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Archiv für die Kategorie: Redaktions-Blog

Hochsaison für Noroviren

Wenn es kalt ist, haben Noroviren Hochsaison. Der wirksamste Schutz besteht in häufigem und sorgfältigem Händewaschen, so die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Erkrankte sollten zudem zwei Tage über das Abklingen der Symptome hinaus zu Hause bleiben.

„Wenn Erkrankte zu früh wieder in Kontakt mit anderen Menschen treten, besteht ansonsten das Risiko, dass sich die Noroviren weiter ausbreiten“, erklärt Professor Dr. med. Andreas Stallmach, Direktor der Klinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Jena. Zudem gelte es, auch im Anschluss an eine Erkrankung auf sorgfältige Hygiene zu achten. „Der Körper scheidet die Viren noch über ein bis zwei Wochen aus“, so der Experte.

In den meisten Fällen sei es sinnvoll, zu Hause abzuwarten, bis Durchfall und Erbrechen vorbei sind. Da die Krankheit dem Körper Wasser und Elektrolyte entzieht, sollten Patienten viel trinken: verdünnte Säfte, Brühe oder gezuckerter Tee können die Verluste ausgleichen. Selten müssen Betroffene eine Infusion bekommen, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. „Kinder unter fünf und ältere Menschen über 70 Jahren erkranken nicht nur häufiger, sondern oft auch schwerer als andere Altersgruppen“, betont Stallmach. Wenn Angehörige oder Pflegende feststellen, dass sich der Allgemeinzustand eines Patienten verschlechtert, sollten sie medizinische Hilfe suchen. Wichtig dabei: die Voranmeldung in der Klinik oder der Praxis. Denn dort breitet sich das Virus weiter aus und gefährdet andere.

Der Experte erklärt, welche Möglichkeiten es gibt, sich vor Noroviren zu schützen: „Das Wichtigste ist, sich möglichst von Erkrankten fern zu halten und separate Toiletten zu benutzen“, so Stallmach. Denn Noroviren sind hochansteckend. Stallmach: „Pflegende und Angehörige sollten beim Waschen von Kleidungsstücken und Handtüchern oder beim Toilettenputzen unbedingt Einmalhandschuhe nutzen.“ Damit beim Ausziehen der Handschuhe keine Erreger an die Hände gelangen, wenden Profis folgende Technik an: Zunächst zieht die eine Hand den Handschuh der anderen ab und hält diesen Locker in der Hand. Dann krempelt die freie Hand vom Arm her vorsichtig den zweiten Handschuh über den ersten. Anschließend wandern beide in den Müll.

Da Noroviren gegenüber vielen Desinfektionsmitteln unempfindlich sind, bleiben sie auch nach sorgfältigen Putzaktionen meist noch im Umlauf. Sie überstehen Temperaturen von minus 20 bis plus 60 Grad Celsius und halten sich nicht nur im Privathaushalt, sondern auch in Kitas oder Senioreneinrichtungen äußerst hartnäckig.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/02/inkje_photocase.de_.jpg 2400 3600 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2016-02-12 13:32:502016-02-12 13:32:50Hochsaison für Noroviren

Handys in der Schule

Mehr als 50 Prozent der Kinder zwischen 4 und 13 Jahren besitzen ein Handy. In der Altersgruppe der 12- bis 13-Jährigen gehören die Smartphones mit einer Verbreitung von 85 Prozent bereits zur Standardausstattung. Auch Schulen stehen deshalb vor der Frage, wie sie damit umgehen. Ob Handys in Schulen generell verboten sind, mit welchen Konsequenzen Schüler rechnen müssen und wieso sie besonders bei Prüfungen lieber auf ihr Mobiltelefon verzichten sollten, beantwortet Michaela Zientek, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Die meisten Schüler besitzen ein Mobiltelefon und nehmen es fast überall hin mit. Dürfen sie es auch in der Schule dabei haben?

Ob Handys auf dem Schulhof oder im Unterricht erlaubt sind, müssen die Schulen entscheiden. Meist regeln ihre individuellen Schulordnungen, wie und wann Schüler ihr Handy in der Schule nutzen dürfen. Da Schulrecht Sache der Länder ist, können in unterschiedlichen Bundesländern auch verschiedene Regeln gelten. So ist beispielsweise Bayern besonders streng: Dort ist sogar im Schulgesetz festgelegt, dass Handys auf dem gesamten Schulgelände ausgeschaltet bleiben müssen. Allerdings ist ein generelles Handy-Verbot in Schulen nicht möglich. Die Schulleitung kann und darf Schülern nicht untersagen, vor oder nach dem Schulbesuch beispielweise mit Freunden oder Eltern zu telefonieren oder zu chatten. Während des Unterrichts sind Mobiltelefone nach den Schulordnungen oder Landesschulgesetzen jedoch in der Regel verboten und müssen ausgeschaltet sein. Übrigens: Die Regelungen zu Handys gelten meist auch für Tablet-PCs, Gameboys oder MP3-Player.

Wenn die Handynutzung in der Schule oder im Unterricht nicht erlaubt ist, dürfen die Lehrer es dem Schüler dann wegnehmen?

Halten sich die Schüler nicht an die Vorschriften, darf die Schule, also der Lehrer, zu erzieherischen Maßnahmen greifen. Denn die Mitglieder des Lehrerkollegiums sind für die Durchsetzung der Schulordnung zuständig. Klingelt das Handy zum Beispiel in der Französischstunde oder postet der Schüler während der Physikstunde eine Nachricht in sozialen Netzwerken, stört das den Unterricht. Dann darf der Lehrer dem Schüler das Mobiltelefon wegnehmen. Wichtig: Der Lehrer darf das Gerät nur in Gewahrsam nehmen. Das Handy durchsuchen, um beispielsweise zu überprüfen, ob der Schüler SMS verschickt hat, ist ihm untersagt. Sonst verletzt er den Schutz des Post- und Fernmeldegeheimnisses und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Schülers. Ist der Unterricht oder der Schultag beendet, kann der Schüler sein Telefon wieder abholen. Entweder beim Lehrer oder im Sekretariat. Behält die Schule das Mobiltelefon länger als für die Dauer des Schultages, würde das einen unverhältnismäßigen Eingriff in das Eigentumsrecht des Schülers darstellen.

Welche Regelungen gelten bei schulischen Prüfungen?

Handys, insbesondere Smartphones mit ihren zahlreichen Apps, könnten als elektronische Spickzettel benutzt werden. Wird ein Schüler mit seinem Mobiltelefon während einer Klassenarbeit erwischt, kann die Schule das als Täuschungsmanöver ansehen. Wurde der Schüler vorher ausreichend deutlich auf ein solches Verbot hingewiesen, muss er bei entsprechender Regelung in der Schul- oder Prüfungsordnung sogar mit der Note “ungenügend” rechnen, so ein Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe (Az. 7 K 3433/10). Deshalb ist es besser, entweder das Handy zu Hause zu lassen oder es noch vor Prüfungsbeginn beim Lehrer abzugeben.

https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/02/20141021-DAS-EG-Handys-Schule-300dpi.jpg 1772 2662 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2016-02-04 12:01:562016-02-04 12:01:56Handys in der Schule

Mal wieder diese schlimmen Eltern!

Passend zu den Halbjahreszeugnissen hat die Bertelsmann Stiftung Studienergebnisse zum Thema Nachhilfe veröffentlicht: Demnach bekommen rund 14 Prozent der deutschen Schüler zwischen 6 und 14 Jahren Nachhilfe. Das Erstaunliche: ein Drittel der Schüler nutzt die zusätzliche Förderung, obwohl die Noten zwischen sehr gut und befriedigend liegen.

Erstaunlicher finde ich allerdings, dass viele Medien daraus eine Riesengeschichte machen, die sich so liest, als ob das ein Megatrend sei und nun alle Eltern ihre Kinder zum Einser-Abi drängen. „Immer mehr gute Schüler nehmen Nachhilfe“, heißt es. Oder dass es in vielen (!) Familien Alltag sei, dass ein Kind trotz einer 2 Nachhilfe bekomme.

Vielleicht hätten die zuständigen Journalistenkollegen in Mathe besser aufpassen oder selbst Nachhilfe nehmen sollen. Denn: 14 Prozent aller Schüler bekommen Nachhilfe, ein Drittel davon haben gute Noten, sprich: Auf weniger als 5 Prozent der Schüler trifft es zu, dass sie trotz guter Noten Nachhilfe nehmen. Ist das etwa viel? Gut, es mag grundsätzlich absurd sein, bei solchen Noten an Nachhilfe zu denken. Aber ich finde es angesichts ebenso absurder Numerus-clausus-Erfordernisse – beispielsweise ein Einser-Schnitt für Soziale Arbeit – durchaus verständlich, dass der eine oder andere sich ein bisschen Unterstützung holt, damit der gewünschte Studiengang in erreichbare Nähe rückt. Oder die Qualifikation für die Oberstufe.

Und übrigens: Im internationalen Vergleich liegen wir im unteren Mittelfeld, was die Nutzung von Nachhilfe angeht. Ist also alles gar nicht so schlimm!

Aber es macht sich immer gut, auf diese „schlimmen Eltern“ zu schimpfen. Mal sind sie überbehütende Helikopter-Eltern, mal streberhafte Schulstressmacher, mal überehrgeizige bis prügelnde Fußballeltern. Natürlich gibt es die. Leider. Aber es wird schnell der Eindruck erweckt, dass es die Mehrheit der Eltern sei und nicht bloß eine Minderheit. Sicherlich gibt es den Trend, dass immer mehr Eltern ihr Kind um jeden Preis aufs Gymnasium schicken wollen. Aber die große Mehrheit der Eltern geht sehr verantwortungsvoll mit den Anforderungen um, die sie und die Gesellschaft an ihr Kind stellen. Viele Eltern machen sich lange Gedanken darüber, welche Schule die beste ist für ihr Kind. Und den meisten geht es dabei um das Wohl ihres Kindes.

Aber es ist ja so einfach, sich über die Eltern zu beschweren. Ich muss zugeben, dass ich auch gern in dieses Muster verfalle und Pauschalurteile fälle. Diese Nachhilfe-Studie hat mir mal wieder gezeigt, dass es wichtig ist und sich lohnt, genau hinzugucken. Und seine Wortwahl zu bedenken. Fünf Prozent sind nicht „viel“. Und die meisten Eltern machen ihren Job richtig gut!

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/01/pip2_photocase.de_.jpg 2403 3600 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2016-01-29 10:28:052016-01-29 10:28:05Mal wieder diese schlimmen Eltern!

Impulse für die Fastenzeit

In zwei Wochen beginnt die Fastenzeit. Mittlerweile nutzen immer mehr Menschen diese sieben Wochen vor Ostern dazu, ein bisschen bewusster zu leben und sich auf Ostern einzustellen. Neben dem klassischen Verzicht auf Schokolade, Alkohol oder Fleisch gibt es viele andere gute Impulse für diese Zeit. Family-Autorin Ines Emptmeyer hat einen Fastenkalender geschrieben: „7 Wochen mit großartigen Kleinigkeiten“. Darin läst sie dazu ein, jede Woche eine andere Herzenseinstellung auszuprobieren. Zum Beispiel die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Wie das gelingen kann? Hier ein Auszug aus Ihrem Buch:

Wie spontan bist du?

Spontanität ist auch so eine Sache, die uns natürlich gegeben ist, aber im Laufe der Jahre abhandenkommt bzw. abtrainiert wird. Kinder haben eine Idee, und zack, setzen sie diese um. Sie springen auf, rennen los, agieren. Und wir Erwachsene? Wir überlegen, wägen ab, machen Pro-und-Kontra-Listen, denken, beten, warten … Manchmal auch zu lange. Kinder springen ins kalte Wasser – nicht nur im Schwimmbad, auch im übertragenen Sinne. Und wir? Wir kämpfen oft mit Angst. Wo ist unsere Spontanität geblieben? Wo unser Gottvertrauen? Wo das blinde Vertrauen, dass schon alles gut werden wird? „Schritte wagen im Vertrauen auf einen guten Weg“, singt Manfred Siebald. Gehen wir Schritte oder warten wir auf das Perfekte? Gibt es einen Bereich oder ein Thema, an dem du hängst, wo es hakt? Gibt es da etwas, wo du mit Kinderaugen sehen solltest? Wo du spontan sein könntest wie ein Kind? Beim Jobwechsel? Eine Aufgabe ab- oder zusagen? Beim Buchen des Urlaubs? Beim Kauf eines neuen Tisches?

Ich lade dich ein, folgendes Gebet zu sprechen:

„Herr, du weißt, dass ich in dem oben genannten Bereich feststecke. Du weißt, wie schwer ich mich tue, einfach loszulegen. Ich bitte dich so sehr um ein Zeichen, aber es kommt nichts … Ich möchte dir diesen Bereich nun einfach in deine Hände legen und dich bitten, dass du mein Herz und mein Gewissen mit deinem Heiligen Geist prägst. Ich werde jetzt einfach eine Entscheidung treffen und dich von Herzen bitten, dass du mir Frieden darüber gibst! Ich bitte dich, dass du Spontanität in mir freisetzt. Ich bitte dich, dass du mich blind vertrauen lässt, wie ein Kind seinen Eltern vertraut. Ich will dir vertrauen. Danke, dass ich dein Kind bin. Amen.“

Auf die Zukunft, fertig, los!

Infos zum Buch von Ines Emptmeyer gibt es hier: 7 Wochen mit …

 

Und hier gibt es weitere gute Impulse zur Fastenzeit:

7 Wochen ohne

FastenZeitGedanken

7 Wochen für mich

Bonhoeffer-Fastenzeitbegleiter

https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/01/FullSizeRender.jpg 1224 1632 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2016-01-28 12:14:092020-05-22 08:44:22Impulse für die Fastenzeit

Alleinerziehend

Es ist uns wichtig, immer wieder auch spezielle Artikel für Alleinerziehende in Family zu veröffentlichen. Aber es ist auch eine Herausforderung für uns, dabei nicht nur Problemthemen aufzugreifen. Immer wieder fragen wir nach, welche Themen für Alleinerziehende wichtig sind. Und das sind dann oft eher Themen, die sich auf die Schwierigkeiten dieser Lebensform beziehen.

Wir sind deshalb sehr froh, dass wir in der nächsten Family, die Mitte Februar erscheint, einen etwas anderen Artikel haben: „Wir sind eine Familie – auch ohne Papa“ ist der Text von Elisabeth Bührer-Astfalk überschrieben. Die Autorin möchte Alleinerziehende ermutigen, auch als scheinbar unvollständige Familie ein Gemeinschafts- und Wir-Gefühl zu entwickeln und zu stärken. Sie gibt viele konkrete Tipps aus ihrer eigenen Erfahrung: Seit neun Jahren lebt sie allein mit ihren vier Kindern. Ein wichtiger Punkt auf ihrer Liste : Hilfe suchen und annehmen! Manchmal fällt einem die Unterstützung in den Schoß wie ein Himmelgeschenk. Manchmal muss man aber auch aktiv danach suchen.

Das gilt natürlich nicht nur für Alleinerziehende, sondern für alle Eltern, die mit ihrer Kraft am Limit sind. Unser Ziel mit Family ist es, gerade diesen Eltern Ermutigung und Unterstützung zu geben. Wenn ihr Ideen habt, wie uns das noch besser gelingen kann, schreibt uns: info@family.de. Das gilt auch für Themen, die speziell für Alleinerziehende relevant sind. Was wollt ihr lesen? Was würde euch helfen? Was euch als Familie stark machen? Wir freuen uns über alle Anregungen!

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/01/Mark-Bowden_ThinkstockPhotos.jpg 1416 2125 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2016-01-20 15:50:392016-01-20 15:50:39Alleinerziehend

Neues Jahr, neue Pläne

Das neue Jahr ist erst 11 Tage alt, aber wir sind schon wieder mittendrin: Schule, Job, Alltag, Pläne, Sorgen … Auch in der Redaktion haben wir die ruhigen Zwischen-den-Jahren-Tage hinter uns und schmieden eifrig Pläne: Was wird Family dieses Jahr bringen? Unsere Planungsdateien sind voll mit spannenden und bewegenden Themen und Artikeln. Wir planen ein Dossier zum Thema „Angst“, eine Miniserie zu AD(H)S, einen Artikel über junge Mütter, die mit ihrer neuen Lebenssituation zu kämpfen haben …

Außerdem werden wir einen Ehekurs fürs Sofa herausgeben: „Wirbeide – der Kurs“ bietet Videoclips mit Gesprächsanregungen für zu Hause und zu zweit. Da können Paare ganz relaxt etwas für Ihre Ehe tun. In der nächsten Family gibt es eine Probeeinheit zum Reinschnuppern und Ausprobieren. Wir sind gespannt auf euer Feedback!

Und nicht zuletzt wollen wir uns immer auch damit beschäftigen, was uns in schönen und stürmischen Zeiten Halt gibt: der Glaube an Gott. An einen Gott, der verspricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Was für eine Aussage!

Wir freuen uns auf dieses Jahr! Wir lieben es, Family zu gestalten und mit unsern Lesern auf dem Weg zu sein. Danke für alle Rückmeldungen, Ermutigungen und Kritik!

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2016/01/zettberlin_photocase.de_1.jpg 2592 3888 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2016-01-11 16:31:062016-01-11 16:31:06Neues Jahr, neue Pläne

Was für ein Jahr!

Das hatten wir nicht geahnt, als wir vor zwei Jahren begannen, das „Jahr der Dankbarkeit“ zu planen. Der Flüchtlingsstrom hat Deutschland in 2015 voll erreicht. „Flüchtlinge“ ist das Wort des Jahres geworden, nicht „Dankbarkeit“. Ich habe aber im Lauf dieses Herbstes schon oft gedacht: Die beiden Worte und die beiden Bewegungen passen in ganz besonderer Weise zueinander. Denn an vielen Stellen sehen wir: Wer dankbar ist für sein eigenes Leben, der kann auch die Tür öffnen für Menschen, die aus schwierigen Lebensverhältnissen zu uns kommen. An ganz vielen Orten im Land wird gerade deutlich, dass Großzügigkeit und Freundlichkeit stärker sind als Habgier oder gar Hass. Ich freue mich riesig, dass es so ist, und hoffe, dass es so bleibt. Wenn ich jemals stolz darauf war, in diesem Land zu leben, dann jetzt.

Wir haben nach den ersten drei Monaten im „Jahr der Dankbarkeit“ einen schönen Zwischenstand zu verzeichnen: Der Start im September in der Schweiz, im Oktober in Deutschland ist gelungen, unzählige Veranstaltungen sind gelaufen, viele Magazine und Internetanbieter haben über das Thema und über die Initiative berichtet.

Aber auch 2016 ist noch das Jahr der Dankbarkeit. Vieles, was geschieht, kann man auf der Internetseite www.jahr-der-dankbarkeit.net finden — oder vor Ort. Denn viele Gemeinden, die vor Weihnachten keinen Nerv für irgendwelche Aktionen hatten, rücken erst im Frühjahr das Thema „Dankbarkeit“ in den Fokus.

Jetzt aber erst mal ein paar ruhige Tage zur Weihnachtszeit. Ich hoffe, dass euch beim Eintauchen in die Weihnachtsgeschichte ebenso Dankbarkeit wächst wie beim Rückblick auf das vergangene Jahr. Vielen Dank allen, die das „Jahr der Dankbarkeit“ in irgendeiner Form gefördert haben. Gesegnete Weihnachten!

 

Martin Gundlach

Chefredakteur Family und Vorsitzender im Vorstand vom „Jahr der Dankbarkeit“

 

 

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/12/suze_photocase.de_.jpg 2400 3600 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-12-18 13:42:332015-12-18 13:42:33Was für ein Jahr!

Ein bisschen mehr Ruhe!

Gerade habe ich einen Artikel für die nächste Family bearbeitet. Es geht um Ruhe. Ruhe! Etwas, wonach ich mich in dieser hektischen Vorweihnachtszeit ganz besonders sehne. Immer wieder gibt es auch hier solche Ruhepole: ein schöner Adventsabend bei Freunden, das abendliche Lesen der Adventskalendergeschichte, eine Kaffeepause mit selbstgebackenen Keksen …

Dieser Artikel über Ruhe ist auch so ein Ruhepol für mich. Geschrieben hat ihn der schwedische Pastor und Autor Tomas Sjödin. Fast jeder Satz springt mich an. Zum Beispiel dieser: „Statt den ganzen Herbst über wie ein Verrückter zu arbeiten und an Weihnachten vor Müdigkeit mit dem Kopf in den Gänsebraten zu fallen – erst ausruhen!“

Oder: „Arbeit und Ruhe, Arbeit und Ruhe, Arbeit und Ruhe. So monoton, so gewöhnlich und unspektakulär ist der Klang des guten Lebens.“

Eigentlich weiß ich das. Und ich schaffe es auch immer wieder, mir Ruhephasen zu suchen und freizuräumen. Aber oft habe ich ein schlechtes Gewissen dabei. Die To-do-Liste ist noch so lang: Lichterketten aufhängen (ob ich es noch vor dem 3. Advent schaffe?), Geschenke besorgen, Kuchen backen für die Weihnachtsfeier im Verein, aussortiertes Spielzeug bei Ebay-Kleinanzeigen einstellen (sollte man unbedingt vor Weihnachten machen). Und dann muss ja noch das Weihnachtsessen geplant werden.

„Ruhen heißt loslassen“, schreibt Tomas Sjödin. Beim Ruhen gehe es auch darum, gute Sachen in der richtigen Reihenfolge zu versäumen. Also greife ich mir noch mal meine To-do-Liste und streiche weg, was nicht unbedingt noch diese Woche erledigt werden muss. Dann verkaufen wir das Spielzeug eben nächstes Jahr. Vielleicht kommen die Lichterketten erst zum 4. Advent ans Fenster? Dynamische Adventsdeko nenne ich das – in jeder Adventswoche ein bisschen mehr. Und dafür gönne ich mir ein bisschen mehr Ruhe!

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

 

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/12/Emundem_photocase.de_.jpg 2400 3600 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-12-11 12:38:422015-12-11 12:38:42Ein bisschen mehr Ruhe!

#GivingTuesday

Am 1. Dezember ist GivingTuesday. Dieser Aktionstag wurde 2012 von amerikanischen Organisationen ins Leben gerufen – als Gegenbewegung zum „Black Friday” und „Cyber Monday”. Das sind zwei Tage, an denen der Einzel-und Internethandel den Beginn des Weihnachts-Shoppings mit besonderen Rabatten einläutet. Gegen diesen Konsumrausch will der GivingTuesday ein Zeichen setzen. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf das Thema Geben, was unserer Meinung nach viel relevanter für die Advents- und Weihnachtszeit ist. Dabei geht es einerseits um Geldspenden, aber auch darum, seine Zeit an andere zu verschenken.

Am GivingTuesday feiern mehr als 60 Länder einen Tag der guten Taten. Dieses Jahr ist zum ersten Mal auch Deutschland dabei, initiiert von betterplace.org, einer Online-Spendenplattform.

Viele Organisationen und Spendenwerke machen mit beim GivingTuesday, zum Beispiel Die Arche, Geschenke der Hoffnung, die Berliner Stadtmission, die Christoffel-Blindenmission, die Welthungerhilfe, die Aktion Deutschland hilft und das Deutsche Kinderhilfswerk.

Aber auch kleinere Initiativen engagieren sich am 1. Dezember. Zum Beispiel die Initiative edenerdig, die sich für Inklusion in christlichen Gemeinden einsetzt. Sie wollen am GivingTuesday und darüber hinaus andere beschenken und haben sich dafür mehrere Aktionen ausgedacht: https://www.facebook.com/edenerdig.

Bettina Wendland

Family-Redakteurin

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/11/MMchen_photocase.de_.jpg 2400 3600 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-11-28 10:03:322015-11-27 13:04:02#GivingTuesday

Spannender Advent

Die Adventszeit eignet sich ganz besonders gut für gemütliche (Vor-)Lesestunden. Wie schön, dass es dazu eine Vielzahl an Adventskalenderbüchern mit 24 Kapiteln gibt. Wir stellen einige von ihnen vor.

Stille Nacht, unheimliche Nacht

Dieser Weihnachtskrimi von Schlunz-Autor Harry Voß bietet für jeden Tag im Advent eine Doppelseite einer spannenden Geschichte um die Brüder Ben und Lasse. Eigentlich wollten sie im Kaufhaus Geschenke für ihre Eltern besorgen, doch dann bleiben sie im Aufzug stecken. Erst in der Nacht können sie sich befreien und irren durch das unheimliche Kaufhaus. Da entdecken sie ein paar merkwürdige Gestalten, die geheimnisvolle Pakete in einen Laster laden. Sind das etwa Diebe? — Das Tolle an diesem Buch: Die Seiten muss man erst aufschneiden, bevor man das jeweilige Kapitel lesen kann. Ein Krimi für Kinder ab acht, erschienen beim Bibellesebund.

Stille Nacht, unheimliche Nacht

 

Frohe Weihnachten, Zwiebelchen

Stig, der von seiner Mutter „Zwiebelchen“ genannt wird, hat genau zwei Wünsche für Weihnachten: Er möchte seinen Papa kennen lernen. Und er möchte ein Fahrrad haben. Aber dafür hat seine Mutter kein Geld. Und mit seinem Papa will sie nichts zu tun haben. Wer könnte Stig helfen, dass seine Wünsche trotzdem in Erfüllung gehen? Vielleicht dieser komische Karl, der angeblich Hühner hypnotisieren kann? Eine warmherzige Geschichte von Frida Nilsson für Kinder ab sechs Jahren, erschienen bei Gerstenberg.

Frohe Weihnachten, Zwiebelchen

 

Du spinnst wohl!

Die Stubenfliege Bisy landet im Netz von Spinne Karl-Heinz. Der freut sich über den Weihnachtsbraten und wickelt ihn fest ein, um ihn dann in 24 Tagen zu verspeisen. Aber Bisy hat Termine und hält Karl-Heinz ziemlich auf Trab. Eine witzig-skurrile Geschichte für Kinder ab vier Jahren, erschienen bei Tulipan.

Du spinnst wohl

 

Die Kaminski-Kids: Der 2. Weihnachts-Fall

In einem Hilspaket für Rumänien ist aus Versehen eine alte Armbanduhr gelandet, die dem Opa der Kaminski-Kids sehr viel bedeutet. Nur ist das Paket schon auf dem Weg zum Verteilzentrum. Raffi, die jüngste der Kids, macht sich mit ihrem Hund Zwockel auf die Suche. Eine spannendes Abenteuer für Kinder ab acht Jahren, erschienen bei fontis.

Der 2. Weihnachtsfall

 

Schöne Bescherung

Dies ist kein Buch, sondern eine hübsche Blechdose mit 24 Kärtchen zum Aufhängen, auf denen jeweils ein kurzes Krimi-Kapitel sowie eine passende Zeichnung aufgedruckt sind. Auf dem Weihnachtsmarkt wurde Pauls Oma ihre Handtasche geklaut, in der sich ein wertvolles Armband befand. Zusammen mit seinen Freunden Leonie und Jakob macht sich Paul auf die Suche nach dem Dieb. Dabei müssen sie einige Herausforderungen bewältigen. Die Geschichte eignet sich für Kinder ab sechs Jahren, erschienen bei ars vivendi.

Schöne Bescherung

 

Für Teens: Das Adventskalenderheft

Diese Sonderausgabe der Pur-Bibellese enthält für jeden Tag im Advent einen kurzen Bibeltext und eine kreative Umsetzung. Alles sehr kreativ gestaltet! Außerdem bietet das Heft Umfragen unter Teens, ein Weihnachts-ABC, kreative Geschenkideen und mehr. Erschienen beim Bibellesebund.

Adventskalenderheft

 

 

 

https://www.family.de/wp-content/uploads/2015/11/Adventskalender-für-Kinder.jpg 2448 3264 Bettina Wendland https://www.family.de/wp-content/uploads/2022/08/Family-Logo-2.svg Bettina Wendland2015-11-20 10:58:582020-05-22 08:44:22Spannender Advent
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