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Privatsphäre

„Meine Tochter (16) zieht sich immer mehr zurück. Sie erzählt kaum noch etwas und reagiert abwehrend auf Nachfragen. Ich versuche herauszufinden, was mit ihr los ist und habe auch schon in ihrem Handy persönliche Nachrichten gelesen. Aber eigentlich will ich das gar nicht …“

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Mit Kindern über Katastrophen reden

Der Flugzeugabsturz gestern hat uns alle traurig gemacht. Auch unsere Kinder. Dass eine Schülergruppe aus Haltern bei dem Absturz gestorben ist, bringt Kindern und Teenagern dieses schreckliche Ereignis ganz besonders nah. Wie gehen wir als Eltern damit um? Welche Antworten können wir unseren Kindern auf ihre Fragen geben?

Grundsätzlich gilt: Wir können unsere Kinder nicht vor schrecklichen Nachrichten bewahren. Spätestens im Schulalter bekommen sie sowieso mit, wenn etwas Schlimmes passiert. Anders ist es bei Kindern unter drei Jahren. Die müssen noch nicht mit den Ereignissen dieser Welt konfrontiert werden. Deshalb sollte der Fernseher auch nie als Nebenbei-Medium laufen, wenn Säuglinge und Kleinkinder im Raum sind. Sie bekommen oft mehr mit, als man glaubt.

Für die Größeren gilt: Es ist wichtig, solche Katastrophen wie den Flugzeugabsturz zu Hause mit ihnen anzusprechen. Ein guter Aufhänger sind die Kindernachrichten logo! im KIKA, die man auch in der Mediathek ansehen kann (www.logo.de). Dort werden die Ereignisse des Tages kindgerecht erklärt. Aber bitte die Kinder nicht allein vor den Fernseher setzen. Denn oft tauchen hier Fragen auf. Wenn Kinder Näheres wissen wollen, sollte man ihnen auch ehrlich antworten. Man muss aber nicht alle Details und Einzelheiten berichten. Und wenn die Kinder fragen, warum das passiert ist? Oder warum Gott nicht aufgepasst hat? Hier sind wir Erwachsenen ja oft selbst am Ende mit unserem Latein. Und das können wir ruhig zugeben: „Ich verstehe auch nicht, warum das geschehen ist und Gott das nicht verhindert hat.“

Oft kommt die Frage: „Kann uns das auch passieren?“ Hier sollten Eltern ebenfalls ehrlich sein, aber auch betonen, dass so etwas zum Glück nur selten passiert. Dass Flugzeuge zu den sichersten Verkehrsmitteln gehören. Dass Piloten und Techniker alles tun, damit ein Flugzeug sicher ankommt …

Eine gute und hilfreiche Reaktion auf eine Katastrophe ist das Gebet. Wir können mit unseren Kindern für die Betroffenen und Angehörigen der Katastrophe beten, aber auch für uns selbst. Wir können Gott sagen, dass wir nicht begreifen können, was da passiert ist. Wir können ihm von unseren Ängsten erzählen. Und ihn bitten, uns zu bewahren. Vielleicht hilft es den Kindern auch, eine Kerze anzuzünden für die Opfer. Oder sich in einem Kondolenzbuch einzutragen. Oder ein Bild  zu malen.  Das nimmt ihnen ein bisschen das Gefühl der Ohnmacht und hilft, die Trauer zu bewältigen.

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

Karussell im Kopf

„Meine Tochter (12) hat häufig Kreislaufbeschwerden. Deshalb kann sie auch oft nicht zur Schule gehen. Ist das in dem Alter normal? Können wir irgendwas dagegen tun?“

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Schadet der Computer?

„Ich habe gehört, dass durch die Nutzung des Computers die Lernfähigkeit von Kindern abnimmt. Soll ich Lucas (8) künftig nicht mehr an den Computer lassen?“

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Radieschen-Mäuse und Gurken-Gesichter

„Gesunde Ernährung und eine harmonische Tischgemeinschaft sind uns wichtig. Mein vierjähriger Sohn war immer ein unkomplizierter Esser, aber in den letzten Wochen verweigert er viele Speisen. Unsere Mahlzeiten werden zum Kampfplatz. Was kann ich tun?

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Kinder in Bewegung bringen

„Meine Tochter (1) ist oft quengelig, wenn wir an Schlechtwettertagen nicht rausgehen. Ich möchte aber nicht ständig durch den Regen laufen. Wie kann ich ihr auch im Haus ausreichend Bewegung verschaffen?“

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Guter Start in der Krippe

„Laura ist ein Jahr alt. Da ich alleinerziehend bin und wieder arbeiten muss, werde ich sie in einer Krippe betreuen lassen. Ich habe ein wenig Angst davor, denn Laura hängt sehr an mir. Wie kann ich ihr bei der Eingewöhnung helfen?“ Weiterlesen

Wutanfälle sind okay

„Mein Sohn ist gerade in der Trotzphase. Gefühlt zwanzigmal am Tag hat er einen Wutanfall. Ich bin unsicher, wie ich reagieren soll. Eher verständnisvoll? Oder muss ich ihm klar Grenzen setzen?“

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