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Archiv für die Kategorie: Redaktions-Blog

Was soll aus dem Jungen nur werden?

Eltern von Teenagern sind oft verzweifelt, wenn ihr Kind null Interesse an der Berufswahl hat. Eine erfahrene Mutter rät aus eigener Erfahrung zur Gelassenheit.

Elternabend an der Schule mit dem Thema „Pubertät und null Bock“. Nach einem Vortrag mit Diskussion verfing die Atmosphäre sich in einer Ratlosigkeits- und Resignationssackgasse. Als vermutlich dienstälteste Mutter, die nicht nur bocklose Teens, sondern auch erwachsene, leistungsbereite Kinder hatte, musste ich mich jetzt einfach zu Wort melden. „Es gibt Licht am Ende des Tunnels“, schloss ich meinen kurzen Erfahrungsbericht. Allgemeine Erleichterung, hoffnungsvolles Aufseufzen.

Wieder einmal hatte ich mir selbst Mut zugeredet. Was sollte ich tun mit Jonas, der bereits zum zweiten Mal ein Schuljahr wiederholte und rein gar nichts hielt von Berufsberatung und Ausbildungsmesse? Hatte ich in der Erziehung eine wichtige Weichenstellung übersehen? Genoss Jonas zu viele Freiheiten?

Seinen großen Bewegungsdrang als Kind hatte ich gern unterstützt. Toben, klettern, Rad fahren, all das machte ihn glücklich. An einem etwas kühleren Tag schwamm ein Sixpack Cola in der Mitte des Flusses. Jonas warf sein Fahrrad hin, sprang ohne Zögern ins Wasser, schnappte sich das Ziel seiner Wünsche und radelte triefend nach Hause. Am nächsten Tag war er zwar krank, aber für die Cola hatte sein Einsatz sich gelohnt.

Im Kindergartenalter war sein innigster Wunsch eine Pistole. Jonas flehte immer wieder. Meinem Mutterherzen dämmerte allmählich, dass Jonas nun mal ein Junge war und dass kindliche Aggressionen nicht durch eine Spielzeugpistole entstehen. Ich liebte Jonas und kaufte ihm sein Sehnsuchtsobjekt. Sein Glück ließ sich mit Worten kaum beschreiben. Im Lauf der Zeit erweiterte sich das Arsenal um Pfeil und Bogen, Armbrust und Ähnliches. Und nein, der Umgang mit der „Waffe“ zog keine Charakterverderbnis nach sich, vielmehr war Jonas aufmerksam Schwächeren gegenüber und teilte freiwillig seine Süßigkeiten. Überhaupt war er sehr kontaktfreudig. Zugleich verstand er es, sich abzugrenzen. Doch quasi über Nacht wurde Jonas von Pubertätshormonen überschwemmt. Jetzt zog er alle Register. Seine Freunde wählte er nach dem Kriterium „Elternschreck“ aus. Schule wurde für ihn zu einer Gleichung mit drei Unbekannten. Mehrmals täglich drehte er mich durch den mentalen Fleischwolf.

Wenn Bekannte von seinem netten, höflichen Auftreten schwärmten, fragte ich mich, wen sie eigentlich meinten. Für berufliche Dinge interessierte Jonas sich nicht die Bohne. Auch nicht für Ferienjobs. Schulkameraden und Altersgenossen machten Ausbildungsverträge und Schulabschlüsse. Jonas dümpelte vor sich hin. Etwas Soziales wollte er nicht machen, mit Kreativität hatte er nichts am Hut, für Handwerk interessierte er sich auch nicht. Immerhin beschaffte er sich einen Job. Mittwochs trug er in unserem Wohnviertel hinfort die Wochenblätter aus.

Mein Mann und ich fuhren das größte Geschütz auf, das wir kannten:  Wir beteten für Jonas. Vor allem beteten wir um gute Freunde für ihn. Was weiter geschah, ließ uns staunen: Nachdem Jonas einen wirklich coolen Freund kennengelernt hatte, war plötzlich Fitnessstudio statt Chillen angesagt und Früchte statt Chips. Dennoch behielt er weiterhin sein taubes Ohr für gelegentliche Ausbildungsvorschläge unsererseits. Seine Wochenblätter aber verteilte er regelmäßig in die Briefkästen. So kam er mit dem einen oder anderen Nachbarn ins Gespräch. Einer, den wir nicht kannten, sagte: „Du hast noch keine richtige Idee, was du beruflich machen willst? Könntest du dir eine Arbeit bei der Polizei vorstellen? Hier hast du die Telefonnummer von einem Freund von mir, der ist dort Einstellungsberater. Melde dich bei ihm und sag schöne Grüße von mir.“

Um es kurz zu machen: Jonas hat alle Prüfungen prima bestanden und arbeitet heute als Polizist. Dies tut er mit einer positiven Einstellung und ist mit sich und seinem Leben im Reinen. Rückblickend denke ich: „Ein Wunder, dass er nicht schon in Uniform auf die Welt gekommen ist, dieser Beruf passt genial zu seiner Persönlichkeit.“

Ich finde, Gott hat all das sehr gut eingefädelt und bin stolz auf Jonas, dass er mit für unsere Sicherheit sorgt. Und wieder einmal habe ich ein Gebetsanliegen: Dass er beschützt bleibt …

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/04/designritter_photocasevb101l6guxtx2.jpg 2000 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-04-21 09:25:502017-04-21 09:25:50Was soll aus dem Jungen nur werden?

Digital und nackt

Von Rolf Krüger

Huch!? Über genau diese neue Kameratasche habe ich doch erst gestern mit einem Freund gesprochen und heute wird sie mir bei Amazon angepriesen. Hat Amazon mitgehört? Ähnliche Gedanken hat wohl jeder schon einmal gehabt. Dasselbe gilt für Menschen, die wir irgendwo getroffen haben und die uns Facebook plötzlich als Freunde vorschlägt. Und viele andere digitale „Zufälle“. Da kann man schon mal ins Grübeln kommen.

Dass wir alle täglich Dinge mit Konzernen teilen, die wir sonst nur unseren besten Freunden anvertrauen würden, sollte inzwischen bekannt sein. Das Schlagwort heißt „Big Data“. Smartphones zeichnen genau auf, wo wir uns befinden und für was wir uns interessieren. Die einzelnen Informationen sind gar nicht so dramatisch – ihre Kombination und Masse macht daraus einen wertvollen Schatz für alle, die an uns Geld verdienen wollen. Denn nichts ist kostenlos. Wenn wir nicht dafür zahlen, dann sind wir nicht der Kunde, sondern das Produkt, für das jemand anderes zahlt.

Die Daten, die unsere PCs und Telefone sammeln, werden von den Konzernen geschickt kombiniert. Anna und Paul sind für drei Stunden am selben Ort? Könnte sein, dass sie sich kennen, folgert Facebook, und schon bekommen sie sich gegenseitig als Freundschaftsvorschlag. Waren 1000 Menschen ebenfalls dort? Dann wohl kaum. Und die Algorithmen werden immer präziser, je mehr wir sie durch die gewünschte Handlung bestätigen – oder eben nicht. Gelernt wird immer. Und wir sind die Studienobjekte. Haben sich Anna und Paul vielleicht nicht voreinander ausgezogen – vor Google & Co. haben sie es getan. Für die Konzerne sind wir inzwischen ziemlich nackt.

Es gibt vor allem zwei Wege, wie wir damit umgehen: Die einen sehen Big Data als bequemen Service und freuen sich, dass die Maschinen helfen, den Alltag zu organisieren. Die anderen sehen vor allem die Gefahr, dass ihre Datensammlung irgendwann gegen sie verwendet wird.

Die gesunde Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Es gilt, die Vorzüge der Technik zu genießen und gleichzeitig verantwortungsvoll mit unseren Daten umzugehen. Im Folgenden haben wir Möglichkeiten zusammengestellt, unsere Datensammlung bewusster zu steuern. Denn wie nackt wir uns machen, kann jeder und jede für sich selbst entscheiden.

Aktivitätsberichte

Bei allen großen Anbietern kann man seine gespeicherten Daten einsehen und ggf. löschen. Es ist sehr erhellend, mal durch die eigene Sammlung zu stöbern…

  • Google (inkl. Android-Smartphones)
  • Facebook
  • Microsoft (inkl. Windows 10 & Bing)

Nicht verfügbar bei: 

  • Apple (inkl. iPhone) — es wird kein Aktivitätsverlauf außerhalb des Gerätes angelegt.

Datenschutzeinstellungen

Was von den Anbietern oder Programmen aufgezeichnet wird, kann man in gewissem Rahmen selbst bestimmen. Das gilt sowohl für die Aufzeichnung von Daten auf dem lokalen Computer als auch in den Clouds der Anbieter wie Microsoft oder Google. Die Optionen sind sehr umfangreich und man muss schon ein wenig Arbeit investieren, um das gewünschte Maß an Privatsphäre sicherzustellen. Aber die Arbeit lohnt sich…

  • Microsoft / Windows 10
  • Google
  • Apple (MacOS und iOS inkl. Safari)

Nicht verfügbar bei:

  • Facebook — Aufzeichnung der Aktivität Kern des Angebots ist. Aber man kann einstellen, wer die eigenen Aktivitäten sehen kann.

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/04/shutterstock_447671734-2.jpg 2000 3000 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2017-04-18 08:00:292017-04-24 16:58:07Digital und nackt

„Spione“ auf Kinderwebsites

Harmlose Spiele, pädagogisch wertvolles Wissen, lustige Zeichentrickfilme: Viele Internetseiten locken Kinder und Jugendliche mit Gratisangeboten. Doch oft dient das vor allem einem Zweck: Die Kinder sollen ausspioniert werden.

Kinder und Internet? Da denken die meisten Eltern in erster Linie an Gefahren wie Gewalt, Mobbing und Pornografie. Die Rettung versprechen speziell auf die junge Zielgruppe ausgerichtete Angebote, wie helles-koepfchen.de, kividoo.de oder spielaffe.de. Auf den bunten, harmlos erscheinenden Seiten erwartet niemand etwas Böses. Doch der Schein trügt, wie eine aktuelle eBlocker-Studie zeigt. Auf vielen dieser Internetseiten werden Kinder ausspioniert und anschließend mit verlockender Werbung konfrontiert.

Tracker „verfolgen“ auch Kinder

Beispiel Helles-Koepfchen.de: Das Wissensportal für Kinder und Jugendliche verspricht pädagogisch und journalistisch hochwertige Inhalte und will einen guten Überblick über das Angebot innerhalb der „Kinderseiten-Landschaft“ verschaffen. Siegel wie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend suggerieren Sicherheit. Tatsächlich verstecken sich aber auf der Seite insgesamt 31 so genannter „Web Wanzen“ (englisch „Tracker“), die Kinder mitunter über mehrere Websites hinweg verfolgen. Auch trackende Werbung, Like-Buttons und vieles mehr trägt dazu bei, dass das Surfverhalten von Internetnutzern genauestens protokolliert wird. Anhand verschiedener individueller Merkmale können Werbeunternehmen die Kinder dadurch eindeutig identifizieren und so ein genaues Persönlichkeitsprofil erstellen. Die dahinterstehenden Unternehmen protokollieren dazu die gelesenen Artikel, die angeschauten Videos und aufgerufenen Spiele und wissen dann nach einiger Zeit genau, mit wem sie es zu tun haben: Alter, Geschlecht, Vorlieben, Lernfortschritte, Entwicklungsstand – das surfende Kind
hinterlässt unbewusst seine persönliche Visitenkarte. Aber auch Dinge wie finanzieller Hintergrund, mögliche Lernschwächen oder soziale Probleme können so ans Licht kommen.

Helles-Koepfchen.de ist leider kein Einzelfall, wie die Ende Januar durchgeführte eBlocker-Untersuchung zeigt. Von zwölf geprüften Kinderseiten schnüffeln neun Ihre vorrangig kindlichen Besucher aus, ergab die Quellcodeanalyse der jeweiligen Startseiten durch die eBlocker-Experten. Besonders wild treiben es neben Helles-Koepfchen.de die Seiten Spielaffe.de mit 64, Kividoo.de mit 20 und Bravo.de mit 14 Web-Wanzen. Besonders heikel: auf der Hälfte der geprüften Internetseiten werden auch Tracker von Werbenetzwerken wie doubleclick.net, das zum Google-Konzern gehört, verwendet. Das ermöglicht nicht nur dem Webseitenbetreiber, sondern auch Dritten (dem Werbenetzwerkbetreiber) umfangreiche Einblicke in das Surfverhalten der jungen Besucher.

Es gibt aber auch positive Beispiele. Das Angebot von Blinde-Kuh.de erwies sich zum Beispiel datenschutztechnisch als rundum unbedenklich. Ebenfalls empfehlenswert sind WDRMaus.de sowie kidsville.de. Auf beiden Seiten ist jeweils nur ein Tracker vorhanden und dazu handelt es sich um harmlose Varianten, die keine Persönlichkeitsprofile erstellen.

Freie Bahn für Datenschnüffler?

Die Praktiken der Tracker sind nicht generell verboten. Persönlichkeitsprofile von Kindern und Jugendlichen – wie von jedem anderen Internetnutzer auch – dürfen kommerziell verwertet werden. Aus Sicht von Anti-Tracking-Experte und Initiator der Studie Christian Bennefeld ist das ein Skandal. Sein Appell: „Eltern müssen nicht nur überprüfen, was die Kinder mit den Medien machen. Sondern auch, was die Medien mit ihren Kindern machen.“ Übrigens: Aus gutem Grund ist in den USA bereits seit 2013 das Tracken von Onlineaktivitäten von Kindern unter 13 Jahren per Gesetz verboten. Hierzulande genießen die Datenschnüffler dagegen – noch – freie Bahn.

Wer seine Kinder ungern zum Spielball der Datensammler machen möchte, muss sie schützen. Eine Möglichkeit besteht darin, auf jedem einzelnen Gerät die Datenschutz-Einstellungen des Browsers zu überprüfen und gegebenenfalls Add-ons wie „Better Privacey“ bei Firefox zu installieren (Tipps z.B. hier: selbstdatenschutz.info). Wer aber nicht jedes einzelne Gerät für sicheres Surfen fit machen möchte, für den bietet sich der eBlocker Family an. Die kleine Box wird per Kabel am Router angedockt. Fortan schützt sie alle Geräte vor Tracking. Sie bietet darüber hinaus die Möglichkeit, für jedes Mitglied im Haushalt eigene Einstellungen zu treffen, so können für Kinder und Jugendliche spezielle Jugendschutz-Funktionen eingerichtet werden.Der eBlocker Family ist ab EUR 249,- erhältlich unter www.eblocker.com.

Geräte-Tests zum eBlocker (zum Teil bezogen auf das Vorgänger-Modell) gibt es hier:

test.de

datenschutzbeauftragter-info.de

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/03/ThinkstockPhotos-511319730_IuriiSokolov.jpg 1500 2250 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-03-31 09:49:402017-03-31 09:49:40„Spione“ auf Kinderwebsites

Ostern – kindgerecht erklärt

In vielen Geschäften ist es nicht zu übersehen: Bald ist Ostern. Hasen, Eier und Küken schmücken die Schaufenster. Der eigentliche Sinn von Ostern ist allerdings kaum präsent. Auch im Buchladen dominieren die „Häschenschule“ und die „schönsten Ostereiergeschichten“. Aber es gibt auch Bücher, Hörspiele und DVDs, in denen es um die Ostergeschichte an sich geht. Hier wird kindgerecht die zugegeben etwas schwierige Geschichte erzählt, wie Jesus gestorben und vom Tod auferstanden ist. Solche Medien eignen sich gut, um mit Kindern über den Sinn von Ostern ins Gespräch zu kommen.

Amelie Benn: Die Ostergeschichte

Hier wird für Kinder ab zwei Jahren in kurzen, einfachen Sätzen die Ostergeschichte erzählt. Vom Einzug in Jerusalem über das letzte Abendmahl, die Verhaftung und Hinrichtung (diese allerdings sehr zurückhaltend) bis hin zur Auferstehung. Sehr gelungen!

Marlene Fritsch: Wie Jesus nach Emmaus kam

Für Kinder ab drei ist diese Erzählung von den so genannten Emmaus-Jüngern geeignet. Nachdem Jesus gestorben ist, machen sich Kleopas und Jakob auf den Weg nach Emmaus. Unterwegs treffen sie einen Fremden, erzählen ihm von Jesus‘ Tod und den Gerüchten, er sei auferstanden. Erst als sie gemeinsam essen, wird ihnen klar, dass der vermeintlich Fremde Jesus ist. Hier wird die Ostergeschichte in der Rückschau der beiden Jünger erzählt und gleichzeitig durch Jesus, der vermeintlich Fremden, erklärt und gedeutet. Auch noch für Grundschulkinder passend.

SchlafSchaf.TV: Ostern

Diese DVD enthält neun Folgen der Sendung SchlafSchaf.TV, die sich mit den Ereignissen rund um Ostern beschäftigen und sie kindgerecht erzählen und erklären. SchlafSchaf.TV ist für Kinder von vier bis sieben Jahren gedacht.

Leonie: Die Osterentführung

Leonie und ihre Freundinnen planen einen besonderen Ostergottesdienst. Der soll in einem Zirkuszelt stattfinden. Doch plötzlich verschwindet das wertvollste Pferd des Zirkus. Kurz darauf ist auch Leonies Pferd Silver Cloud spurlos verschwunden. Leonie und ihre Freundinnen müssen unbedingt herausfinden, was dahintersteckt. Sie nehmen die Spur auf – und lernen außerdem viel über den wahren Sinn von Ostern.Ein Hörspiel von Christian Mörken für Kinder ab sieben.

Ben und Lasse: Juwelendieb in der Osternacht

Die Brüder Ben und Lasse sind zu Besuch bei ihren Großeltern. In der Nacht wird Omas teure Juwelenkette gestohlen. Die Brüder machen sich auf die Suche nach dem Täter. Diese Hörspiel-CD bietet nicht nur ein spannendes Abenteuer aus der Feder von Harry Voß, sondern erklärt „nebenbei“ noch die Ereignisse und den Sinn von Ostern. Für Kinder ab acht.

 

 

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/03/OStern.jpg 1500 2000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-03-23 12:23:532017-03-23 12:23:53Ostern – kindgerecht erklärt

Kinder haben’s auch im Kreuz

Mit der Zahl an Schuljahren steigt das Risiko, dass Kinder von Rückenschmerzen betroffen sind. Neben Verletzungen im Rückenbereich und falscher Belastung sind vor allem Bewegungsmangel und eine schwache Rückenmuskulatur Ursachen für die Schmerzen. Amerikanische Experten ermittelten, dass bereits mit sieben Jahren ein Prozent der Kinder Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich hat, mit zehn Jahren sind es schon sechs Prozent, bei den 14-bis 18-Jährigen leidet fast jeder Fünfte darunter. Die meisten Fälle seien in der Regel harmlose Funktionsstörungen und gut zu behandeln, sagt Professor Dr. med. Bernd Kladny, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). „Trotzdem ist es wichtig, jedes einzelne Kind körperlich zu untersuchen, um eine ernsthafte Erkrankung oder Fehlbildung auszuschließen.“

Verletzungen, Wachstumsstörungen oder auch Stress können Grund für die Schmerzen sein. Meist ist es zu schwere oder falsche Belastung, die den Kindern und Jugendlichen Schmerzen im Rücken bereitet. „Das Muskel- und Skelettsystem von Kindern und Jugendlichen befindet sich noch in der Entwicklung und ist deswegen besonders anfällig für Verletzungen und Verspannungen“, erklärt Kladny. Hinzu komme, dass die meisten Kinder mehr als die Hälfte ihres Tages im Sitzen verbringen: Nach der Schule verdrängen Smartphone und Spielekonsole aktive Hobbys wie Fußball, Schwimmen oder Reiten von der Liste der liebsten Freizeitbeschäftigungen. Wer sich mindestens eine Stunde am Tag bewegt, stärkt damit die Muskeln im Rücken, die auch die Wirbelsäule unterstützen und beuge so Schmerzen vor.

Eine wichtige Rolle kommt beim Thema Rückengesundheit auch den Eltern zu: Wer sein Kind zu mehr Bewegung ermutigen will, sollte selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Dies bedeutet, den eigenen Gebrauch von TV, Tablet oder Smartphone einzuschränken und die Freizeit aktiv mit Spaziergängen, Schwimmbadbesuchen oder Fahrradtouren zu gestalten.

Weitere Infos: www.dgou.de

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/03/johannawittig_photocasevxkywooslxhh2.jpg 1500 2258 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-03-16 14:09:192017-03-16 14:09:19Kinder haben’s auch im Kreuz

Große Kinder, große Sorgen?

Man kann sich trefflich streiten, ob der bekannte Spruch mit den kleinen und großen Kindern und den dazugehörigen Sorgen denn nun stimmt oder nicht. Fakt ist, dass auch Eltern von Jugendlichen oder von erwachsenen Kindern ihre Fragen und Probleme haben. Um ihnen eine Austauschmöglichkeit zu geben, bieten wir in Kooperation mit jesus.de nun das Forum „Familienleben mit (fast) erwachsenen Kindern“ an. Hier können namentlich oder anonym Fragen und Probleme aus dieser besonderen Familienphase diskutiert werden. Damit knüpfen wir an unser neues Magazin FamilyNEXT an, das sich auch an diese Zielgruppe richtet. Eltern von „großen“ Kindern sind immer noch mit genauso viel Herzblut an Themen wie Familie und Erziehung interessiert wie Eltern von kleineren Kindern. Nur haben sich die Umstände und Vorzeichen verändert. Deshalb nun dieses neue Forum: Familienleben mit (fast) erwachsenen Kindern

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/03/Olesya-Kuznetsova_shutterstock_261766580.jpg 679 1000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-03-13 11:54:292017-03-13 11:55:44Große Kinder, große Sorgen?

„Beim Malen machen sich Kinder ein Bild von der Welt“

Warum Malen und Zeichnen wichtig für die Entwicklung eines Kindes ist, erklärt der Diplom-Psychologe Michael Thiel.

Welche Fähigkeiten werden durch Malen und Zeichnen trainiert?

Das Offensichtlichste ist, dass Zeichnen die Feinmotorik eines Kindes trainiert. Schon das Zusammenspiel zwischen Daumen und Zeigefinger, um den Stift zu halten und zu führen, ist Höchstleistung für das Gehirn – gerade bei kleinen Kindern. Und Intelligenz hängt stark mit der Fähigkeit zusammen, den Körper zu kontrollieren und auch gezielte, sichere Bewegungen auszuführen. Die feinmotorischen Bewegungen beim Zeichnen stärken bestimmte Gehirnstrukturen und daraus entwickelt sich nachher eine Intelligenzleistung, die auch Auswirkung auf andere kognitive Fähigkeiten hat. Beim Zeichnen und Malen legen Kinder daher die Grundlage auch für das Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen. Und wer früh mit Stift und Pinsel umgehen kann, kann später leicht den Umgang mit Schraubenzieher, Kochmesser oder Nähmaschine lernen.

Welche Auswirkung haben Malen und Zeichnen noch auf die kognitive Entwicklung des Kindes?

Je mehr ein Kind zeichnet, umso genauer wird es sich ein Bild von der Welt machen können, die es umgibt. Malen und Zeichnen schärfen die Wahrnehmungsfähigkeit und das analytische Denken. Denn um etwas abzubilden, muss sich ein Kind diese Sache ja nicht nur genau anschauen, sondern auch analysieren, was die charakteristischen Merkmale sind und altersgemäß begreifen, wie es funktioniert. So ein einfaches Gesicht nach dem Motto „Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht“ sieht simpel aus – aber dafür muss ein Kind erst mal die Transferleistung machen, dass Auge, Nase, Mund in genau dieser Anordnung ein Gesicht ausmachen und einen Menschen darstellen. Andersrum: Es entsteht Abstraktionsvermögen. Wenn Kinder älter werden, sieht man an den immer detaillierter werdenden Bildern, dass sie eine immer genauere Vorstellung von ihrer Umwelt haben – und daraus auch eigene, neue Vorstellungen entwickeln.

Können sich Malen und Zeichnen auch positiv auf das sonstige Verhalten eines Kindes auswirken?

Eindeutig ja! Interessant ist, dass Malen und Zeichnen Einfluss auf das Selbstbewusstsein haben können. Zum einen kann ein Kind beim Malen dieses wunderbare Gefühl erleben, dass es etwas produzieren kann, was ihm selbst oder auch anderen Freude macht. Und das Wunderbare dabei ist, dass das alles aus seinem Kopf entstanden und mit seinen eigenen Händen auf Papier gekommen ist. Das stärkt das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl. Dazu kommt: Je sicherer ich in meiner Feinmotorik und meinem Körper bin, umso sicherer und selbstbewusster kann ich andere Situationen meistern. Aus psychologischer Sicht spricht man auch von Selbstwirksamkeit. Das heißt: Durch das Gehirn-Training beim Malen und Zeichnen hat man das Gefühl, etwas im Leben und der Umgebung bewirken zu können, und die Angst vor kleineren Herausforderungen oder komplizierten Angelegenheiten verschwindet. Dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit macht das Leben für Kinder positiver und überschaubarer.

Wie können Eltern ihre Kinder ermuntern zu malen oder zu zeichnen?

Erster Punkt: Je früher, umso besser! Zweiter Punkt: Lernen am Modell. Auch als Erwachsener öfter mal Stifte benutzen und Dinge skizzieren. Drittens: Gemeinsam macht es Spaß. Bereits im Kleinkindalter schaffen Malen und Zeichnen zusammen mit den Eltern neben dem Flow innige und fröhliche Momente. Wecken Sie ruhig wieder das Kind in sich. Viertens: Auch, wenn das vielleicht ganz simpel klingt – Kinder brauchen altersgerechte Utensilien. Erst gröbere Stifte, dann vielleicht auch einen vernünftigen Malkasten. Fünftens: Stifte, Papier, ruhig auch mal eine Tapetenrolle, Karton oder buntes Papier – diese Materialien sollten immer parat liegen. Dann kann das Kind jederzeit seiner Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Erfolgsdruck und Bewertungen haben beim Malen und Zeichnen nichts verloren – denn allein das Versinken, der Flow Effekt und der Moment der Kreativität beim Kind sind das Entscheidende und sollten Eltern freuen.

Herr Thiel, wird die Welt besser, wenn Eltern mit Kindern mehr malen?

Ja. Denn mal abgesehen davon, dass Malen Kindern auf ganz unterschiedliche Art und Weise sehr gut tut, macht gemeinsam Malen ja noch etwas ganz anderes: Wenn Eltern mit Kindern zusammen kreativ sind, vermitteln sie ihren Kindern, dass sie Spaß daran haben, mit ihnen zusammen zu sein – und dass man gemeinsam ganz tolle Sachen machen kann. Das wiederum stärkt die Eltern-Kind-Bindung, die für die psychische Entwicklung und psychische Gesundheit von Kindern extrem wichtig ist. Also sollten alle Familien einfach ab und zu einen Eltern-Kind-Maltag oder eine Eltern-Kind-Malstunde einlegen.

Quelle: STAEDTLER

Malwettbewerb

Anlässlich des Weltkindermaltags am 6. Mai ruft der Stiftehersteller STAEDTLER zum Malwettbewerb auf. Unter dem Motto „Kleine Köpfe, große Ideen“ sind Kinder auf der ganzen Welt aufgerufen, mit Bildergeschichten zu zeigen, wie sie sich ihr Leben in der Zukunft vorstellen. Bis zum 31. Mai können die Ideen eingereicht werden, dann wählt eine Jury die Gewinner. Der Preis: In einem Workshop können die Gewinnerkinder selbst daran mitwirken, aus ihren Bildern digital animierte Filme zu machen. Weitere Infos: weltkindermaltag.de

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/03/Bildersommer_photocaseltscs9d5s8mq2.jpg 1500 2250 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-03-03 12:34:442017-03-03 12:34:44„Beim Malen machen sich Kinder ein Bild von der Welt“

Ballerspiele nicht den Gamern überlassen!

Neulich habe ich nur ein paar Sekunden in ein Videospiel für Erwachsene reingeschaut. Ich sollte eine Geisel in Schach halten. Ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen, empfand die Atmosphäre als unglaublich düster und die Knarre in der Hand meines Avatars furchteinflößend. Ich wusste nicht, welchen Knopf ich drücken soll, und so habe ich gleich jemanden virtuell umgebracht. Das war schockierend realistisch.

Echte Gamer werden über meine empfindliche Reaktion schmunzeln und anmerken, dass ich ja keine Ahnung habe. Das dürfen sie. Ich stehe zu meiner Ignoranz, gleichzeitig finde ich es wichtig, dass sie meine Irritation ernst nehmen. Wenn man sich in dieser Welt bewegt, kann man nämlich schnell aus den Augen verlieren, was da wirklich passiert.

In einem Artikel aus der Gamerzeitschrift „WASD“, den ich auf spiegel-online las, ging es darum, dass manche Spiele es erlauben, sadistische Impulse auszuleben. Das ist nicht das eigentliche Spielziel, aber ein Nebeneffekt der Möglichkeiten, die einige Spiele mit ihren fast unbegrenzten Welten bieten. Spieleentwickler nehmen das in Kauf, weil sie wissen, dass solche Freiheiten von den Zockern eingefordert werden.

In dem Artikel wird von einem Spiel berichtet, in dem die Entwickler das Töten von Kindern ausgeschlossen hatten. Diese Einschränkung wollten die Gamer nicht hinnehmen, und so entstand schnell eine modifizierte Version, die das Abknallen der Kleinen möglich machte, um den Realismus des Spiels zu erhöhen.

Dieser Artikel aus der Gamerwelt kam sehr nachdenklich daher. Diese Nachdenklichkeit habe ich bei den Kommentaren unter dem Artikel vermisst. Da hieß es lapidar, Mord und Totschlag wären immer schon Teil von Kinderspielen gewesen (Räuber und Gendarm), man könne schon zwischen virtueller und echter Welt unterscheiden. Außerdem habe noch nie jemand nachweisen können, dass Gewalt am Bildschirm aus friedliebenden Menschen mordende Monster macht.

Ich möchte Eltern von zockenden Halbwüchsigen und Partnerinnen von ballernden Ehegatten Mut machen, dran zu bleiben. Halten Sie sich nicht raus! Spiegeln Sie Ihre eigenen Reaktionen auf die Spiele. Es geht nicht darum, Zocker unter einen Generalverdacht zu stellen oder in eine Ecke zu drängen. Aber ich finde es wichtig, dass sie sich den Fragen von Leuten stellen, die nicht in der Gamerblase leben.

Womit beschäftigen wir uns? Warum tun wir, was wir tun? Was macht das mit uns? An diesen Fragen sollten nicht nur Zocker dran bleiben.

Christof Klenk ist Redakteur bei Family und FamilyNEXT.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/02/glenn-carstens-peters-204767.jpg 1500 2254 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-02-24 13:34:502017-02-24 13:34:50Ballerspiele nicht den Gamern überlassen!

Medienerziehung: Wie viel lassen wir uns abnehmen?

Gestern war ich im O2-Shop. Die nette Mitarbeiterin riet mir, beim Handy meines Sohn unbedingt eine Drittanbietersperre einzurichten. Klar, es macht Sinn, dass er nicht durch unbeabsichtigte Abos oder In-App-Käufe irgendwelche Kosten verursacht. Aber bisher hat es auch ohne Sperre gut geklappt. Bevor er das Handy bekam, haben wir einen Vertrag gemacht und ausführlich besprochen, was er darf und was nicht und bei welchen Aktionen er Rücksprache mit uns halten soll. Weder bei ihm noch bei der älteren Schwester gab es bisher Probleme. Aber gut, sicher ist sicher. Ich habe die Sperre eingerichtet.

Nun gibt es auch die App Smombie Guard: Sie blockiert die Benutzung des Smartphones beim Gehen. Läuft das Kind doch mit dem Smartphone in der Hand los, erscheint nach wenigen Schritten ein Warnbildschirm, der erst wieder beim Stehenbleiben oder Ausschalten verschwindet. Hm, ist das sinnvoll? Ich rede mit meinen Kindern immer wieder darüber, wie gefährlich es ist, im Straßenverkehr das Handy vor Augen zu haben. Ich ermahne sie ja schon, wenn sie im Haus mit dem Handy in der Hand herumlaufen.Und ich finde, das reicht. Das muss reichen. Übrigens: Smombie Guard kann auch so eingestellt werden, dass die Benutzung von Apps während des Autofahrens blockiert wird. Wäre für manche Eltern vielleicht noch wichtiger … (Infos: Smombie Guard)

Voraussichtlich ab April gibt es die App Kangule. Sie ist gedacht für Kinder zwischen drei und zehn, die regelmäßig auf dem Handy oder Tablet ihrer Eltern spielen. Einerseits verhindert die App den Zugriff auf private Daten und Geräteeinstellungen. Sobald die App gestartet wurde, kann das Kind Kangule nicht verlassen und sich nur innerhalb der App bewegen. Sie beinhaltet Spiele bekannter Hersteller, die frei sind von Werbung und In-App-Käufen. Außerdem kann man ein tägliches oder wöchentliches Zeitbudget einstellen. Ist das Budget augeschöpft, meldet sich das Gerät mit der Bemerkung „Zeit ist um!“ ab. Das verhindert lästige Diskussionen ums Aufhören. Geplant ist Kangule als Abo für € 2,99 pro Monat. Noch bis Sonntag, 19.2., läuft eine Kickstarter-Kampagne, damit die App auch wirklich umgesetzt werden kann: Kangule Kickstarter-Kampagne

Grundsätzlich sind solche Apps sicher hilfreich. Aber wir als Eltern dürfen uns damit nicht selbst aus der Verantwortung entlassen. Ja, Diskussionen um Bildschirmzeiten und Spieldauer sind nervig. Aber ich finde es wichtig, dass unsere Kinder auch lernen, solche Themen auszudiskutieren. Dass sie lernen, das elterliche „Nein“ zu akzeptieren und nicht nur eine „Zeit ist um“-Message auf dem Bildschirm. Die Nutzung von Medien bietet Eltern und Kindern die Chance, ins Gespräch zu kommen – im real life. Diese Chancen sollten wir nutzen, ob mit oder ohne App-Hilfe.

Bettina Wendland

Redakteurin Family und FamilyNEXT

PS: Gute Infos zur Medienerziehung findet man hier: www.klicksafe.de, www.schau-hin.info

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/02/criene_photocasecfr1bgn0d5552.jpg 1500 2250 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-02-17 11:22:352017-02-17 11:22:35Medienerziehung: Wie viel lassen wir uns abnehmen?

5 Tipps für ein schönes Date

Der Valentinstag bietet einen guten Anlass, mal wieder Zeit zu zweit zu verbringen. Hier sind fünf Tipps, wie Eltern den Valentinstag oder einen anderen schönen Tag/Abend verbringen können:

  1. Wie beim ersten Date 

Das erste Date: Bei einigen liegt es erst wenige Jahre zurück, bei anderen Jahrzehnte. Sich gemeinsam an den einen besonderen Tag zu erinnern, lässt das Kribbeln der ersten Verliebtheit wieder aufleben. Ob Kinobesuch, ein bestimmtes Essen im Restaurant oder ein Tanz zu einem bestimmten Lied: Um das Rendezvous noch einmal zu erleben, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder als Wochenendausflug in die Stadt, in der alles begann oder einfach zu Hause nachgespielt – mit dem Film aus der Videothek, dem Tanz im eigenen Wohnzimmer und dem selbstgekochten Gericht nach dem Rezept von damals.

  1. Spontanität mit Konzept

Ins Kino oder gemeinsam Essen gehen, sind wohl zwei der beliebtesten Rendezvous-Varianten. Der Vorteil dieser Klassiker: Sie lassen sich ohne großen Aufwand realisieren. Der Nachteil: Es fehlt ihnen ein wenig an Würze. Doch mit ausgefallenen Tricks lassen sie sich ganz individuell gestalten. Zum Beispiel für jede Entscheidung eine Münze werfen: Fährt man mit dem Auto oder mit dem Rad? Gibt es Wein oder Bier zum Essen? Wird es der Kino- oder der Theaterbesuch? Diese Entscheidungen dem Zufall zu überlassen, sorgt für kleine Überraschungseffekte, die dem Rendezvous Spannung verleihen.

  1. Romantik à la Saison

Ob Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn oder ein romantisches Picknick auf der Sommerwiese: Je nach Jahreszeit bieten sich verschiedene Möglichkeiten für ein romantisches Date und bringen Abwechlung in den Alltag. Außerdem hat jede Jahreszeit ihre eigenen romantischen Seiten: Sich in der Kälte des Winters aneinanderkuscheln, im Frühjahr gemeinsam in Frühlingsgefühlen schwelgen, im Sommer zusammen in die Sonne blinzeln und Hand in Hand dem Herbstwind trotzen.

  1. Eine Box voller Wünsche

Manchmal mangelt es an einem lohnenswerten Anlass, um sich in Abendgarderobe zu werfen und das gemütliche Sofa zu verlassen. Um nicht ohne Date-Idee dazustehen, können Paare eine Wunschbox anlegen. Beide Partner können auf Zetteln notieren, was sie schon immer einmal (wieder) machen wollten: einen Tapas-Kochkurs besuchen, Kanu fahren gehen oder auf dem Rummel Autoscooter fahren wie in der Jugend – ein kreatives Date ist damit garantiert.

  1. Nachmittag in rosarot 

Es muss nicht immer der Abend sein! Sicher, ein romantisches Candlelight-Dinner ist am schönsten, wenn es dunkel ist. Aber das Wochnende bietet eine Fülle an Möglichkeiten für Alltags-Romantik abseits der üblichen Wege: Sei es, gemeinsam einen Nachmittag im Spa zu verbringen, einen Waldspaziergang zu machen oder gemeinsam kleine Souvenirs für den anderen auf dem Flohmarkt zu erstehen. Die Kinder freuen sich währenddessen, mit dem Babysitter oder Oma und Opa über den Spielplatz zu tollen oder ins Kino zu gehen.

Zusammengestellt vom Kinderbetreuungsportal betreut.de

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/02/Betreut.de_PM_Valentinstag_1.jpg 945 1417 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-02-13 17:11:482017-02-13 17:11:485 Tipps für ein schönes Date
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