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Artikel aus den Heften

„Es tut so weh – und es tut so gut!“

Wenn Jugendliche sich selbst verletzen

Trotz warmen Sommerwetters trägt Melli immer einen langärmeligen Pullover, mit dem sie ihr „schlimmes Geheimnis“ verbirgt. Sie kennt diese beschämenden Blicke, hochgezogenen Augenbrauen und das Unverständnis: Warum tust du sowas?

Nur bei ein paar Kumpels ist es anders. Die ritzen sich auch, und manchmal erzählen sie sich von den verlorenen Kämpfen. Wenn das Einschlafen schwer fällt, wenn sie sich mutterseelenallein fühlen, und „es“ eigentlich nicht tun wollen – dann aber trotzdem tun. Mit scharfen Gegenständen so lange an der Haut reiben, bis diese großflächig abgeschabt ist. Oder mit einer Rasierklinge einen Schnitt nach dem anderen, immer an den gleichen Stellen, bis es blutet. Das gute Gefühl, wenn während der Selbstverletzung der körperliche Schmerz fast nicht spürbar ist und für eine Weile der seelische Schmerz zu verschwinden scheint. Und wie es danach höllisch weh tut. Und dann tauschen sie Tipps aus – fürs Verarzten der eigenen Wunden, und manchmal auch, wie man sich Schmerz zufügen kann, mit weniger sichtbaren Verletzungen. Worüber sie nicht reden: was innen, tief in der Seele, schmerzt und quält.

Zunehmend unkontrollierbar

Selbstverletzung ist eine Epidemie, aber keine „Mode“. Wer denkt, das sei nur eine Phase, unterschätzt die enormen Risiken, die die weitere Persönlichkeitsentwicklung bedrohen: Fremd- und Selbstbeschämung, schlechter Selbstwert, soziale Isolation, Ausgrenzung, Alkohol-, Schmerzmittel- und Drogenmissbrauch, Essstörungen, Depressionen, Selbstmordgefährdung etc.

Den vollständigen Artikel können Sie in der aktuellen Ausgabe der Family nachlesen.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAM-5.jpg 380 583 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2014-02-20 13:22:072014-06-13 11:16:47„Es tut so weh – und es tut so gut!“

Schon wieder Mathe vergeigt?

Wenn die Noten in den Keller sacken

Der schulische Leistungsdruck ist in den letzten Jahren immens gestiegen. Von vielen Seiten wird die Botschaft suggeriert, dass das Abitur unbedingt erforderlich sei, wenn man später einen erfolgreichen Job finden und den Lebensstandard halten möchte. Die Angst, auf dem Arbeitsmarkt nicht bestehen zu können und sozial abzurutschen, ist auf Seiten der Eltern groß, sodass ein guter Schulabschluss zu einem wichtigen Ziel geworden ist.

Alles im Umbruch

Die Wünsche und Gedanken der Teenager sehen dagegen ganz anders aus. Für sie ist nicht der Schulabschluss die zentrale Frage, sondern die Frage nach der eigenen Identität. Alles ist im Umbruch: Körper und Seele verändern sich, die neurologischen Verbindungen im Gehirn werden neu strukturiert, und die Gefühle fahren Achterbahn. Die Verarbeitung dieser Veränderungen kostet viel Kraft. Verständlich, dass in dieser Phase nicht mehr allzu viel emotionale Energie für die Schule übrig bleibt. Die Folge ist, dass viele Jugendliche zwischen der siebten und neunten Klasse einen Leistungsabfall in der Schule erleben.

Sind sich Eltern bewusst, dass ein Leistungsabfall in diesem Alter normal und in der Lebensphase begründet ist, kann das schon zu viel Entspannung und Entlastung führen. Eltern sollten sich genau überlegen, an welchen Stellen sie klare Anforderungen stellen und wo nicht. Sind meine Erwartungen realistisch? Ist es wirklich notwendig, dass mein Kind von der Vier in Deutsch runterkommen muss, wenn seine Begabungen mehr im naturwissenschaftlichen Bereich liegen? Ist es schlimm, wenn mein Kind das Schuljahr wiederholen muss?

Den vollständigen Artikel können Sie in der aktuellen Ausgabe der Family nachlesen.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAM-4.jpg 557 476 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2014-02-20 13:14:372014-06-13 11:16:47Schon wieder Mathe vergeigt?

Respekt auch für Lehrer!

Und wenn das eigene Kind mit dem Lehrer nicht klarkommt?

Klassenlehrerwechsel für unseren Sohn. Schnell sammeln sich in Herzen und Ohren von uns Eltern Indizien: Das läuft nicht so rund wie vorher. „Die ist voll doof. Die schreit und lächelt drei Sekunden später – da krieg ich echt Angst. Gestern hat sie Jamal vor die Klasse gestellt und dann zu seinem Bild gesagt ‚So macht man es nicht!’ und sein Bild zerrissen. Vor allen!“

Elternabend. Mehrere Eltern haben erhöhten Blutdruck wegen der undurchsichtigen Regeln, der Bestrafungen und anderen Erlebnissen. Während die Gemüter sich weiter erhitzen und auf dem Heimweg zum Teil überkochen, entdecke ich plötzlich ein Ausrufezeichen: „Vorsicht, Lernfeld!“ Was lernt Tarik derzeit über den Umgang mit Menschen? Was lernt er, wenn ich mich vor ihm ereifere? Mich vor ihn werfe wie eine fletschende Löwin?

Konstruktive Strategien

Im Gespräch mit anderen betroffenen Eltern sind für uns folgende Punkte wichtig geworden:

• Zuhören ohne Drama: Wenn ich jede Erzählung mit sorgenvollem Seufzen oder wütenden Anrufen kommentiere, wird mein Kind in Zukunft überlegen, ob sich das Erzählen lohnt.

 

…den vollständigen Artikel können Sie in der aktuellen Ausgabe der Family nachlesen.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAM-3.jpg 398 643 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2014-02-20 13:07:472014-06-13 11:16:47Respekt auch für Lehrer!

Weg vom Rockzipfel!

Wie Kinder lernen, allein zu spielen

Simon liebt es, wenn sich seine Mutter Marlies mit ihm beschäftigt. Am liebsten den ganzen Tag. Für ihn ist es das Größte, wenn die Mutter mit ihm auf dem Fußboden liegt und mit ihm gemeinsam Autos herumschiebt oder tolle Legoburgen baut. Kaum steht sie jedoch auf, um sich mit etwas anderem zu beschäftigen, ist Simon sofort mit dabei und hängt ihr buchstäblich am Rockzipfel.

Anfangs hat Marlies es sehr genossen, dass Simon auf Schritt und Tritt „bemuttert“ werden wollte. Inzwischen häufen sich jedoch die Tage, an denen sie sich regelrecht genervt fühlt. Stöhnend stellt sie sich immer öfter die Frage: „Wie lernt mein Kind, allein zu spielen?“ Aber dann überfällt sie sofort ein schlechtes Gewissen, denn schließlich will sie eine „gute Mutter“ sein und sich liebevoll um ihr Kind kümmern. Allerdings ist es völlig überflüssig, dass sie ein schlechtes Gewissen hat, denn Kinder dürfen und müssen auch alleine spielen. Doch welche „Tricks“ gibt es, damit Kinder lernen, sich selbst zu beschäftigen?

1. Geben Sie Ihrem Kind Sicherheit!

Simon braucht die Geborgenheit, die ihm die Nähe der Mutter vermittelt. Wenn Marlies das Zimmer verlässt, hat er unbewusste Verlustängste. Darum hilft es Ihrem Kind, wenn Sie in Sichtweite bleiben. Wenn Sie beispielsweise im Wohnzimmer einen Brief schreiben, wird es gerne in Ihrer Nähe alleine spielen.

2. Geben Sie feste Spielzeiten vor!

Wenn Sie den Tagesablauf strukturieren und feste Zeiten für das gemeinsame Spiel einplanen, kann sich Ihr Kind darauf einstellen. Erklären Sie ihm, dass es eine Zeit gibt, in der Sie gerne mit ihm zusammen spielen, aber dass Sie auch Zeit brauchen, um anderes zu tun. Wenn Ihr Kind zu Ihnen kommt und spielen möchte, obwohl Sie nicht dazu bereit sind, hilft es, wenn Sie einen Wecker stellen und Ihrem Kind versprechen: „Sobald der Wecker schellt, habe ich Zeit für dich. Bitte gedulde dich solange.“

3. Beobachten Sie Ihr Kind!

Manchmal spielt Simon völlig hingebungsvoll und versunken. Wenn Marlies ihren Sohn allein mit seinen Bausteinen sieht, tut er ihr leid und sie denkt manchmal, sie müsste sich zu ihm setzen und ihm zeigen, wie er die nächsten Steine verbauen sollte. Richtig ist es jedoch, ihn nicht zu stören. Simon muss selbst ausprobieren. So lernt er, mit dem Material umzugehen und zudem sich selbst zu beschäftigen.

4. Trauen Sie Ihrem Kind etwas zu!

Schon ab ungefähr zwei Jahren kann Ihr Kind rund dreißig Minuten alleine spielen. Kindergartenkinder sind also durchaus in der Lage, sich selbst zu beschäftigen. Eine andauernde Unterhaltung durch die Mutter wirkt dabei eher kontraproduktiv.

5. Schaffen Sie die richtige Spielumgebung!

Um sich selbst beschäftigen zu können, braucht Ihr Kind die entsprechende Anregung. Das heißt aber nicht, dass Ihr Kind mit Spielzeug überflutet werden sollte. Es benötigt kreatives Spielmaterial wie Bausteine, Puppen und Autos. Aber auch Kastanien und Tannenzapfen zählen dazu, und aus alten Kartons können herrliche Häuser gebaut werden. Die richtige Spielumgebung fördert die Kreativität Ihres Kindes. Spielmaterial kann auch draußen gesammelt werden. Steine, Federn und Blätter regen die kindliche Fantasie zur Genüge an.

Auch Marlies erkennt allmählich, dass Simon alleine spielen lernen kann. Inzwischen weiß sie, dass eine gewisse innere Sicherheit, das nötige Selbstbewusstsein und ein Klecks Kreativität dafür sorgen, dass Kinder im Vorschulalter gerne und mit Ausdauer alleine spielen.

Zur Autorin: Ingrid Neufeld ist Erzieherin und Mutter von drei inzwischen erwachsenen Töchtern. Sie lebt in Mittelfranken.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAM-2.jpg 480 450 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2014-02-20 12:57:322014-06-13 11:17:23Weg vom Rockzipfel!

Sorglos schlafen

Die richtige Schlafumgebung für Säuglinge

Vielen jungen Eltern schwirrt der Kopf vor lauter Ratschlägen und Sicherheitstipps, wenn ihr Baby auf der Welt ist. Ein Thema, bei dem es viele unterschiedliche Meinungen gibt, ist die Fragestellung nach einer gesunden und sicheren Schlafumgebung im ersten Lebensjahr. Verständlicherweise ein Thema, dem sich viele Eltern sehr ausführlich widmen. Denn einerseits möchten sie möglichst alle Risiken für das Kind ausschließen, andererseits wünschen sie sich möglichst früh wieder eine einigermaßen erholsame Nacht für sich selbst. In Internetforen findet man eine Unzahl an Vorstellungen und Tipps. Da diese Foren in der Regel jedoch nicht wissenschaftlich begleitet sind, können dort auch Ratschläge auftauchen, die eher nicht zu empfehlen sind.

Eine, wie ich finde, ausgewogene und hilfreiche Informationsquelle zu diesem Thema (und zu vielen anderen) bietet www.kindergesundheit-info.de, eine Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Lassen Sie mich die wesentlichen Dinge zu diesem Thema kurz zusammenfassen.

Gut gebettet

Das Kind soll während seines ersten Lebensjahres im Elternschlafzimmer in seinem eigenen Bettchen schlafen – und zwar grundsätzlich auf dem Rücken. Die Rückenlage wird allerdings häufig nicht durchzusetzen sein, wenn das Kind beginnt, sich auch im Schlaf zu drehen. Lassen Sie zu, dass Ihr Baby sich ab diesem Zeitpunkt die Schlafposition aussucht, die es bevorzugt.

Im Bett des Kindes soll eine feste Matratze liegen, die eine gute Luftzirkulation ermöglicht (kein Schaumstoff). Die Matratze soll das Bett voll ausfüllen, um Lücken zu vermeiden, in die das Kind mit dem Gesicht hineinrutschen könnte. Informieren Sie sich zu Qualität und Schadstoffen in Matratzen am besten immer aktuell über die Verbraucherschutzorganisationen. Es sollte kein Kissen und keine Bettdecke geben, auch auf Nestchen und Himmel sollte verzichtet werden. Wenn Sie ein Kuscheltier in das Bettchen hineinlegen möchten, wählen Sie eins, das so klein ist, dass es das Gesicht Ihres Kindes nicht vollständig bedecken kann. Bänder, Schnüre oder ähnliche Dinge, mit denen ein Kind sich in Gefahr bringen könnte, haben im Babybett keinen Platz. Das Baby sollte in einem Schlafsack liegen. Oder Sie beschaffen sich gleich einen Pucksack, der dem Kind beim Schlafenlernen hilft. Mein Favorit unter den Pucksäcken ist der „swaddle me“.

 

Keine Mütze!

Neben dem Kind sollte niemand liegen, der Alkohol oder bewusstseinseintrübende Medikamente oder Drogen genommen hat. Und: Das Schlafzimmer ist unbedingt ein rauchfreier Ort. Die ideale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 18 Grad. Setzen Sie dem Kind aber keine Mütze auf, denn über den Kopf können die Kinder überschüssige Wärme abgeben. Und ziehen Sie es nicht zu warm an!

Technische „Errungenschaften“ wie Babyphone mit Kamera, Luftbefeuchter oder Alarm-Matten, die melden, wenn das Kind längere Atempausen hat, halte ich persönlich bei einem gesunden, reifen Säugling für nicht nötig. Vielleicht hilft ja eine letzte Handlungsempfehlung, die sich mir in meinem bisherigen Leben als äußerst belastbar dargestellt hat, am meisten: „All Eure Sorgen werfet auf Gott, denn er sorgt für euch“ (1. Petrus 5,7). Das entbindet mich nicht davon, Entscheidungen zu treffen, aber es bewahrt mich davor, mich in Ängsten und Sorgen zu zermürben.

Zur Autorin: Martina Parrish arbeitet als Hebamme und Stillberaterin bei FOKUS LEBEN, das in Berlin sechs Hebammenpraxen betreibt.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/FAM-11.jpg 582 478 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2014-02-20 12:37:472014-06-13 11:16:13Sorglos schlafen

Das family-Aktionsheft zur MarriageWeek 2014

„Wie Ihre Liebe aufblühen kann!“

„Wir tun eine Menge für unsre Häuser und Inneneinrichtung, aber was tun wir eigentlich für unsere Ehen?“, fragte sich der Engländer Richard Kane bei einem Besuch im Baumarkt. Seine Frage führte zur Gründung der MarriageWeek in England und mittlerweile auch in vielen weiteren Ländern.

Auch 2014 soll sich in der Woche um den Valentinstag wieder alles um die Ehe drehen. Während der MarriageWeek können Ehepaare zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz besuchen – vom Candle-Light-Dinner bis zum Gottesdienst für Verliebte ist alles vertreten. Einen besonderen Service bietet die Zeitschrift family mit einem Aktionsheft zur Marriageweek.

Das Heft bietet wertvolle Impulse für Ehepaare. Paare erzählen, was ihrer Beziehung gut getan hat. Im Experteninterview geht es um die Frage, wie Stress eigentlich zum Beziehungskiller wird und Paartherapeut Jörg Berger erklärt, warum die Eifersucht besser als ihr Ruf ist. „Wir sind überzeugt davon, dass die Ehe eine wunderbare, von Gott gestiftete Weise ist, das Leben miteinander zu verbringen. Das Heft zeigt etwas von der Schönheit der Ehe, aber auch von den Schwierigkeiten, die damit verbunden sind“, meint family-Chefredakteur Martin Gundelach.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Stiftung Christliche Medien (SCM). Auf diese Weise ist es möglich, dass MarriageWeek-Veranstalter das Heft kostenlos zum Auslegen und Verteilen bestellen können und somit Besuchern, Gästen und Kunden zur Woche der Paare ein besonderes Schmankerl bieten. Im Aktionsheft finden Paare zahlreiche gute Impulse für ihre Ehe: Es geht um „Heimliche Wünsche“, „Streit ums Geld“, Kurztrips zu zweit, Facebook und vieles mehr.

Sie können das Heft über www.bundes-verlag.net/marriage-week/ bestellen.

Mehr Infos: www.marriageweek.de und www.marriageweek.ch

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/cover-familymarriageweek2.jpg 425 794 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2014-01-22 14:21:472020-05-22 08:44:18Das family-Aktionsheft zur MarriageWeek 2014

Der unerotische Hausmann

Männer, die viel im Haushalt machen, haben weniger Sex, besagt eine Studie. Was tun? Weniger Haushalt?

Fleißige Forscher werden einfach nicht müde, die Geheimnisse der menschlichen Sexualität zu ergründen. Dabei sind sie auf eine interessante Beobachtung zwischen Mann und Frau gestoßen.

Wenn bei einem Ehepaar der Mann vermehrt im Haushalt „typisch weibliche“ Aufgaben übernimmt, hat das Paar weniger Sex als Paare, deren Mann das nicht tut. Man befragte 4500 Ehepaare, Altersdurchschnitt Mitte 40, nach deren Haushaltsaktivitäten und dem Sexualleben. Die Hausarbeit wurde aufgeteilt in traditionell weibliche Aufgaben (kochen, waschen, einkaufen) und traditionell männliche Aufgaben (Auto waschen, Gartenarbeit , Rechnungen bezahlen). Paare, bei denen die Frau alle typisch weiblichen Aufgaben erledigte, hatten 60 Prozent mehr Sex als Paare, bei denen der Mann etwa ein Fünftel der klassischen Frauenarbeiten übernahm und nur etwas mehr als die Hälte der typisch männlichen Aufgaben.

Die Forscher um den Soziologen Dr. Sabino Kornrich schlossen aus, dass dominantere Männer den Sex ihren Frauen aufdrängten, denn die Frauen mit häufigeren körperlichen Begegnungen waren nicht unzufriedener mit dem Sex als die anderen Frauen. Die Berufstätigkeit (einer oder beide), das Einkommen der Frau, Geschlechterideologie und Religionszugehörigkeit kamen anhand der Statistik als Erklärung nicht in Frage.

Stattdessen vermuten die Wissenschaftler drei mögliche Gründe:

> 1. Das Erleben des Partners in geschlechtstypischen Rollen könnte das Verlangen steigern.

> 2. Frauen, die die komplette weibliche Hausarbeit erledigen, könnten aus ihrem Rollenverständnis als gute Hausfrau heraus regelmäßigen Sex als ihre Pflicht empfinden.

> 3. Das Eheleben in den klassischen Rollen könnte zufriedener machen und deshalb haben die Paare mehr Sex.

Rollen haben sich entlang der Genetik und der Kultur entwickelt. Durch unsere Gene sind wir von Geburt an männlich oder weiblich. Die Grundlagen sind da, mit all ihren Möglichkeiten und Grenzen. Dann werden wir durch Familie und Gesellschaft an das herangeführt, was sich seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden bewährt hat für die beiden Geschlechter. Je nach Kultur unterschiedlich und natürlich mit allen eingeschlossenen Irrtümern. Früher bot es sich zum Beispiel an, dass der Mann den Büffel jagt (Kraft, Aggression, Risikobereitschaft), währenddessen die Frau auf die Kinder aufpasst und das Essen zubereitet (Geburt, Bindung, Zugewandtheit). Die Zeiten haben sich geändert. Auch die Frau kann heute das Steak im Supermarkt beschaffen. In unserer Zeit jagen die Männer dafür dem Geld hinterher, mit dem das bereits erlegte Tier bezahlt werden kann.

In einer traditionellen Rolle zu leben, ist nicht verkehrt. Sie bietet uns einen Rahmen, hilft uns, eine Identität zu entwickeln. Der Einzelne muss nicht alles für sich neu erfinden und mit der Umwelt und später dem Partner verhandeln. Das gibt Sicherheit und entspannt. Jeder füllt die Rolle dann noch entsprechend seiner Persönlichkeit. Ich fragte Frauen, was ihnen an ihrer Rolle gefällt: Freundinnen haben, Kinder bekommen, sehr viele Möglichkeiten haben, schwach sein dürfen. Die Männer guckten meist ratlos drein oder fanden positiv, dass sie sich darüber keine Gedanken machen brauchten oder ihre Rolle nicht begründen mussten.
Wenn eine Rolle für den Einzelnen subjektive Nachteile mit sich bringt, dann sind wir in unserem Land in der glücklichen Lage, Dinge zu ändern. Kein Mann wird mehr schief angeguckt, wenn er Erziehungsurlaub nimmt und keine Frau, wenn sie nicht kochen mag und ihm das überlässt. Wir dürfen die Rollen alle verändern und es ist gut, wie unkompliziert die Aufgaben heute getauscht werden. Aber wir zahlen scheinbar doch — so die Studie — einen Preis dafür.
Alte Werte auch in der Sexualität sind abgeschafft worden, aber dafür keine neuen gekommen. Die Rollen im Bett sind nicht mehr klar. Es gibt nicht mehr das Normale, das Natürliche, das Korrekte in der Sexualität. Wir müssen wählen, was wir sexuell wollen. Mit der Wahlfreiheit haben die sexuelle Unzufriedenheit und Lustlosigkeit allerdings deutlich zugenommen. Die Erotik leidet. Wählen müssen, wie man Sexualität leben möchte, bringt für das Paar mit sich, über alles zu verhandeln. Das ist anstrengend, manche überfordert es. Dann lässt man es lieber gleich.

Ein Zusammenhang zwischen dem Engagement im Haushalt und der Leidenschaft im Bett ist mit diesen grundsätzlichen Überlegungen zur Funktion der Rollen noch nicht zwangsläufig hergestellt. Wie stichhaltig sind also die Erklärungsversuche der Forscher?

Hier ein paar Anmerkungen:

1. In der Tat ist es so, dass Erotik und Sexualität sehr viel von Ungleichheit und Distanz leben. Als Frau z.B. sind mir weibliche Gefühle und Gedanken vertraut. Das Männliche ist anders, immer ein bisschen fremd und damit interessant. Gleichzeitig spüre ich die Möglichkeit der Ergänzung. Das andere Geschlecht hat etwas, das ich nicht habe, das ich reizvoll finde und das mir sogar gut tun würde: sei es die Stärke, die Schwäche, das Durchsetzungsvermögen, die Beziehungsorientiertheit. Jeder darf die Stärken seines Geschlechts ausleben. Wer sich in seinem Geschlecht sicher fühlt, der wird auch im anderen Geschlecht etwas zum Schwingen bringen. Kennen Sie das Gefühl, Ihren Mann dafür zu bewundern, dass er sich im Beruf durchsetzt, am Haus beeindruckend handwerkelt oder den kaputten Wagen wieder ans Laufen bringt? Wer war nicht schon mal ganz fasziniert davon, wie toll die eigene Frau das Haus dekoriert, geduldig mit den Kindern bastelt oder einen schönen Abend mit Freunden organisiert hat? Gibt man dem Partner diese Anerkennung zu spüren, ist das sehr attraktiv, das heißt es löst Anziehung aus. (Achtung: auch wenn eine Frau eine geschickte Handwerkerin ist und ein Mann geduldig mit Kindern spielt, schließt das nicht aus, in den „typischen“ Rollen stark zu sein).

Nur um das Prinzip zu verdeutlichen, möchte ich die so genannte Womanizer erwähnen, Männer – so kann man das Wort aus dem Englischen verstehen – die „Frauen zu Frauen“ machen. Es sind Männer, in deren Gegenwart sich Frauen besonders weiblich fühlen. Noch extremer ist das Bild vom Schuft im sexuellen Sinne (auch nur als Erklärung, nicht als Empfehlung!). Was macht ihn für eine Frau interessant? Er muss nicht bemuttert werden. Er verspricht Führung und Entscheidungsstärke. Sie wäre nach dem Geschlechtsverkehr diesem Mann nichts schuldig. Bedürftige Männer, die nicht auf irgendeine Stärke zurückgreifen können, sind erotisch meistens uninteressant. Mehr Frauen, als Sie ahnen, träumen davon, heiß begehrt zu werden und davon weiche Knie zu bekommen! Ulrich Clement (Systemischer Sexualtherapeut) sagt „Anziehung passiert nicht durch Demokratie“. Und da wären wir wieder beim

Verhandeln über den Haushaltsplan …

2. Die zweite Erklärungstheorie geht davon aus, dass Frauen die gesamte Hausarbeit aus ihrem Rollenverständnis heraus tun. Also nicht, weil es zum Beispiel aus praktischen Gründen sinnvoll ist. Sie widmen sich pflichtbewusst der Sexualität so wie sie pflichtbewusst ihre Hausarbeit erledigen. Als störend kann man dabei den negativen Beigeschmack des Wortes Pflicht empfinden. Doch selbst wenn dem so wäre, dass häufiger Sex aus Pflicht stattfindet, dann wirkt sich die bewusste Entscheidung zu Geschlechtsverkehr scheinbar nicht negativ aus: laut Studie waren die befragten Ehefrauen gleich zufrieden mit ihrer Sexualität. Man könnte es auch so sehen: weil die Frau die Rolle und die Bedürfnisse des Mannes verstanden hat (und damit die Bedeutung der Sexualität für ihn und so auch für sie) schenkt sie ihm – und sich- gerne regelmäßig dieses körperliche Erleben.

3. Zum dritten Erklärungsversuch: Selbstbewusstsein ist eine wichtige Voraussetzung für Erotik. Dazu gehört es, sich seiner Rolle als Mann oder Frau bewusst zu sein und gerne in ihr zu leben. Das heißt, ich darf meine Weiblichkeit oder Männlichkeit ausleben und brauche dem anderen Geschlecht nichts zu neiden. Ich kann zu den Vorteilen und Nachteilen meines Geschlechts stehen und muss nicht dagegen ankämpfen. Eine Frau, die gerne Frau ist und ein Mann, der gerne Mann ist, haben eine erotische Grundausstrahlung. Nicht die Glücklichen sind die Dankbaren, sondern die Dankbaren sind die Glücklichen. Allgemeine Zufriedenheit wiederum ist eine gute Basis für schöne körperliche Erfahrungen. Kein Zweifel.

Emanzipation und Intimität

Eine Beobachtung unter Sexualtherapeuten ist folgende: Frauen, die im Ehealltag großen Wert darauf legen, emanzipiert zu sein und stark dafür kämpfen (Emanzipation als Zugewinn von Gleichheit und Freiheit) , haben oft ein Problem, sich bei der Initmität „hinzugeben“. Ein Wechsel der inneren Haltung „über Tag“ (Abwehr der weiblichen Rolle) und der Haltung bei Sexualität (Annahme) ist schwer. Schon rein physiologisch ist Sexualität für Frauen eher rezeptiv, aufnehmend und damit hingebend (Scheide nimmt Penis auf). Trotzdem schließen sich Hingabe und Aktivität in keiner Weise aus!
Auch wenn man Liebe und Respekt unter den Partnern voraussetzt, kann man feststellen: Erotik und die gelebte Sexualität leiden häufig daran, dass Männer zu viel oder zu wenig aggressiv sind und das Frauen zu viel oder zu wenig hingebungsvoll sind. Das hat oft mit einem konflikthaften Rollenverständnis zu tun. Es geht nicht darum, dass Frauen allzeit bereite, graue Mäuschen werden, die unterwürfig und freudlos im Bett mitmachen. Genauso wenig ist es gut, Männer zu arroganten Mackern zu machen, damit sie ihre Macho-Allüren ausleben können. Beides ist unerotisch. Ganz im Gegenteil. Mit Selbstbewusstsein und mit Freude die eigene Rolle einnehmen, sich in ihr wertgeschätzt und akzeptiert wissen und das auch bei der körperlichen Liebe nutzen und ausleben: das macht Sexualität spannend und hält sie lebendig.

Zurück zur Studie: Der Studienleiter, Dr. Kornich stellt fest „Die Bedeutung des Geschlechts hat mit der Zeit nachgelassen, aber es hat noch immer starken Einfluss auf das individuelle Verhalten“. Er empfiehlt, die anfallenden Arbeiten gemäß der klassischen Rollenverteilung zu erledigen. Das ist eine Möglichkeit.

Wir drehen das Rad der Zeit aber nicht zurück. Hausarbeit wird heute in großen Stücken geteilt, da sehr viele Notwendigkeiten einfach nicht mehr bestehen. Die Aufgaben verändern sich definitiv; wer würde heute noch dem zustimmen, dass volle Windeln nur was für Frauen sind? Ebenfalls in Studien wird gezeigt, wie positiv sich die Mithilfe auf die Partnerschaft auswirkt. Wahrscheinlich liegt der Schlüssel darin, wie der Mann die vermeintlich weibliche Hausarbeit macht, mit welcher inneren Haltung. Er kann kochen und putzen mit dem Gefühl „jetzt bin ich wie eine Frau“. Oder er kann die Aufgaben „als Mann“ und mit Selbstbewusstsein machen. Viele Männer kochen leidenschaftlich, wobei sie überhaupt nicht weiblich rüber kommen. Tolle Werkzeuge, Maschinen und Erfindungen spielen dabei interessanterweise oft eine wichtige Rolle! (wer hat eigentlich den Staubsaugerroboter erfunden?) Ein leidenschaftlicher Kloputzer ist mir zwar noch nicht begegnet, aber auch das wird ein Mann auf seine Weise tun. Das sollte eine Frau akzeptieren, dass ihr Mann jede Hausarbeit auf seine Art erledigt.
Der Mann, der mit seiner Männlichkeit und seiner Rolle im Reinen ist und sich damit identifiziert, egal welche Aufgabe er im Haushalt übernimmt, hat sicher eine erotische, anziehende Ausstrahlung, die nicht ohne Folgen bleibt.

Dr. Cordula Kehlenbach ist Sexualtherapeutin in Krefeld.

Anregungen für das Paargespräch:

Was magst du an deinem Mannsein / Frausein besonders gerne?
Wie erlebst du mich in meiner Rolle?
Wie wirkt sich unser Rollenverhalten auf unsere Sexualität aus?

https://www.family.de/wp-content/uploads/2012/08/Wäschekorb22.jpg 666 1000 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2013-12-11 12:42:572013-12-11 13:23:00Der unerotische Hausmann

Alle Jahre wieder…

 

… ist Silvester. Und bei Familie Vollmer Zeit für das Silvesterspiel.

Hier gibt es das Kartenspiel zum Download:

Vollmer_Silvesterspiel_Karten

https://www.family.de/wp-content/uploads/2013/12/Silvester.jpg 397 699 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2013-12-05 17:02:402014-06-02 10:19:27Alle Jahre wieder…

Familien: Handys stören Kommunikation

Jedes dritte Kind ist eifersüchtig, weil die Eltern zu oft auf ihr Smartphone blicken, während sie Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen. Das haben Studien in Skandinavien ergeben. In Deutschland wirken sich Handys negativ auf Partnerschaften aus. Psychologen schlagen Alarm.

Jedes fünfte Kind in der norwegischen Hauptstadt Oslo beklagt, dass seine Eltern zu wenig Zeit mit ihm verbringen. Allerdings bemängeln diese Kinder nicht die körperliche Abwesenheit der Eltern, sondern die mentale. „Über Smartphones und andere Internetzugänge würden die Eltern einfach verschwinden“, berichtet die Tageszeitung Die Welt über die kürzlich veröffentlichte Erhebung. Elf Prozent aller in Norwegen befragten Mädchen und Jungen fühlen sich demnach von ihren Eltern wegen deren Internetnutzung vernachlässigt.

In Schweden liegt diese Zahl sogar noch höher: Dort leidet laut einer Studie von YouGov jedes dritte Kind darunter, dass seine Eltern zu oft und zu lange mit ihrem Smartphone beschäftigt sind. Jedes fünfte Kind hat sich schon einmal darüber beklagt. In der Hauptstadt Stockholm liegt dieser Anteil sogar bei gut 30 Prozent. Die Eltern sind sich des Problems bewusst: Zwölf Prozent haben zugegeben, ihre Kinder etwa im Schwimmbad oder auf dem Spielplatz schon einmal nicht ausreichend beaufsichtigt zu haben, weil sie mit ihrem Handy beschäftigt waren.

Für Deutschland liegen solche Umfragen noch nicht vor, heißt es in dem Artikel: „Doch wer die Mütter beobachtet, die ihr Level bei einem digitalen Autorennen verbessern, während sie den Kinderwagen durch den Park schieben, wer den verdutzten Blick der Väter kennt, die den Torschuss ihres Sohnes verpasst haben, weil sie gerade ein wichtiges Gespräch führen mussten – der ahnt nichts Gutes.“

Kinderärzte und Psychologen nehmen die Zahlen aus Skandinavien ernst. So könne es zu Verzögerungen bei der Sprachentwicklung der Kinder kommen, wenn die Eltern zu wenig mit ihrem Nachwuchs kommunizieren. Auch eine Depression sei möglich, wenn sich die Kinder zurückgesetzt fühlen. Zudem lernten Kinder durch Nachahmung – Eltern, die sich ständig mit ihrem Handy beschäftigten, seien somit in dieser Hinsicht kein gutes Vorbild.

Ob Handys die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern auch belasten, ist noch nicht erforscht. Dass Mobiltelefone sich negativ auf Partnerschaften auswirken, ist hingegen statistisch erwiesen. Eine Studie von TNS Emnid ergab jüngst, dass für jeden vierten Deutschen das Smartphone des Partners ein größerer Grund zur Eifersucht als ein anderer Mann oder eine andere Frau sei. Bei den unter 30-Jährigen empfinden knapp 40 Prozent der Befragten das Handy als Störfaktor in der Beziehung, weil der Partner zu viel Zeit damit verbringt.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2013/11/178013733.jpg 1415 2122 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2013-11-20 16:02:142014-06-02 10:21:55Familien: Handys stören Kommunikation

„MarriageWeek“-Konferenz: Lieben in Zeiten der Unverbindlichkeit

„Verbindlich lieben ist nicht nur ein Thema zu Beginn einer Beziehung, sondern ebenso oder vielleicht noch mehr, wenn die Beziehung schon viele Jahre dauert“, heißt es in dem Informationsflyer.

Die Veranstaltung „MarriageWeek“-Konferenz beschäftigt sich mit dem Thema Ehe. So wird versucht, Eheleuten neuen Schwung für ihre Beziehung mitzugeben und den Ehe-Alltag lebendig zu halten. Verschiedene Experten halten Vorträge und Workshops, um neue Impulse zu geben.

Die Konferenz soll weiterbilden, aber auch die Teilnehmer vernetzten und ist an alle gerichtet, die sich beruflich mit der Ehe beschäftigen, wie zum Beispiel Ehe- und Familienberater, Träger von Beratungsstellen sowie Verantwortungsträger in Politik, Verwaltung und Kirche.

Zu den geladenen Experten gehören unter anderem die Leiterin der nationalen Längsschnittstudie „Partnerschaft 40plus“, Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello und die Autoren von „Lieben, leiten, leben – Das Ehebuch für Führungskräfte“, Käthi und Daniel Zindel-Weber.

Die „MarriageWeek“-Konferenz am 29. Januar 2014 findet von 14:00 – 19:30 Uhr in Bern statt und kostet 120,- CHF pro Person inklusive Pausengetränken und Imbiss. Online Anmeldungen sind möglich auf www.marriageweek.ch, wo man ebenfalls weitere Informationen finden kann.

(fabi)

https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg 0 0 Team https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Team2013-11-14 11:17:322013-11-14 16:50:31„MarriageWeek“-Konferenz: Lieben in Zeiten der Unverbindlichkeit
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