MACHT DEN HAUSBAU ZU EUREM PROJEKT!

Das Abenteuer „Hausbau“ haben Stefanie und Henrik Diekmann gemeinsam durchlebt – zwei Mal! Ihr großes Plus: Sie konnten sich in den besonders intensiven Zeiten eine gewisse Leichtigkeit bewahren.

 

In einer abendlichen Teerunde beim Diskutieren über Heizkosten fuhr uns der Schreck in die Glieder. In diesem Mietshaus, das wir gerade bezogen hatten, würden wir den kommenden Winter finanziell kaum überstehen. Die alte Heizung verbrauchte bereits für die Warmwasserherstellung so viel, dass uns klar wurde. Die Nebenkosten werden explodieren, wenn wir hier wohnen bleiben. Gespräche mit dem Vermieter gaben keine Chance auf Erleichterung. Aber für eine kleine Familie mit Baby und Kleinkind waren in der Region größere Wohnungen einfach nicht existent. Und Häuser waren noch schwieriger zu finden. Und wenn es welche gab, dann in schlechter Verfassung. Henrik telefonierte kurzentschlossen die Bauunternehmen ab und notierte Festpreisangebote für den Bau eines Hauses. Sehr schnell war klar: Bauen ist nicht teurer, als zur Miete zu wohnen. Wir haben dabei ein Miteinander begonnen, das für uns sehr wertvoll war. Jeder sollte für sich prüfen, beten und spüren. Ist das ein Weg, den wir gehen wollen? Nach einem Tag wurde dann das Ja oder Nein ausgetauscht. Es wurde ein Ja. Ein verzweifeltes, denn wir wussten nicht, was wir sonst tun sollten. Ab diesem Zeitpunkt haben wir Fragen gestellt und Antworten verglichen. Alle Bauherren wurden von uns gelöchert: Auf was müssen wir unbedingt achten? Welche Kosten könnten uns überraschen? Wir haben das Angebot der Bank bei einer anderen Bank gegenrechnen lassen und uns von Baufachleuten Tipps geben lassen, welche Gewerke wir in Eigenleistung schaffen können, oder wie viel Geld man bis zur Abnahme zahlen sollte. Wir entdeckten, dass später noch das Katasteramt kommen wird und auch dafür Geld da sein muss, genauso wie für die Hausanschlüsse.

ALLES GEMEINSAM

Keine Entscheidung hat einer von uns allein getroffen. In vielen gemütlichen Autofahrten an Regentagen haben wir Einzelheiten für das Haus gesichtet: erst die Form des Giebels, dann die Fenster, die Haustür, die Gartenwege. Diese Vorarbeit hat im entscheidenden Moment sehr viel Zeit gespart. Und so konnten wir nach sechs Monaten in ein eigenes Haus einziehen.

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