Wie viel Zeug braucht ein Baby wirklich?

Ein Gastbeitrag von Priska Lachmann

Schwangere, Babys und Kinder sind ein unglaublich großer Werbemarkt. Wir werden beinah jede Minute unseres Tages darauf hingewiesen, dass wir irgendetwas noch nicht für unsere Kinder haben, dass sie noch etwas brauchen, damit es ihnen wirklich richtig gut geht, sie optimal ins Leben starten und eine glückliche, perfekte Kindheit haben.

Inzwischen sind wir schon so verblendet von so unendlich vielen Möglichkeiten, dass wir vergessen, was wirklich zählt, was wirklich wichtig ist für unsere Kinder. Was braucht ein Baby wirklich, wenn es auf die Welt kommt?

Als ich meine erste Tochter bekam, war ich gerade mal knapp 23 Jahre jung, kurz nach dem Studium und mit wenig bis gar keinem Eigenkapital. Ich war jung, energievoll und hatte wenig Sorgen. Mit Hilfe unserer damaligen Gemeinde haben wir alles, was wir brauchten, geschenkt oder geliehen bekommen. Nichts habe ich kaufen müssen. Das war eine unendlich große Erleichterung. Ich habe alles dankend angenommen, und unsere Tochter ist gesund, klug und stark herangewachsen. Heute schmunzel ich darüber. In Zeiten von „Öko Warentest“ und „Stiftung Warentest“ wäre unser Babyautositz sicher durchgefallen. Meine Kinder lagen beide in einem Kinderwagen aus den 90ern, in dem meine Brüder noch gelegen hatten, und zwischen Familienbett oder Beistellbett konnte ich nicht wählen: Wir hatten ein tolles Gitterbett geschenkt bekommen. Es war eben, wie es war und es war gut.

Wir haben die Verantwortung, für das uns gegebene Geschenk zu sorgen, es gesund heranwachsen zu lassen. Es ist unsere von Gott gegebene Verantwortung. Doch wie nehmen wir diese Verantwortung war? Wir wollen als Eltern alles richtig machen, so gut wie möglich. Obwohl wir natürlich wissen, dass nichts perfekt sein kann, versuchen wir inständig, dem Kind alles zu geben, was es braucht, es soll ihm an nichts fehlen, es soll keinen Mangel haben und es soll den bestmöglichen Start ins Leben haben. Oftmals machen wir dann doch den Fehler und überhäufen das Kind mit materiellen Gütern. Wir meinen, es gehe dem Baby dann gut, wenn wir nur alle Dinge haben, die es für ein Baby zu kaufen gibt.

Ich hab eine gute Freundin, die gerade ihr drittes Kind bekommen hat. Sie meinte zu mir, dass ihr Nestbautrieb nie begonnen habe. Sie hatten vor der Geburt gerade mal das Kinderbett aufgestellt. Sind sie deswegen schlechtere Eltern? Im Gegenteil. Es sind wundervolle Eltern, die ihre beiden anderen Kinder zu großartigen Kindern herangezogen haben, die eine musische Ausbildung besitzen, die liebevoll, aufmerksam und voller guter Werte aufgezogen werden. Beide Eltern haben gute Jobs, es liegt also nicht daran, dass sie sich etwa nichts leisten könnten.  Die Mama hatte Beschäftigungsverbot, es lag also auch nicht an der mangelnden Zeit, dass sie etwas nicht besorgen konnte. Nein, sie hat beim dritten Kind gewusst, dass man gar nicht so viel braucht, wie man meint. Um gesund und liebevoll groß zu werden, braucht es keine materiellen Güter.

In Finnland gibt es die so genannte Erstlingsbox. Alle Eltern bekommen vom Staat zur Geburt ihres Kindes diese Box geschenkt. So starten alle Kinder, egal in welcher Familie sie geboren werden, gleichwertig. Ohne soziale Unterschiede.  Es ist eine Box, die alles enthält, was das Kind für die Anfangszeit benötigt. Sogar eine Matratze ist dabei, die Kinder schlafen also, wenn man möchte, in dieser Box. Klingt für uns befremdlich, ist aber normal in Finnland.

Susanne Mierau wollte dieses Konzept nach Deutschland bringen: Eine Erstlingsbox, die alles enthält, was das Baby braucht. Die hochwertige und biologisch feine Stoffe aufweist. So dass man sein Kind gut und gern damit versorgen kann.

Was braucht ein Baby? Liebe und Geborgenheit und einen Ort zum Schlafen. Das kann, theoretisch, auch in einer Box sein. Es braucht einen Ort, um gewickelt zu werden. Dafür braucht es nicht unbedingt eine Wickelkommode. Es braucht einen Ort, um gebadet zu werden. Das kann auch mit Papa in der Badewanne sein. Es braucht gesunde Milch, die gibt es im besten Fall von Mama. Mehr braucht ein Baby nicht für die ersten Wochen. Es braucht eigentlich keine Seife, kein Shampoo, keinen Kinderwagen … Babys können getragen werden und lieben es, getragen zu werden. Es fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind. Seife und Shampoo zerstören den natürlichen Hautfilm des Babys. Es braucht kein eigenes Bett. Es schläft gern bei den Eltern in einem Familienbett oder vielleicht auch, wie in Finnland, in einer Box.

Egal, ob ihr euer erstes, zweites, drittes oder viertes Kind bekommt – schaut euch genau an, was ihr braucht. Und wenn ihr etwas braucht, stöbert doch erst einmal in der wunderschönen Erstlingsbox von Susanne Mierau: http://geborgen-wachsen.de/erstlingsbox/. Vielleicht enthält die schon alles, was ihr braucht.

Priska Lachmann ist verheiratet, Mama von zwei Kindern, Theologiestudentin und freie Autorin.

Susanne Mierau hat einige Inhalte einer Erstlingsbox zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Die gibt es auf dem Blog von Priska Lachmann zu gewinnen: www.leipzigmama.com

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