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Archiv für die Kategorie: Redaktions-Blog

Überwachung per Smartwatch?

Wenn Kinder auf weiterführende Schulen kommen, entscheiden sich inzwischen zahlreiche Eltern für eine Smartwatch als Alternative zum Smartphone. Die kinderfreundlichen Modelle sollen viele Vorteile bieten: leichte Bedienung, einfache Kontaktmöglichkeit, geringe Risiken. Eltern können sie aber auch zur Überwachung nutzen. Die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ empfiehlt Eltern, die Uhren nicht dafür einzusetzen, um ihre Kinder stärker zu kontrollieren.

Längere Unterrichtszeiten, ein neuer und oftmals weiterer Schulweg – Eltern möchten ihre Kinder erreichen. Viele Smartwatches sind auf die Kommunikation zwischen Eltern und Kind spezialisiert. Doch auch Kontroll-Funktionen wie eine GPS-Ortung sind häufig integriert. Diese Möglichkeit sollte jedoch nur in Absprache mit dem Kind und in echten Notfällen genutzt werden, rät der Elternratgeber SCHAU HIN!.

Mehr Übersicht

Vorteile der Uhren, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind: Die Eltern haben eine Übersicht darüber, mit wem ihr Nachwuchs telefoniert, schreibt und Sprachnachrichten austauscht, da die Kontakte vorher von den Eltern auf der Smartwatch hinterlegt werden müssen. Zum Telefonieren wird eine SIM-Karte direkt in die Uhr eingesetzt, über das Handgelenk können Anrufe erledigt und empfangen werden, ohne dass das Kind ein eigenes Mobiltelefon besitzt. Zudem ist ein Zugang zum Internet mit den Kinder-Smartwatches meist unmöglich. Damit werden unabsichtliche Online-Käufe, das Betrachten unangemessener Inhalte und die Weitergabe sensibler Daten vermieden. Einige Modelle bieten kleine Spiele oder eine Kamerafunktion an. Schulleitungen haben die technische Entwicklung dabei genau im Blick – in manchen Schulen müssen Kinder fortschrittlichere Modelle, etwa mit Internetzugriff und Nachrichtenfunktion, bei Klausuren bereits abgeben.

Zu viel Kontrolle

Überwachungsmöglichkeiten in Smartwatches wie GPS-Ortung oder „Voice Monitoring“ – bei dem die Eltern die Umgebungsgeräusche des Kindes hören, selbst aber nicht gehört werden können – stellen einen Eingriff in die Freiräume des Kindes dar. Sie sollten daher nur in Ausnahmefällen und nicht ohne Einverständnis des Kindes genutzt werden. Im schlechtesten Fall kann das Vertrauen zwischen Eltern und Nachwuchs nachhaltig beeinträchtigt werden.

SCHAU HIN!-Tipps zur Smartwatch-Nutzung

• Die Smartwatch gemeinsam mit dem Kind einrichten und vereinbaren, welche Funktionen genutzt werden.
• Eine Smartwatch ist keine dauerhafte Alternative – ist das Kind sicher in der Nutzung des Internets und verantwortungsbewusst genug, kann es auch ein Mobiltelefon nutzen, das von den Eltern in den Einstellungen kindersicher gemacht worden ist.
• Lückenlose Überwachung ist schädlich für das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kind und bremst die Entwicklung der Selbstständigkeit. Eltern sollten ihren Kindern Freiräume und Vertrauen schenken und Standortbestimmung und „Voice-Monitoring“ eher nicht einsetzen.
• Eltern sollten sich in jedem Fall bereits vor dem Kauf informieren, wie die AGB, Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen bei verschiedenen Anbietern und Uhren aussehen. Inzwischen ist häufiger bekannt geworden, dass Wearables und Smartwatches besonders datenhungrig sind und viele Nutzerinformationen erfassen.

Eltern können sich bei Fragen über die Internetseite www.schau-hin.info an Experten wenden – dort finden sie unter anderem einen Chat und alle wichtigen Kontaktmöglichkeiten aufgelistet.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/09/MORTAZZA_shutterstock_526912606.jpg 1997 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-09-29 10:06:362018-06-05 14:20:02Überwachung per Smartwatch?

Ein bisschen Helikopter …

… sind wir Eltern doch alle, oder? Ich denke, jede Mutter, jeder Vater hat so seine Bereiche, wo er oder sie mehr als andere das Kind kontrolliert, beobachtet oder zu sehr unterstützt. Aber dabei darf man sich bloß nicht erwischen lassen. Helikoptereltern-Bashing ist nämlich sehr beliebt. Zum Schulstart gab es in allen Medien Artikel und Berichte über Eltern-Taxis. Und dabei wird gern pauschal geurteilt. Ja, ich finde auch, dass mehr Kinder zu Fuß zur Schule gehen sollten. Ja, auch bei Regen! Aber für manche Kinder und Eltern ist es eben nicht machbar. Das interessiert aber keinen. Schnell sind es „die Eltern von heute“, die ihre Kinder nicht loslassen können, die ihrer Selbstständigkeit im Weg stehen und sich nur von Angst leiten lassen.

Bei Facebook kursieren Posts, in denen romantisch verklärt von der tollen Kindheit „damals“ die Rede ist, als die Kinder noch auf der Straße spielen durften. Wenn ich auf unsere – zugegebenermaßen verkehrsberuhigte – Straße blicke, sehe ich dort mehr Kinder als „damals“ bei uns. Ängstliche Mütter gab es immer schon …

Ich denke, es ist gut und sinnvoll, sich immer mal wieder zu hinterfragen: Gibt es Bereiche, in denen ich mein Kind überbehüte? Wo müsste es eigentlich selbstständiger sein? Wie kann ich es darin noch mehr unterstützen? Und es ist gut, sich der eigenen Ängste immer mal wieder bewusst zu werden.

Aber die meisten Eltern machen ihren Job gut. Meiner Beobachtung nach sind „echte“ Helikoptereltern eindeutig in der Minderheit. Wie letztens beim Schul-Staffel-Lauf im Rahmen eines Halbmarathons. Viele hundert Kinder haben hier mitgemacht. Mein Sohn auch. Ja, ich hatte vorher die Sorge, dass er zu schnell losrennt und dann seine Teilstrecke nicht schafft. Aber ich habe ihn fröhlich loslaufen lassen und war stolz, als er nach einer halben Stunde wieder am Wechselpunkt ankam. Umso erschrockener war ich, als ich einen Vater sah, der neben seinem 11-jährigen Sohn herlief. Nicht ein kleines Stück, um ihn zu motivieren. Nein, er ist die ganze Strecke neben ihm hergelaufen. Wie schade! Damit hat er seinem Sohn die Erfahrung genommen, es allein geschafft zu haben.

Nun könnte man wieder losschimpfen: Diese Helikoptereltern! Aber es war nur ein Vater von mehreren hundert Eltern. Alle anderen haben ihre Kinder angefeuert. Und sie laufen lassen. Das ist es, was zählt!

Bettina Wendland

Redakteurin Family und FamilyNEXT

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/09/David_W_photocasejqlpeacrpm3e2.jpg 2003 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-09-20 16:34:182018-06-05 14:20:03Ein bisschen Helikopter …

„Meine Beine tun so weh“

Bis zu einem Drittel aller Kinder zwischen 2 und 12 Jahren leidet hin und wieder unter Wachstumsschmerzen. Klagt ein Vorschul- oder Schulkind nachts über brennende, ziehende oder klopfende Schmerzen in beiden Beinen oder Armen, können wachsende Knochen die Ursache sein. Üblicherweise treten die Beschwerden am Tag nicht auf. „Wachstumsschmerzen sind keine Gelenkschmerzen“, betont Professor Dr. Alexander Beck, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Juliusspital in Würzburg. „Der Schmerz tritt typischerweise in den Waden, Kniekehlen, Schienbeinen oder an den Vorderseiten der Oberschenkel auf.“

Wachstumsschmerzen sind in der Orthopädie ein häufiges Erscheinungsbild, doch bislang nur unzureichend erforscht. Es gibt auch keine diagnostischen Tests, mit denen sich Wachstumsschmerzen zweifelsfrei belegen lassen. „Wichtig ist daher, bei wiederkehrenden Schmerzsymptomen einen Orthopäden oder Unfallchirurgen aufzusuchen, um ernsthafte Erkrankungen des Bewegungs- und Halteapparates auszuschließen“, erklärt Professor Beck.

Warum viele Kinder beim Wachsen Schmerzen haben, ist unklar. Eine Vermutung ist, dass die Weichteile langsamer wachsen als die Knochen. So gerät die Knochenhaut bei einem Wachstumsschub unter Spannung und verursacht Schmerzen. Eine andere Theorie besagt, dass der junge Knochen beim Wachstum ermüdet und der Schmerz Ausdruck dieser Ermüdung ist. Auch psychosoziale Faktoren könnten eine Rolle spielen, zum Beispiel, wenn Kinder über den Schmerz Konflikte mit den Eltern verarbeiten.

„Eine Therapie gibt es leider nicht“, bedauert Beck. „Eltern können den Schmerz mit Massagen oder einer Wärmflasche lindern. Manchen Kindern helfen auch Kühlpads. Wenn die Beschwerden sehr stark sind, kann auch ein leichtes Schmerzmittel verabreicht werden – aber nur in enger Absprache mit dem behandelnden Kinderorthopäden.“

Symptome des Wachstumsschmerzes im Überblick:

  • Der Schmerz tritt erstmals im Vor- oder Grundschulalter auf.
  • Die Beschwerden machen sich abends oder nachts bemerkbar, hauptsächlich in den Waden, Kniekehlen, Schienbeinen oder an den Vorderseiten der Oberschenkel, nicht in den Gelenken.
  • Morgens sind die nächtlichen Beschwerden wie weggeblasen und das Kind kann sich uneingeschränkt schmerzfrei bewegen.
  • Der Schmerz tritt in beiden Extremitäten gleichzeitig auf.
  • Die Schmerzen treten nicht regelmäßig auf.
  • Wachstumsschmerzen sind keine Belastungsschmerzen, sondern Ruheschmerzen.

Wachstumsschmerzen sind auch ein Thema beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), der vom 24. bis 27. Oktober in Berlin stattfindet. http://dkou.org/

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/09/ThinkstockPhotos-667486874_AGrigorjeva_iStock.jpg 2000 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-09-05 11:23:252018-06-05 14:20:05„Meine Beine tun so weh“

„Ich werde YouTube-Star“

Immer mehr Teens nennen als Traumberuf „YouTube-Star“. Das Video-Portal und mit ihm andere soziale Netzwerke wie Instagram spielen eine zentrale Rolle im Leben von Kindern und Jugendlichen. Was macht die Faszination aus? Family-Redakteurin Bettina Wendland hat sich auf den Videos Days in Köln, einem Festival der YouTube-Stars, umgeschaut und umgehört.

Noch ist die Halle der Lanxess Arena leer. Die Techniker checken die Light-Show. Im Pressebereich spricht „YouTube-Dino“ Christoph Krachten über die Geschichte und die Entwicklung der Video Days. Gestartet als Treffen einiger weniger YouTuber und ihrer Fans 2010 im Rahmen der Spielemesse Gamescom haben sich die VideoDays zum eigenständigen Event und zu Europas größtem YouTuber-Festival entwickelt. Das hängt natürlich mit der wachsenden Bedeutung zusammen, die YouTube hat – vor allem für Teens.

Und so bevölkern bei den VideoDays überwiegend Teenager die Halle. Ein paar jüngere Kids sind auch dabei, damit auch nicht wenige Eltern. Aber sonst ist kaum jemand über 20. Auch auf der Bühne nicht. Wenn doch, meint er, sich dafür entschuldigen und selbst als „YouTube-Opa“ bezeichnen zu müssen.

Die Vielfalt von YouTube kommt bei den VideoDays nicht wirklich zum Tragen. So ist das Bühnenprogramm am Donnerstag geprägt von Music-Acts. Dabei ist bei der künstlerischen Qualität eine größere Bandbreite zu verzeichnen als beim Musikstil. Vieles klingt mainstreamig, nur weniges unverwechselbar. Und die Begeisterung der überwiegend weiblichen Fans hängt kaum mit der Qualität der Performance zusammen. Sänger, die durch eine starke Stimme auffallen, bekommen weniger Bühnenzeit und Jubel als so mancher Headliner, dessen Stimme durch Hall und sonstige Effekte so unterstützt wird, das gewisse Schwächen nicht so ins Gewicht fallen.

Aber in welcher Generation spielte die musikalische Qualität schon eine Rolle für Fans im Teenager-Alter? Manche YouTuber haben es immerhin auch schon ins klassische Musikbusiness geschafft, haben Plattenverträge und machen Konzerte. Sie inszenieren sich aber immer noch gern als YouTube-Stars.

Warum ist das Konzept YouTube so erfolgreich? Ich denke, es liegt an der gefühlten Nähe zu den Fans. Viele YouTuber sind eigentlich der Junge oder das Mädchen von nebenan, das durch kreative Videos, geschicktes Marketing und sicher auch so manchen Zufall erfolgreich wurde. Auf YouTube und andere sozialen Kanälen kann man direkt mit den Stars in Kontakt treten. Sie retweeten oder teilen die Posts und Fotos ihrer Fans und geben ihnen damit eine stärkere Bedeutung als das im klassischen Musikgeschäft möglich ist. Der Übergang vom „normalen“ Teenie, der seine laienhaften Videos hochlädt, zum bekannten und gefeierten YouTube-Star ist fließend. Und damit in scheinbar greifbarer Nähe.

Das stellt manche Eltern vor die Frage, was sie erlauben sollen. Keine Mutter, kein Vater möchte die Kreativität seines Kindes beschränken. Aber kann man erlauben, dass eine 12-Jährige Videos aus ihrem Kinderzimmer in den unergründlichen Weiten des Internet veröffentlicht? Hut ab vor allen Eltern, die sich hier mit ihren Kindern produktiv und mit viel Interesse auseinandersetzen.

Überhaupt muss ich ein fettes Lob an die Mamas und Papas aussprechen, die ihre zumeist jüngeren Teens und Kids zu den VideoDays begleitet haben. Mal abgesehen von den Kosten fürs Ticket haben sie sich nicht gescheut, sich unter kreischende Teens zu mischen, allzeit bereit, ein Foto ihres Kindes mit einem YouTube-Star zu machen, dessen Namen sie möglicherweise noch nie gehört haben. Sie haben manchen mittelmäßigen Auftritt ertragen, aber immerhin auch ein paar musikalische Highlights erlebt. Und sie haben vor allem etwas gemeinsam mit ihren Kids oder Teens erlebt! Und auch wenn die das nicht immer so deutlich ausdrücken – ich bin sicher, dass sie dafür dankbar sind.

Bettina Wendland, Redakteurin Family/FamilyNEXT

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/08/P1060286.jpg 2250 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-08-25 13:13:292018-06-05 14:20:05„Ich werde YouTube-Star“

Computerspiele: 5 Tipps für Eltern

In dieser Woche treffen sich in Köln tausende Fans und Unternehmen zu einer der wichtigsten Computer- und Videospielmessen der Welt – der Gamescom. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, hat zur Messe fünf wichtige Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte zusammengestellt.

1. Informieren – und mitspielen!
Am besten lassen sich Eltern die Spiele von ihrem Kind zeigen. Damit bezeugen sie nicht nur Interesse, dies schafft gemeinsame Erlebnisse. Viele Spiele lassen sich auch von mehreren Personen gleichzeitig spielen – auch Eltern können den Controller in die Hand nehmen. Das ist sogar sinnvoll, weil Eltern so ein Verständnis für die Sache bekommen und von den Kindern als Gesprächspartner ernst genommen werden.

2. Passende Spiele finden.
Orientierung bieten die Altersangabe der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Eltern und Erziehende sollten darauf achten, dass sich ihre Kinder nur mit solchen Spielen beschäftigen, die für ihr Alter freigegeben sind. Es gibt fünf Prüfsiegel (ab 0, ab 6, ab 12, ab 16, ab 18 Jahre).

3. Tragbar oder stationär?
Games lassen sich am Computer, auf Konsolen und mobilen Geräten spielen. Wichtig ist, dass Eltern sich vor der Anschaffung über diese Geräte informieren und sie vorher testen, etwa beim Händler oder auch indem sie diese von Freunden ausleihen, um zu sehen, welchen Einfluss diese auf den Familienalltag haben. Tragbare Geräte lassen sich gut im Urlaub verwenden. Allerdings lässt sich auch schwerer nachvollziehen, wie oft sie genutzt werden. Der Vorteil stationärer Konsolen: Die Eltern können besser sehen, was auf dem Bildschirm geschieht.

4. In Maßen nutzen.
Viele Eltern sind sich unsicher, wie lang, lang genug ist. Als eine grobe Richtschnur gilt: Kinder bis fünf Jahre sollten nicht täglich digitale Spiele spielen und nicht länger als eine halbe Stunde am Tag vor einem Bildschirm verbringen, Kinder von sechs bis neun Jahren eine Stunde. Kinder ab etwa zehn Jahren können sich zunehmend selbstständig ihre Medienzeit pro Woche einteilen.

5. Hilfe holen, wenn es zu viel wird.
Manche Kinder und Jugendliche verlieren sich regelrecht in den digitalen Welten – sie vergessen die Zeit, vernachlässigen Schule und Freunde. Oft wird schnell von „Mediensucht“ gesprochen. Richtig ist, dass die Realitätsflucht auf Dauer gefährlich ist. Eltern sollten mit ihren Kindern reden, sich aber auch Hilfe holen, wenn Games zu einem Familienproblem werden.

Zu den verschiedenen Themen – und vielen weiteren – bietet der Medienratgeber „SCHAU HIN!“ nicht nur umfangreiche Hintergrundinformationen. Auf www.schau-hin.info werden im Bereich „Medien“ unter dem Stichwort „Games“ viele Aspekte behandelt.

 

Tipps der Family-Redaktion: Manche Eltern machen sich Sorgen, dass ihr Kind oder Teenager spiel- oder internetsüchtig sein könnte. Eine erste Einschätzung bietet der Test der Onlinesucht-Ambulanz OASIS: www.onlinesucht-ambulanz.de

Welche Spiele sind sinnvoll und vertretbar? Infos finden Eltern hier: www.spieleratgeber-nrw.de

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/08/ThinkstockPhotos-657427798_LightFieldStudios_iStock1.jpg 534 800 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-08-21 14:35:512018-06-05 14:20:06Computerspiele: 5 Tipps für Eltern

Ohne Rückenschmerzen in die Schule

Mit der Einschulung beginnt für Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Viele blicken voller Spannung ihrem ersten Schultag entgegen. Neben Spielen und Toben gehören nun auch Lesen, Schreiben und Rechnen zum Alltag der Erstklässler. „Mit dem Schulstart verändert sich auch das Bewegungsverhalten der Kinder. Während in der Kindergartenzeit viel Bewegung ihren Tag prägte, verbringen sie in der Schule mehr Zeit im Sitzen. Dies kann zu Rückenschmerzen führen, die sich allerdings mit ein paar Tricks vermeiden lassen“, weiß Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik in Berlin.

Typische Schreibtischhaltung
Sitzen beansprucht die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur stärker als Gehen oder Stehen. In der Schule oder beim Anfertigen der Hausaufgaben am eigenen Schreibtisch sitzen Kinder aber nicht nur lange Zeit, sondern nehmen häufig auch die schädigende Körperhaltung mit vorgebeugtem Kopf und rundem Rücken ein. Besonders diese typische Schreibtischhaltung erzeugt jedoch nicht nur Rücken-, sondern auch Nackenschmerzen. Um Verspannungen zu verhindern, helfen eine gerade Haltung sowie abwechslungsreiche Sitzpositionen. Kinder sollten den Kopf also ruhig auch einmal mit der Hand abstützen, mit den Füßen auf den Boden unter dem Tisch tippen oder sich an den Stuhl lehnen dürfen – Hauptsache die Wirbelsäule bleibt in Bewegung. „Zudem gilt es, besonders in den Pausen und an freien Nachmittagen sowie Wochenenden auf ausreichend Bewegung zu achten“, berichtet Dr. Sabarini und ergänzt: „Kleine spielerische Übungen lassen sich leicht in den Familienalltag integrieren. Beim ‚Äpfelpflücken‛ dehnen Kinder und ihre Eltern beispielsweise ihren Rücken, wodurch sich die Muskulatur lockert. Dafür einfach abwechselnd mit der linken und rechten Hand jeweils zwanzig imaginär am Baum hängende Äpfel pflücken und bei jedem Mal versuchen, etwas weiter zu gelangen.“

Schwere Schulranzen
Doch auch zu schwere oder falsch eingestellte Schulranzen belasten junge Wirbelsäulen. Es gibt einige Trolley-Schulranzen mit integrierten Rollen, die Schüler hinter sich herziehen können und so die Taschen nicht mehr auf dem Rücken tragen müssen. Generell sollten Eltern jedoch darauf achten, dass Kinder keinen unnötigen Ballast transportieren. Bücher von nicht unterrichteten Fächern gehören an den jeweiligen Tagen nicht in die Schultasche. Manche Schulen bieten deshalb auch Schließfächer an, in denen Schüler ihre Unterrichtsmaterialien lagern können. Beim Transport zur Schule schwere Gegenstände am besten dicht am Rücken unterbringen und das Gewicht zu den Seiten hin gleichmäßig verteilen. „Viele Kinder tendieren auch dazu, den Tornister locker über eine Schulter zu hängen. Dies belastet den Rücken jedoch einseitig und führt auf lange Sicht zu Fehlhaltungen und Verspannungen. Um diese zu vermeiden, sollte die Oberkante des Ranzens bei festgezogenen Riemen waagerecht an den Schulterblättern anliegen“, erklärt der Facharzt abschließend.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/08/ThinkstockPhotos-487085486_dolgachov_iStock.jpg 2000 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-08-17 08:27:572018-06-05 14:20:06Ohne Rückenschmerzen in die Schule

So macht Lesenlernen Spaß!

Nun starten wieder viele Erstklässler in das Abenteuer „Lesenlernen“. Wie Eltern sie dabei unterstützen können, erklärt Margret Schaaf, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes von MENTOR – Die Leselernhelfer.

Lesen lernen die Kleinen ja nicht von heute auf morgen. Anfangs hört es sich immer etwas holprig an. Wie können Eltern und Lehrer überhaupt feststellen, dass ein Grundschulkind Leseprobleme hat?

Lesen, Vorlesen und Zuhören sind die Basis für die Sprachentwicklung der Kinder und dieser Prozess fängt lange vor der Schule an. Leider liest gut ein Drittel der Eltern zu selten vor. Für die Kinder hat das gravierende Folgen: Sie kommen mit großen sprachlichen Lücken in die Schulen. Die Eltern können das z.B. daran merken, dass ihren Kindern der Schulunterricht nicht gefällt. Sie können ihm oft einfach nicht folgen, denn vielen Kindern ‚fehlen’ die Worte. Sie kennen sie nicht und können Texte nicht verstehen. Betroffen sind deutsche Kinder genauso wie Kinder mit Migrationshintergrund. Sie brauchen dringend Unterstützung, denn Lesen und Sprache sind die Basis für alle anderen Fächer und den Schulabschluss.

Was raten Sie Eltern, deren Kinder sich mit dem Lesen schwer tun?

Der Rat an die Eltern kann nur sein, mit ihrem Kind gemeinsam zu lesen, über die Bücher zu sprechen und dabei viel Freude zu haben. Lesevorbild sein und ihren Kindern durch das Lesen Zeit und Zuwendung schenken, am besten jeden Tag. So entdecken viele Kinder das Lesen als beglückend, spannend und entspannend und erweitern dabei automatisch ihren Wortschatz, entwickeln Fantasie und Empathie. Das ist viel besser, als das Kind zum regelmäßigen Üben aufzufordern. Dabei wird Lesen nämlich schnell zur Strafe, die dem Kind vor allem zeigt, was es nicht gut kann. Bei Leseproblemen Ihrer Kinder sollten Sie aber auch den Rat der Lehrer und Kinderärzte einholen. Manchmal reicht es, die Sehstärke zu überprüfen, in anderen Fällen, wie z.B. Legasthenie, brauchen die Eltern und das Kind fachmännische Unterstützung.

Gibt es bestimmte Techniken oder Bücher zur Leseförderung, die Sie Eltern empfehlen?

Es gibt gute, wissenschaftlich fundierte Förderansätze und ganz tolle Kinderbücher. Es geht aber auch ganz einfach: Nehmen Sie sich Zeit für das Kind, gehen Sie auf seine Interessen ein und sorgen Sie für kleine Erfolge. Lesen Sie abwechselnd und unterstützen Sie ihr Kind bei seinen Wörtern oder Passagen. Schafft ein Kind es, ein ganzes Buch vom Anfang bis zum Ende zu lesen, ist es stolz. Egal, wie einfach oder kurz die Geschichte ist. Suchen Sie Themen aus, die das Kind packen. Auch Comics oder Star Wars sind geeignet. Wenn das Kind aufmerksam folgt, lernt es zu lesen und erweitert seinen Wortschatz, versetzt sich in andere Personen und Welten. Man kann wirklich jedes Kind für’s Lesen begeistern. Bauen Sie niemals Druck auf. Das Kind soll sich wohl und sicher fühlen, es ist kein Schulunterricht mit Noten.

Wo können sich Eltern Hilfe holen?

Sie können die Lehrer fragen, ob die Schule mit einem Verein von MENTOR – Die Leselernhelfer kooperiert oder mit einer anderen Leseinitiative und Ihr Kind dadurch in der Schule Lesestunden mit einer ehrenamtlichen Mentorin oder einem Mentor bekommen kann. Die beiden treffen sich dann einmal pro Woche mindestens ein Jahr lang zur Lesestunde. Lesezeit ist dann besonders wertvoll, wenn das Lesen in einer 1:1-Situation in einer entspannten Atmosphäre stattfindet, bei der sich ein Vertrauensverhältnis einstellt. Dabei können die Erwachsenen gezielt auf die Fragen des Kindes eingehen und ihm den Sinn der Worte und Texte erklären. Kinder können dadurch ihre Sprache aufbauen. Sie können Texte selbst erfassen und sich eine Meinung darüber bilden. Andere Angebote, bei denen mehreren Kindern gleichzeitig vorgelesen wird, sind gut, um den Weg zu Sprache und Literatur für Ihr Kind überhaupt erstmal zu öffnen.

Tipp der Family-Redaktion: Die Erstlese-Bücher der Reihe „Lies mit mir!“ eignen sich sehr gut, um mit Kindern zu Hause das Lesen zu üben. Die Eltern lesen einen Großteil der Geschichte vor, einzelne, hervorgehobene Sätze kann das Kind schon selbst lesen. Und sobald das Kind ein bisschen Übung hat, kann es auch das ganze Buch allein lesen. Bei diesen Geschichten, die immer auch christliche Inhalte haben, wird besonders auf eine einfache, kindgerechte Sprache geachtet. Mehr Infos: Lies mit mir!

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/08/behrchen_photocasekn49dv4rv95o2.jpg 2000 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-08-15 09:10:152018-06-05 14:20:06So macht Lesenlernen Spaß!

Im Regen spielen!

Was macht eine Kita für Kinder zu einer guten Kita? Um das herauszufinden, hat das Berliner Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration Vier- bis Sechsjährige befragt.
Kita-Kinder wissen intuitiv sehr genau, was sie für ein gutes Aufwachsen brauchen. Die Erwachsenen in den Einrichtungen sollten sie deshalb direkt an Entscheidungen beteiligen, statt stellvertretend für sie zu sprechen. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Kita-Qualität aus Kindersicht“.

Weitere Ergebnisse: Kinder brauchen den sicheren Rahmen, der durch gemeinschaftsfördernde Rituale, verständliche Regeln und wiederkehrende Abläufe entsteht. Sie wünschen sich innerhalb dieser Strukturen aber auch „nicht-pädagogisierte“ Freiräume: Wichtig sind den Kindern zum Beispiel Geheimverstecke, in denen sie ungestört mit Gleichaltrigen spielen und ihren Interessen ohne Zeitdruck nachgehen können.

Besonders wichtig ist es für die Kinder, ihren Kita-Alltag mitbestimmen zu können: Etwas nicht essen zu müssen, beim gemeinsamen Singen nur zuhören zu dürfen oder frei zu entscheiden, wann gespielt, ausgeruht oder gegessen wird, ist für sie von besonderem Wert. Gleichzeitig schätzen die Kinder auch Regeln, die für sie verständlich sind und am besten auch mit ihnen zusammen aufgestellt werden. Dosierte Ausnahmen von solchen Richtlinien gehören aber zu ihren besonderen Highlights in der Kita – etwa dann, wenn die Kinder ausnahmsweise draußen im Sommerregen spielen dürfen.

Zudem haben die Forschenden herausgefunden, dass Kinder Situationen im Kita-Alltag besonders schätzen, in denen sie sich ausprobieren und die Auswirkungen ihrer Handlungen direkt erleben können: Kinder lieben es, ihrem Forschungsdrang nachzugehen – vor allem draußen in der Natur. Die Studie zeigt außerdem, wie groß die Bewegungsfreude von Kindern ist. Sie testen ständig ihre körperlichen Grenzen im Innen- und Außenbereich der Kita aus und genießen es, wenn es schnell, schwierig oder auch mal etwas riskant werden darf.

Besonders auffällig: Weder der materiellen Kita-Ausstattung noch den anwesenden Erwachsenen widmen die Kinder im Rahmen der Untersuchung größere Aufmerksamkeit. Dennoch spielen die frühpädagogischen Fachkräfte eine entscheidende Rolle, wenn es um die Qualitätsansprüche der Kinder geht: Aus den insgesamt zehn Qualitätsdimensionen, die die Studie identifiziert hat, ergibt sich ein äußerst komplexes Anforderungsprofil für Kita-Fachkräfte: Sie müssen einen sicheren Rahmen schaffen, der aber auch viele Freiheiten ermöglicht. Zudem sollen sie gute Anregungen geben und jedem Kind ein Gefühl von Anerkennung und Wertschätzung vermitteln. Darüber hinaus dürfen die Fachkräfte die oft unterschiedlichen Erwartungen von Kindern, Eltern, Kolleginnen und Vorgesetzen nicht aus dem Blick verlieren. Um diesen Spagat zu schaffen, brauchen sie neben einer guten Ausbildung auch genug Zeit für Reflexion und Austausch im Team sowie Anerkennung für ihre anspruchsvolle Arbeit.

Die kompletten Ergebnisse der Studie gibt es hier: www.qualitaet-vor-ort.org/quaki

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/08/REHvolution_photocaseafmq30mzzr9a2.jpg 2000 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-08-09 09:18:432018-06-05 14:20:07Im Regen spielen!

Findet euren eigenen Weg …

… aber bitte den richtigen!

Seit 14 Jahren bin ich Mutter, seit 10 Jahren arbeite ich bei Family. In dieser Zeit hat sich einiges geändert. Bei meinem ersten Kind wurde ich noch gewarnt: „Lass es bloß nicht in deinem Bett schlafen!“ Heute hören junge Eltern das Gegenteil: „Was, dein Kind schläft im eigenen Bett? Etwa noch im eigenen Zimmer? Geht gar nicht!“

Letztens las ich einen Blogbeitrag, in dem die Autorin über eine Freundin schrieb. Die hatte mit ihrem Kind das Programm „Jedes Kind kann schlafen lernen“ durchgezogen. Ja, man kann sehr unterschiedlicher Meinung sein über dieses Programm. Aber die Art und Weise, wie diese Mutter heruntergemacht wurde, hat mich sehr erschreckt.

Das Mantra vom „eigenen Weg finden“, das überall zu lesen und zu hören ist, findet nämlich ganz schnell sein Ende, wenn der eigene Weg anders ist als der allgemein akzeptierte. Zurzeit stehen Bedürfnisorientierung, Attachment Parenting, langes Stillen und das Tragen von Babys hoch im Kurs. Das finde ich gut. Endlich ist Schluss mit der Angst früherer Generationen, man würde das zwei Wochen alte Baby „verwöhnen“ oder „verziehen“, wenn man es zu oft auf den Arm nimmt. Aber wer sich dem Attachment Parenting, der bindungs- und bedürfnisorientierten Erziehung, verschreibt, sollte nicht nur seinem Baby gegenüber liebevoll sein, sondern auch seinen Mitmenschen – und vor allem den Mitmüttern.

Und es scheint in der Tat ein Mütterproblem zu sein. Von Vätern liest man solche verächtlichen Beurteilungen anderer Väter nicht. Wahrscheinlich sind Väter weniger perfektionistisch. Mütter landen schnell in der Falle, alles richtig machen zu wollen. Und da wird jede, die es ganz anders macht, als Angriff empfunden. In dieser Hinsicht hat sich in den letzten Jahren leider nicht viel geändert …

Bettina Wendland ist Redakteurin bei Family und FamilyNEXT.

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/07/mophoto_photocasejummdn4dv1z82.jpg 2000 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-07-24 08:33:152018-06-05 14:20:08Findet euren eigenen Weg …

Kurzsichtig!

Daddeln, posten, simsen: Viele Eltern beunruhigt der Anblick ihrer Kinder vor Bildschirmen. Zu recht. Die kurzen Seh-Distanzen und ein Mangel an natürlichem Licht können Kurzsichtigkeit begünstigen.

Gerade Teenager sitzen häufig lieber drinnen vor Smartphone, Tablet und Spielkonsole, statt sich an der frischen Luft zu bewegen. Studien zeigen, dass das Starren auf Monitore aus kurzen Distanzen sowie fehlendes Tageslicht zu Kurzsichtigkeit führen können.

Forscher sprechen schon von der „Generation kurzsichtig“. In China sind fast 90 Prozent der Jugendlichen betroffen. In Deutschland ist bereits jeder dritte Twen ein Brillenträger – Tendenz steigend. Bei rund 80 Prozent der Betroffenen besteht eine nachgewiesene Kurzsichtigkeit.

Kurzsichtige sehen in der Ferne undeutlich und verschwommen, weil sie das Auge nicht mehr richtig scharf stellen können. Beschwerden, die durch eine Brille oder Kontaktlinsen problemlos ausgeglichen werden können – wenn die Sehschwäche erkannt wird. Unbehandelt leiden nicht nur die Schulnoten, auch das Unfallrisiko beim Sport und im Straßenverkehr steigt. Zudem erhöht sich in extremen Fällen (über – 6 dpt) die Wahrscheinlichkeit im Alter an Augenleiden wie einer Netzhautablösung oder Makuladegeneration zu erkranken. Deshalb sollten Eltern die Augen ihrer Kinder regelmäßig vom Fachmann untersuchen lassen.

Bei Schülern, Teenagern und jungen Erwachsenen bis zum 30. Lebensjahr ist das Wachstum des Auges noch nicht abgeschlossen. Wird der Augapfel – begünstigt durch kurze Seh-Abstände und fehlendes natürliches Licht – zu lang, entsteht eine Kurzsichtigkeit. Die gute Nachricht: Pausen und Bewegung im Freien tragen zu einer gesunden Entwicklung bei. Regelmäßige Sehchecks geben Sicherheit bei der Einschätzung der eigenen Sehleistung.

Tipps gegen Kurzsichtigkeit:
1. Pro Tag höchstens zwei Stunden vor den Bildschirm. Vor allem die Nutzung von Geräten begrenzen, die weniger als 30 cm Leseabstand brauchen.
2. Mit dem Nachwuchs feste Medienzeiten vereinbaren.
3. Medienpausen einlegen und so das Nahsehen immer wieder mit einem Blick in die Ferne unterbrechen.
4. Täglich mindestens eine Stunde raus – auch an kalten grauen Tagen.
5. Sehleistung regelmäßig vom Augenoptiker oder Augenarzt überprüfen lassen.

Weitere Informationen zum Thema Kurzsichtigkeit unter www.sehen.de/sehen/sehschwaeche/kurzsichtigkeit/

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2017/07/ThinkstockPhotos-613753116_dolgachov.jpg 2000 3000 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2017-07-17 13:39:212017-07-17 13:39:21Kurzsichtig!
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Hurra, Baby ist da!


Unser neues Leben mit Baby

Der Start in die Kinderphase ist spannend und aufregend. Und herausfordernd.

Das neue family Special „Unser neues Leben mit Baby“ will Baby-Eltern in den ersten Monaten begleiten. Mit bewegenden Erfahrungsberichten, hilfreichen Tipps und vielen Anregungen, wie diese neue Lebensphase gestaltet werden kann.

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