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Artikel aus den Heften

Loben und aufmuntern! Heute!

Viele Kinder bekommen heute ihre Halbjahreszeugnisse. Während sich vor allem jüngere Kinder darüber freuen, steigen bei Schülerinnen und Schülern mit zunehmendem Alter die Angst und der Stress. Eine Umfrage im Auftrag von scoyo hat ergeben, dass davon 40 Prozent der 14-Jährigen betroffen sind. Bei den 10-Jährigen sind noch 21 Prozent ängstlich oder gestresst, bei den 6-Jährigen nur drei Prozent – wobei die oft ja noch gar keine Halbjahreszeugnisse bzw. keine Noten bekommen.

Eine andere Umfrage hat allerdings ergeben, dass oft die Eltern mehr von den Zeugnisses gestresst sind als die Kinder. Wie ist das bei euch? Habt ihr heute eher Bauchschmerzen? Oder könnt ihr euch über die Leistungen eurer Kinder freuen?

Noch ein wichtiges Ergebnis der scoyo-Umfrage ist übrigens dieses: 60 Prozent der Kinder wünschen sich, dass die Eltern sie für ihre guten Leistungen loben, „nur“ 30 Prozent erwarten eine Belohnung. Offensichtlich ist den Kindern ein Lob wichtiger als Geld oder ein Geschenk. Und 39 Prozent erhoffen sich von ihren Eltern, dass sie sie bei schlechten Noten aufmuntern.

Also: Heute ist loben und aufmuntern angesagt! Darüber, wie die Noten vielleicht besser werden, können wir noch an einem anderen Tag nachdenken.

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/01/scoyo-kinderumfrage-2015-zeugnisse-angst-stress.jpg 599 606 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-01-30 09:51:052015-01-30 09:51:05Loben und aufmuntern! Heute!

Ein wertvolles Geschenk

Zu Einzelkindern gibt es viele Meinungen und Vorurteile. Evelyne Tschauner wünscht sich mehr Toleranz und Feingefühl.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/01/Bildschirmfoto-2015-02-17-um-16.35.39.png 845 1196 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-01-28 18:00:112015-10-16 11:33:08Ein wertvolles Geschenk

Familien-Fernsehabend vor dem Aus?

Letzten Freitagabend haben wir uns als Familie aufs Sofa gekuschelt und den Kinderfilm auf KIKA zusammen gesehen. Mit einer großen Tüte Chips natürlich. Wir haben gemeinsam gelacht und geweint (na gut, geweint habe eigentlich nur ich – aber warum müssen diese Kinderfilme auch immer so rührend sein?).

Solche gemeinsamen Fernseh-Erlebnisse werden allerdings immer seltener. Meine Tochter (11) schaut ihre Lieblingssendungen inzwischen meist auf dem Laptop. Mein Kollege, deren Kinder schon weiter im Teenie-Alter fortgeschritten sind, berichtet, dass bei ihnen kaum noch etwas zusammen geguckt wird. Da sitzt jeder vor seinem eigenen Bildschirm, schaut Youtube oder irgendeine Mediathek. Hat ja auch Vorteile, dass man nicht immer das gucken muss, was sich die Programmmacher so ausgedacht haben. Und dass nicht der Tagesablauf von den Sendezeiten der Lieblingsserien abhängig gemacht werden muss.

Aber schade ist es trotzdem, wenn dieser Teil des Familienlebens abhanden kommt. Noch funktioniert es bei uns. Noch kann ich abends mit den Kindern logo! gucken. Noch können wir über gemeinsame Fernseherlebnisse lachen. Aber ich werde nicht verhindern können, dass diese Erlebnisse seltener werden. Oder vielleicht doch? Wie ist es bei euch? Ist der Familien-Fernsehabend noch zu retten?

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/01/einegraphic_thinkstock.jpg 1689 1778 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-01-21 15:54:272015-01-21 15:54:27Familien-Fernsehabend vor dem Aus?

Rückzug in die heile Familienwelt?

Mein Smartphone piept. Eilmeldung von Spiegel Online: Boko Haram hat in Nigeria eine ganze Stadt ausgelöscht. Wieder so eine Meldung, die ich schier nicht ertragen kann. Nach dem Terror in Paris, dem Horror in Syrien und im Irak, der Ebola-Katastrophe … Abends schaue ich aber doch die Tagesthemen, setze mich auseinander mit dem Überfall auf Charlie Hebdo, dem Terror in Nigeria und anderswo. Freue mich über die Welle der Solidarität unter dem Motto „Je suis Charlie“, spüre aber auch meine Sehnsucht, die Augen vor all dem zu verschließen. Mich mit meinem Kind aufs Sofa zu setzen und ihm vorzulesen …

Mein Glaube hilft mir – aber nur begrenzt. Ja, ich kann die Ereignisse, die mich erschrecken und belasten, an Gott abgeben. Aber das ändert ja nichts für die betroffenen Menschen. Ich wünsche mir, dass Gott stärker eingreift, mehr verhindert. Warum tut er das nicht? Und was kann ich schon tun? Und wenn ich etwas tun könnte – wäre ich dazu bereit?

Im ZEIT Magazin lese ich einen Artikel über den Trend zur Weltflucht. Angesagte Themen wie Achtsamkeit und Entschleunigung, die neue Lust an Hand- und Gartenarbeiten, der Erfolg von Zeitschriften wie FLOW und Landlust verdeutlichen diesen Zeitgeist. Ich fühle mich ertappt. Gut, ich engagiere mich in Schule und Gemeinde, aber ich genieße es auch, mich in meine heile Familienwelt zurückzuziehen: Plätzchen backen mit meinen Kindern, shoppen mit meiner Tochter, meinen Sohn beim Fußballturnier anfeuern.

Wie geht ihr mit dieser Herausforderung um? Gelingt es euch, die Augen nicht zu verschließen vor den Schrecken dieser Welt und trotzdem Marmelade zu kochen? Wie viel Engagement schafft ihr neben Familie und Job? Wofür würdet ihr gern kämpfen?

Auch mit Family versuchen wir, eine Balance zu finden. Berichten über Flüchtlinge aus Syrien und veröffentlichen Basteltipps. Stellen eine Familie vor, deren Kind starb und geben Tipps für den gemütlichen Eheabend. Auch das empfinde ich immer wieder als Herausforderung: Was ist wichtig? Wichtiger? Viele offene Fragen …

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/01/photocaseed6fni8755531641_by-sör-alex.jpg 533 800 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-01-09 10:39:132015-01-09 10:39:13Rückzug in die heile Familienwelt?

Wann ist ein Ratschlag gut?

„Mir ist aufgefallen, dass du deinen Jüngsten behandelst wie ein deutlich jüngeres Kind“, meint eine Freundin. Bingo! – sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Der „Kleine“ ist zwar schon acht, aber irgendwie immer noch mein Baby. Da muss ich wohl stärker drauf achten, mit ihm umzugehen, wie es zu einem Achtjährigen passt.

Dieser Ratschlag war gut. Er passte, war vorsichtig und liebevoll vorgetragen und die Freundin ist im Bereich Beziehung äußerst kompetent – da fiel es mir nicht schwer, ihre Kritik anzunehmen. Leider werden Ratschläge aber nicht immer gut und passend angebracht. „Was, du stillst immer noch?“ „Wollt ihr euer Kind wirklich in diesen Kindergarten schicken?“ „Müsstest du nicht langsam wieder in deinen Job einsteigen?“ – Fragen wie diese sind selten hilfreich. Sie verunsichern und belasten nicht selten die Beziehung.

Andererseits: Soll ich um des lieben Friedens willen immer den Mund halten? Auch wenn ich überzeugt bin, dass meine Freundin sich und ihrem Kind schadet?

Wie haltet ihr es mit (guten) Ratschlägen? Seid ihr bereit dazu, sie zu hören? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Und gebt ihr anderen Ratschläge mit auf den Weg? Wie reagieren sie darauf?

Ich würde mir wünschen, dass unter Eltern eine Offenheit herrscht, die gute und hilfreiche Ratschläge möglich macht. Aber bitte mit ausreichend Feingefühl!

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/01/AmmentorpDK_thinkstockphotos-e1420628125624.jpg 838 1877 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-01-07 12:56:052015-01-07 12:56:05Wann ist ein Ratschlag gut?

Wenn der Hecht beisst

Christof Matthias lässt beim Angeln am See alles hinter sich.

Weiterlesen

https://www.family.de/wp-content/uploads/2014/06/tankstelle_m.jpg 1377 2081 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-01-03 12:52:172020-09-18 09:41:23Wenn der Hecht beisst

Acht Sätze …

… die Eltern gerne mal von ihren Pubertierenden hören würden:

1. Wenn meine Freunde heute Nacht kommen, wollen wir uns aus unseren Lieblingsbüchern vorlesen.

2. Nimm du mein Handy in Gewahrsam, ich kann nicht damit umgehen.

3. Ich weiß eure klare Linie in Erziehungsfragen wirklich zu schätzen.

4. In den Ferien würde ich mich so gerne mal in der Arbeitswelt ausprobieren, deshalb habe ich mich um Praktikumsplätze beworben.

5. Ich bring die Kleinen ins Bett, kümmert ihr euch um eure Ehe.

6. Alle meine Freunde haben eine Xbox One, aber es wäre mir lieber, ihr würdet das Geld in meine Ausbildung investieren.

7. Du brauchst mich nicht vom Training abzuholen, ich gehe die drei Kilometer gerne zu Fuß.

8. Ich freue mich, dass bei uns so reichhaltig und gesund gekocht wird.

Aus der Rubrik „Sinnlose Listen“ in Family

https://www.family.de/wp-content/uploads/2014/12/by-manun_photocase.de_.jpg 533 800 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2014-12-17 18:51:262014-12-17 18:51:26Acht Sätze …

Weihnachtszeit ist (Vor-) Lesezeit!

Es wird immer früher dunkel. Meckern hilft nicht. Unser Tipp: Kakao warm machen, Plätzchen auf den Teller, Kerzen an und ab aufs Sofa mit Kind und Buch. Hier unsere (Vor-) Lesetipps für die Weihnachtszeit:

Kleiner Stern ganz groß

So gern würde der kleine Stern mal bei einem besonderen Ereignis leuchten. Aber er ist ja so klein! Umso erstaunlicher, dass der Engel ausgerechnet ihn auswählt, um drei wichtigen Männern den Weg zu leuchten. Dieses wunderschöne Bilderbuch für Kinder ab vier macht deutlich: Jesus ist als Kind auf diese Welt gekommen. Und deshalb ist für ihn niemand zu klein und unbedeutend. Die Geschichte vom kleinen Stern gibt es auch als Bilderbuchfilm zum kostenlosen Download – ideal für Weihnachtsfeiern oder Familiengottesdienste. Außerdem gibt es weiteres Bonusmaterial.

Der kleinste Engel von allen

Beim Weihnachtskonzert des Schulchores darf er ganz vorn stehen, denn er ist der kleinste Engel von allen. Doch auf dem Weg zum Konzert hat der kleinste Engel ganz unterschiedliche, weihnachtliche Begegnungen. Wird es pünktlich schaffen? – In dieser kurzweiligen Geschichte passiert viel Unvorhergesehenes und manches geht schief. Ein lustiges Buch zum Vor- und Selberlesen für Kinder ab sechs.

Malte und das schönste Geschenk der Welt

Malte möchte seiner Mama ein Weihnachtsgeschenk kaufen. Aber in seiner Spardose sind nur 47 Cent. Mit seiner Schwester klappert er mehrere Geschäfte ab. Tatsächlich hat er am Ende ein ganz besonderes Geschenk für Mama. Und etwas darüber gelernt, warum wir uns an Weihnachten beschenken. Ein wunderschön illustriertes Bilderbuch für Kinder ab vier Jahren, dass die Lebenswirklichkeit der Kinder aufgreift und den Sinn von Weihnachten erklärt.

Alle Tage wieder

„Wär das toll, wenn jeden Tag Weihnachten wäre!“ Diesen Wunsch kennen viele Kinder. Max schreibt ihn auf seinen Wunschzettel. Und der Weihnachtsmann erfüllt diesen Wunsch tatsächlich. Doch nach dem 6. Weihnachtstag hat Max endgültig die Nase voll von Keksen, Gans und Geschenken. Humorvoll wird Kinder ab vier vermittelt, dass Weihnachten deshlab so besonders ist, weil es eben nicht jeden Tag stattfindet.

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2014/12/458963641_by-tashka2000_thinkstock.jpg 1412 2126 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2014-12-11 13:05:382020-05-22 08:44:20Weihnachtszeit ist (Vor-) Lesezeit!

Große Erwartungen

Ich arbeite gerade am Dossier-Thema der nächsten Family: „Unser Platz in der Kirchengemeinde“. Es geht um die Beziehung von Kirche und Familien, um Kriterien für die Gemeindesuche, um die Frage, wie viel Engagement gut und notwendig sind. Ein riesengroßes Thema. Was mir auffällt: Unsere Erwartungen an Kirchen und Gemeinden sind hoch. Sie sollen etwas leisten für die Gesellschaft, für Familien, Singles, Senioren, Jugendliche, Kinder, Männer, Frauen … Nicht zu vergessen die notleidenden Menschen in der Welt, die Menschen auf der Suche nach einem Sinn, die Menschen, die am Rande stehen …

Und dann müssen ja auch die Gottesdienste ansprechend sein. Sie müssen langjährigen Christen ebenso etwas bieten wie Menschen, die zufällig vorbeikommen. Sie müssen Alte und Junge ansprechen. Und Kirchkaffee muss es auch geben …

Große Erwartungen. Wie kann eine Gemeinde ihnen gerecht werden? Da berührt mich der Satz einer Autorin: „Christen sollten weniger von ihrer Gemeinde, dafür mehr von Gott erwarten.“

Das stimmt! Gemeinde ist immer nur bruchstückhaft, fehlerhaft. So wie wir Menschen, die wir uns in dieser Gemeinde sammeln. Wir können mithelfen, dass unsere Gemeinde ein guter, segensreicher Ort ist. Aber auch mit Gelassenheit ertragen, was nicht perfekt ist.

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2014/12/178830510_by-card76_thinkstock.jpg 1415 2122 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2014-12-08 19:28:082014-12-08 19:28:08Große Erwartungen

Guter Start in der Krippe

„Laura ist ein Jahr alt. Da ich alleinerziehend bin und wieder arbeiten muss, werde ich sie in einer Krippe betreuen lassen. Ich habe ein wenig Angst davor, denn Laura hängt sehr an mir. Wie kann ich ihr bei der Eingewöhnung helfen?“ Weiterlesen

https://www.family.de/wp-content/uploads/2014/12/Bildschirmfoto-2014-12-03-um-16.30.58.png 807 1034 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2014-12-03 17:46:202020-09-18 09:41:24Guter Start in der Krippe
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