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Artikel aus den Heften

Allein mit Kevin

Wenn Christof Matthias mit seinem behinderten Pflegesohn einige Runden dreht, öffnet sich eine innere Tür.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2014/06/tankstelle_m.jpg 1377 2081 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-06-17 10:52:322020-09-18 09:41:19Allein mit Kevin

„ADHS wird manchmal zu schnell diagnostiziert“

Der amerikanische Kinderarzt und Neurologe Richard Saul behauptet in seinem Buch „Die ADHS-Lüge“, ADHS sei keine Krankheit. Den Symptomen, die normalerweise mit ADHS erklärt werden, lägen andere Erkrankungen oder Störungen zugrunde. Family hat die Lerntherapeutin Melanie Santa Vita gefragt, was sie von dieser These hält.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/Family_2015_4_DS_Seite_25.jpg 1754 2481 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-06-17 10:50:432015-10-16 11:00:13„ADHS wird manchmal zu schnell diagnostiziert“

Keine Angst vor dem Wasser

Eigentlich möchte ich mit meinem Sohn (6 Monate) zum Babyschwimmen. Aber was ist mit Bakterien im Schwimmbad – sind die nicht schädlich für mein Kind?“

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/06/Schwimmen.jpg 500 1200 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-06-17 10:40:362020-09-18 09:41:19Keine Angst vor dem Wasser

Verwandle Geld in Glück!

Glück kann sich keiner kaufen. Doch ein kluger Einsatz von Geld kann das Glück steigern. Sagt Family-Autor Jörg Berger.

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/Family_2015_4_DS_Seite_20.jpg 1754 2481 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-06-17 10:27:342015-10-19 10:24:43Verwandle Geld in Glück!

Gelassenheit kommt von lassen

Katrin Leppert wirkt auf andere oft gelassener, als sie sich fühlt. Ob das mit dem Unkraut im Beet zusammenhängt?

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/Family_2015_4_DS_Seite_08.jpg 1754 2481 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-06-16 11:31:422015-10-19 10:10:31Gelassenheit kommt von lassen

„Du machst mich so wütend!“

Warum bringt uns oft ausgerechnet unser Partner an den Rand unserer Geduld und Gelassenheit? Wie können wir das verhindern? Antworten von Melanie Schüer

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/Family_2015_4_DS_Seite_11.jpg 1754 2481 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-06-16 11:26:392015-10-19 10:10:43„Du machst mich so wütend!“

Erste Hilfe bei Trotzanfällen

Ihr Sprössling tobt vor dem Süßwarenregal im Supermarkt oder zu Hause, weil er fernsehen will. So können Sie die Fassung bewahren:

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https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/Family_2015_4_DS_Seite_13.jpg 1754 2481 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2015-06-16 11:21:182015-10-19 10:10:53Erste Hilfe bei Trotzanfällen

„Es muss erst was passieren!“

Diesen Satz hört man oft als Vorwurf gegenüber Politik und Verwaltung, wenn es zum Beispiel darum geht, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Bisher dachte ich, es sei halt so ein Spruch, den der Bürger gern sagt. Nun musste ich aber leider feststellen, dass er durchaus wahr ist.

Immer wieder bemühen sich Eltern, den Schulweg ihrer Kinder möglichst sicher zu gestalten. Schließlich ist es ja auch gewünscht, dass zumindest Grundschulkinder allein und zu Fuß zur Schule gehen und nicht mit dem ungeliebten Mama-Taxi.

Doch das wird den Eltern nicht leicht gemacht. Schon seit Jahren bemühen sich Eltern in unserem Stadtteil vergeblich, an einer sehr unübersichtlichen Stelle einen Zebrastreifen installieren zu lassen. Die Kosten wären überschaubar, der politische Wille dafür ist aber nicht da. „Es muss erst was passieren“, werfen die Eltern Politik und Verwaltung vor.

Und dieser Vorwurf ist offensichtlich berechtigt: In unserem Stadtteil gibt es auch eine Straße, die von vielen Kindern als Schulweg benutzt wird. Allerdings parken in dieser Straße immer Autos auf dem Gehweg, sodass die Kinder auf der Straße laufen müssen. Es ist nur eine kleine Seitenstraße, aber die meisten Autos, die dort langfahren, halten sich nicht an die Tempo-30-Begrenzung. Und Grundschulkinder sind nicht immer so aufmerksam, wie sie sein sollten.

Nun gab es eine Initiative, die Parksituation in der Straße so zu verändern, dass der Gehweg auch als solcher benutzt werden kann. Die Antwort der Verwaltung ist zynisch. Sie räumt zwar ein, dass das Parken auf dem Gehweg ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung sei. Doch dann folgt die Aussage: „Jedoch ist weder der Verwaltung noch der Polizei bekannt, dass aufgrund dieser Fehlnutzung eine tatsächliche Gefährdung von Fußgängern oder gar schon Unfälle verursacht worden sind.“

Im Klartext: Es ist bisher nichts passiert, also müssen wir nichts machen. Muss man sich also wünschen, dass doch mal was passiert, damit der Schulweg für die Kinder sicherer wird? Das ist doch verrückt! Ich hoffe, dass sich die Eltern in unserm Stadtteil und anderswo davon nicht entmutigen oder bremsen lassen. Egal ob es um Schulwegsicherheit, gesundes Mensaessen oder ausreichend Spielmöglichkeiten für Kinder geht: Eltern, engagiert euch!

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/06/Tim-Hughes_ThinkstockPhotos.jpg 2000 3008 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-06-12 13:18:202015-06-12 13:18:20„Es muss erst was passieren!“

Pfeffermühle rettet Familien

Ist es bei euch auch so: Mama ruft zum Essen, aber keiner reagiert, weil alle auf einen Bildschirm starren? Und wenn sie sich dann zum Esstisch bequemen, kommt das Smartphone natürlich mit. Linda könnte ja ein Foto ihrer neuen Hotpants auf Instagram posten. Papa könnte eine wichtige dienstliche Mail bekommen. Und Jannis muss online sein, falls in der Fußballgruppe der Treffpunkt für das morgige Turnier mitgeteilt wird. Und so stopfen sich alle wortlos ihre Spaghetti in den Mund, während sie mit Facebook, Whatsapp oder Chefkoch-App beschäftigt sind …

Einen schönen Werbegag dazu hat sich der Pasta-Saucen-Hersteller Dolmio überlegt: Sie haben eine Pfeffermühle entwickelt, die nicht nur Pfeffer mahlen kann (das wäre ja auch keine Meldung wert), sondern die auch elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets oder Fernseher ausschaltet. Ziel ist es, dass Familien beim gemeinsamen Essen wieder miteinander reden und nicht nur auf Bildschirme starren.

Die Prototypen wurden von australischen Familien getestet. Dazu gibt es auch ein eindrucksvolles Video: www.youtube.com/watch?v=HUgv5MDF0cQ.

Zu kaufen gibt es die originellen Pfeffermühlen allerdings noch nicht und ich bezweifle, dass es sie geben wird. Wahrscheinlich wollte Dolmio mit diesem Video vor allem den Markennamen ins Gespräch bringen – und das ist ihnen ja auch gelungen.

Aber würdet ihr so eine Mühle kaufen? Fändet ihr sie hilfreich? Könnte sie euer Familienleben retten?

Was ich mich allerdings noch viel mehr frage: Ist es schon so weit mit uns gekommen, dass wir solche Tricks nötig haben? Können wir das Problem, dass beim Essen alle auf Bildschirme starren – wenn es denn so ist –, nicht anders lösen?

Wie wäre es zum Beispiel mit der guten alten Familienkonferenz? Ach nein, funktioniert ja nicht, weil alle mit dem Smartphone beschäftigt sind …

Dann müssen vielleicht die Eltern ran und ihr Phone während des Essens weglegen. Oh, ich fürchte, das ist zu viel verlangt. Schließlich bekommen sie ja wirklich wichtige Nachrichten – im Gegensatz zu den Kids und Teens, die nur sinnfreie Posts verschicken …

Aber auf uns Eltern kommt es eben an! Und wenn wir wollen, dass beim gemeinsamen Essen über Klassenarbeiten, Wochenendgestaltung und Fußballergebnisse geredet wird, müssen wir auch die Voraussetzungen schaffen. Also Fernseher aus und Handy weg! Und mit den Kids und Teens sollte man das am besten von vornherein abklären. Bevor sie ein Smartphone oder Tablet bekommen, wird ein „Vertrag“ aufgesetzt mit Regeln, über die man sich gemeinsam verständigt. Dazu gehört auch die Regel „Kein Bildschirm beim Essen.“ Die Pfeffermühle kommt trotzdem auf den Tisch. Vielleicht muss Mamas Chefkoch-Rezept ja noch nachgewürzt werden!

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/06/medioimages_ThinkstockPhotos.jpg 1500 2001 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-06-06 22:01:272015-06-06 22:01:27Pfeffermühle rettet Familien

Gottes bunter Sommer

Am 5.6., einen Monat nach dem Internationalen Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, startet die christliche Initiative für Barrierefreiheit und Inklusion „EDENerdig“ mit einer Social-Media-Aktion, um auch über den 5.5. hinaus auf die Notwendigkeit von Inklusion – besonders unter Christen – aufmerksam zu machen.

Die Initiatoren erklären je in einem kurzen Video auf Facebook, warum Inklusion für Christen ein wichtiges Thema ist und laden passend zum Datum fünf bis sechs ihrer Freunde ein, das ebenfalls zu tun.

Die Aktion wird von prominenten Christen unterstützt: Die Paralympicsiegerin im Fechten Esther Weber, der Musiker und Künstler Jens Böttcher, die Fotografin Conny Wenk und Bloggerin Mandy werden ebenfalls ein Video posten und fünf bis sechs ihrer Freunde dazu einladen.

Mitmachen kann aber ausdrücklich nicht nur, wer eingeladen wird, sondern jeder, dem das Thema wichtig ist oder jetzt mehr darüber wissen möchte. Wie das konkret geht, erklären Nicole und Markus Schenderlein von „EDENerdig“:

„Wir möchten, dass Gottes Vielfalt sichtbar wird. Damit niemand mehr ausgegrenzt wird, brauchen wir alle jemands. Also dich!

Mache mit und stelle dich der Herausforderung: Zeige dich der Welt und sag ihr, warum Inklusion jeden was angeht und was Gott damit zu tun hat. Und das geht so:

1) Filme dich und erkläre kurz, warum Inklusion und Barrierefreiheit für Christen wichtige Themen sind.

2) Poste dein Video auf deiner Facebookseite und bitte auch bei www.facebook.de/edenerdig. So entsteht eine bunte, inklusive Videomischung von ganz unterschiedlichen Menschen, die Gottes Vielfalt zeigt.

3) Lade fünf bis sechs Freunde ein, ebenfalls ein Video zu drehen, zu posten und wiederum fünf bis sechs Freunde einzuladen.

Lasst uns gemeinsam den Sommer 2015 richtig schön bunt machen. Damit Menschen mit Behinderungen und Menschen, die am Rand stehen, nicht mehr ausgeschlossen werden. Danke.“

Mehr Infos über Inklusion als gelebte Nächstenliebe gibt es auf www.edenerdig.de.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/05/Gottes_bunter_Sommer_2015_FB_Banner.jpg 314 850 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-05-27 12:01:442015-05-27 12:02:54Gottes bunter Sommer
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