Kirche braucht Familien – Familien brauchen Kirche

Familie und Gemeinde – das ist eine vielseitige, bunte Beziehung. Von Stefanie Böhmann

Vor sechs Jahren sind wir von Bayern nach Hamburg gezogen. In Süddeutschland waren wir in einer Freien evangelischen Gemeinde, fünf Jahre zuvor in Stuttgart in einer Landeskirche. Wir waren offen für eine Gemeinde – egal, ob sie nun landeskirchlich oder freikirchlich geprägt sein würde. Aber wir wussten ganz klar, dass wir auf jeden Fall eine Gemeinde brauchen und vielleicht auch eine Gemeinde uns brauchen würde.

Aber warum? Was ist Gemeinde eigentlich? Warum ist eine Gemeinde für uns als Familie so wichtig? Und warum sind auch Familien für christliche Gemeinden notwendig?

Welt verbessern und Gottesdienst feiern

Jede Familie hat unterschiedliche Ansprüche an und Vorstellungen von Kirche. Für die einen ist die Gemeinde ein Pflichterfüllungs- und Gewissensbesänftigungsverein, die anderen nehmen die Kirche als Weltverbesserungsanstalt, die sich für ihre Umwelt sozial einsetzt. Für wieder andere ist es ein Ort, an dem man verbindlich Gemeinschaft leben kann. Und andere sehnen sich nach Gottesdiensten, um Gemeinschaft mit Gott und anderen Christen zu feiern. Für manche macht es auch vielleicht gerade die Mischung aus allem so reizvoll, in eine Gemeinde zu gehen.

Auch in der Bibel werden verschiedene Gemeindebilder vorgestellt. Im Alten Testament war es eher die Gemeinschaft des Volkes Israel, die die Menschen als auserwähltes Volk Gottes zusammengeschlossen hat. Sie waren die, denen sich Gott offenbarte.

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