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Symbolbild: Getty Images / OJO Images / Rob DalySymbolbild: Getty Images / OJO Images / Rob Daly

Eltern fragen sich: „Sollen wir für die Wohnung unseres Sohnes bürgen?“

Eine Bürgschaft ist schnell abgeschlossen, kann aber weitereichende Folgen haben. Ein Rechtsanwalt gibt Tipps für Eltern.
Illustration: Sabrina Müller, sabrinamueller.com

Sollen wir für ihn bürgen?

„Unser Sohn hat uns gefragt, ob wir für seine neue Wohnung eine Bürgschaft übernehmen. Was würde denn im schlimmsten Fall auf uns zukommen?“

Zum Auszug drängen?

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„Unsere Tochter (21) ist nach ihrer Ausbildung von ihrer Firma übernommen worden. Sie möchte erst mal weiter bei uns wohnen bleiben. Wir glauben aber, dass es ihr gut tun würde, eine eigene Wohnung zu haben. Sollen wir sie drängen auszuziehen?“

Besuche anmelden?

„Unsere Tochter kommt gern spontan vorbei, ohne vorher Bescheid zu sagen. Ehrlich gesagt, stört mich das. Ich habe aber die Sorge, dass sie sich nicht mehr willkommen fühlt, wenn ich sie bitte, ihre Besuche anzukündigen.“

„Er kommt nur, wenn er etwas braucht“

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„Seit unser Sohn in seiner eigenen Wohnung lebt, beschleicht uns als Eltern das Gefühl, nur noch gefragt zu sein, wenn er sich selbst etwas nicht leisten kann oder will. Er leiht sich regelmäßig unser Auto und andere Dinge aus. Sicher teilen wir gerne mit ihm, aber es stört uns, dass er sich ausschließlich bei uns meldet, wenn er was braucht.“

„Besuch uns doch mal!“

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„Unsere Tochter (20) ist vor kurzem ausgezogen und wohnt in der Nachbarstadt. Wir sind unsicher, ob wir sie nun aktiv und regelmäßig einladen oder lieber warten sollen, dass sie von allein bei uns vorbeikommt.“