassenführung!

Das Leben bringt immer wieder Veränderungen mit sich. Andere Veränderungen wollen wir selbst auf den Weg bringen. Wie das gelingen kann, beschreibt Tamara Hinz.

So was Blödes! Da bin ich extra früh losgefahren, um pünktlich zu meinem Termin zu kommen, und dann taucht dieses Schild vor meiner Nase auf: „Achtung, geänderte Straßenführung!“ Mein Navi weiß nichts davon und zappt völlig konfus zwischen „Die Route wird neu berechnet“ und einem erleichterten „Da sind wir ja wieder“ hin und her. Genervt registriere ich, dass ihm am Ende auch nichts Besseres einfällt als der Satz „Bitte wenden“, der äußerst penetrant wiederholt wird. Wenn das so einfach wäre! Irgendwie komme ich doch noch ans Ziel – aber die ganze Aktion hat mich einiges an Nerven gekostet. Veränderungen haben es in sich! Das merken wir bei solchen Kleinigkeiten, über die man ein paar Stunden später schon wieder lachen kann, aber erst recht bei den großen Wechselfällen des Lebens: Die Kündigung, die ins Haus flattert und erfordert, dass wir uns nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen. Die Ehe, die trotz aller Bemühungen in die Brüche geht. Die schwere Erkrankung, die uns oder ein anderes Familienmitglied „erwischt“ hat. Das Kind, welches trotz all unseres Einsatzes auf die schiefe Bahn geraten ist. Der Tod eines uns nahe stehenden Menschen. Solche Ereignisse stellen unser Leben auf den Kopf und bringen enorme Veränderungen mit sich, mit denen wir irgendwie klarkommen müssen. Neben diesen „vom Leben verordneten“ und meist ungewollten Veränderungen gibt es aber auch noch all jene Veränderungen, die wir selbst auf den Weg bringen. Weil wir unzufrieden sind, weil uns ein gewisser Leidensdruck in die Veränderung drängt oder weil uns die gewohnten Bahnen zunehmend „anöden“ und wir uns von einer Veränderung mehr Lebensqualität erhoffen. Dabei kann es sich um Veränderungen in unserer Lebensführung, aber auch um innere Veränderungsprozesse handeln. Wir merken dann, dass es in uns Denk- und Verhaltensmuster gibt, die uns immer wieder blockieren, das Miteinander mit anderen erschweren und unser persönliches oder geistliches Wachstum hemmen. Was aber kann uns helfen, durch diese diversen Veränderungen des Lebens gut hindurchzukommen und trotz „geänderter Straßenführung“ ans Ziel zu gelangen?

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAMILY_2015_6_DS_Seite_11.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-10-12 15:45:542015-12-02 15:53:53Achtung, geänderte Strassenführung!

„Lust auf Veränderungen“

Welche Formen von Veränderungen gibt es? Und wie gehen wir damit um? Ein Gespräch am Rande der letzten Family-Teamsitzung.

WORAN DENKT IHR ALS ERSTES, WENN IHR „VERÄNDERUNG“ HÖRT?

Ingrid Jope: Mir fallen zwei Ebenen ein. Zum einen sind es äußere Veränderungen, zum Beispiel ein Umzug, eine neue Arbeitsstelle oder der Schulstart der Kinder. Außerdem verändert sich auch die Persönlichkeit. Das sind zwei unterschiedliche Ebenen. Allerdings haben sie miteinander zu tun, sie wirken aufeinander.

Jörg Berger: Bei uns gab es in den letzten Jahren viele äußere Veränderungen. Meine Frau hat den Job gewechselt, wir sind umgezogen, ich habe mich selbstständig gemacht … Wir haben also beide etwas gewagt. Und wir haben die Erfahrung gemacht: Gemeinsam so einen Traum zu verfolgen und konkret zu planen – das hat uns und unsere Beziehung lebendig gehalten.

Maren Seitzinger: Wenn ich „Veränderung“ höre, denke ich sofort: Da hab ich Lust drauf! Denn ich bin ein Mensch, der Veränderungen mag. Allerdings habe ich es überhaupt nicht gerne, wenn die Veränderungen von außen passieren und ich mich damit arrangieren muss. Das habe ich mir früher nicht so vorgestellt, dass das Leben einem von außen Dinge vorgibt. Dass es Veränderungen gibt, denen man hinterherkommen muss. Manchmal habe ich das Gefühl, dass eigene Veränderungen, auf die ich Lust habe, gar keinen Platz mehr haben, weil man immer damit beschäftigt ist, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren.

GERADE IN DER FAMILIE GIBT ES JA EINE MENGE VERÄNDERUNGEN DADURCH, DASS DIE KINDER SICH STÄNDIG VERÄNDERN. WIE GEHT IHR DAMIT UM?

Maren Seitzinger: Ich habe immer das Gefühl, ich gestalte wenig, sondern ich reagiere vor allem. Ingrid Jope: Die letzten Veränderungen der Kinder habe ich positiv erlebt, zum Beispiel als Joshua ein Kindergartenkind wurde. Oder als Anna durch einen Jahrgangswechsel ihren Platz in der Schule gefunden hat. Solche Veränderungen sind ja relativ leicht zu bewältigen. Darüber kann man sich freuen, denn es entstehen neue Freiheiten.

Jörg Berger: Ich finde das in doppelter Hinsicht spannend: Einmal, weil man mit den Kindern immer wieder etwas Neues erlebt, wenn man sie in neue Lebensabschnitte begleitet. Aber ich finde, das macht auch etwas mit der Partnerschaft, denn man erlebt sich ja gegenseitig in immer neuen Rollen. Es ist etwas anderes, gemeinsam einen Säugling zu betreuen oder bei den Hausaufgaben zu helfen. Jeder packt das anders an. Man muss sich da auf ein paar Grundlinien einigen. Das habe ich auch als etwas erlebt, was einen als Paar lebendig hält. Die Überlegung: „Wir bräuchten mal einen neuen Impuls für unsere Beziehung, wir sind schon seit Jahren im gleichen Trott“, wird damit überflüssig. Die Impulse kommen durch die unterschiedlichen Entwicklungsphasen und Lebensübergänge von den Kindern.

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAMILY_2015_6_DS_Seite_08.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-10-12 15:30:272015-12-02 15:54:02„Lust auf Veränderungen“

Energie aus dem Konsumtempel

Gottfried Muntschick hat Spaß an einem – aus Männersicht – ziemlich exotischen Hobby.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/Family_2015_5_DS_Seite_40.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-10-10 09:00:422015-10-16 10:27:14Energie aus dem Konsumtempel

Wie im Schleudergang

Elisabeth Vollmer über nächtliches Danken und ein spontanes Picknick.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/Family_2015_5_DS_Seite_40.jpg 495 700 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-09-23 09:00:412015-10-16 10:27:45Wie im Schleudergang
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